COVID-19: Erfahrungen & Lehren daraus

  • Und richtig so...
    Wer nicht hören will, soll halt die immer leerer werdende Staatskasse sponsoren.
    Wenn so ein @ffe dann jemand (nachweislich) ansteckt - kann man ihm wohl auch wegen vorsätzliche Körperverletzung anzeigen falls man erkrankt?

    Fall einer Arbeitskollegin Quarantänekontrolle (OÖ in einer der drei Statutarstädte):


    Sie (von Corona ziemlich schlaff, matt) kommt gerade aus der Dusche, plötzlich läutet es,

    Polizei steht beim Hauseingang UNTEN (Mehrparteienhaus, meine Kollegin wohnt im 4. OG) und fragt sie durch die Gegensprechanlage ob sie eh daheim ist..
    nach einer bejahenden Antwort die Aussage ihrerseits das die Herren gerade Glück gehabt hätten, weil 2 Minuten früher wäre sie noch in der Dusche gestanden und Handy war auch auf lautlos..

    Antwort der Polizisten: sie hätte auch Glück gehabt, weil wenn sie nicht "daheim" gewesen wäre hätte es eine Anzeige gegeben.. 8o (daheim=beim klingeln sich erkenntlich zeigen?)


    Frage an mögliche ausführende Organe: wie lange läutet ihr sturm bis die Entscheidung fällt das "niemand daheim" ist? :/:S:S

  • Ich würde da als Argumentation hinterherschieben, das man in Quarantäne ist weil man eine "Krankheit haben könnte".

    d.h. Husten, Schnupfen, Fieber, Müde, Gliederschmerzen...


    Wenn Ich Krank bin will ich Schlafen. Und wenn ich K.O. bin schalte ich die Klingel aus damit mich die Logistik-Dienstleister nicht mehrfach am Tag rausklingeln (wenn ich weiß das ich nichts erwarte). Ich dürfte in Quarantäne sowieso nicht raus und "runter" zur Haustür, die Logistik-Unternehmen laufen die 2 Etagen schon lange nicht mehr hoch - die verlangen das man die 20kg Paket selber die Treppe hochträgt.


    Und wer verpflichtet mich eigentlich dazu ein Festnetz bzw. Handy zuhaben?
    Und wo ist das Gesetzt das mein Handy immer Strom haben muss und auf "laut" ist?

    Schon Mal was von Softwareupdates gehört (die können auch schon mal dauern...)?

  • picm


    Alleine das „nicht Öffnen der Türe“ ist kein Beweis der Ortsabwesenheit. Dann muss einfach später noch einmal kontrolliert werden. Wie bereits richtig erwähnt, kann man ja auch schlafen.


    Wenn man aber sagt, dass man spazieren ging oder Einkaufen war, dann ist der Beweis erbracht.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Alleine das „nicht Öffnen der Türe“ ist kein Beweis der Ortsabwesenheit. Dann muss einfach später noch einmal kontrolliert werden.

    Und ich vermute es hat im Zweifelsfall ein Gericht zu klären, wie oft es angemessen ist, dass die Polizisten nochmal anrücken.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die mehr als zwei Mal vorbeikommen. Haben ja auch anderes zu tun. Und wennst ein Pech hast schläfst beide male.

  • Österreichischste Lösung ever ist der Kinderpunsch an jeder Ecke mit kleinen Vodka-Fläschchen gegen Aufpreis dazu...

    Ja, oder Rum. Wobei ich da auch schon enttäuscht wurde: Habe Beerenkinderpunsch erstanden - und es gab keinerlei Alkohol dazuzukaufen. (Oder ich schau zu sehr nach Ordnungshüter aus, und der Standler hatte deshalb keinen?)

  • Ich merke, dass ich über das ganze letzte Jahr unbewusst meinen Vorrat vergrößert habe.


    Besonders im Hinblick auf "frische Lebensmittel" habe ich meinen Vorrat beinahe verdreifacht im Vergleich zur Zeit vor Corona.


    Aber nicht nur das, ich habe auch viel Werkzeug und Baumaterial angeschafft und auf einer ToDo-Liste stapeln sich die Projekte die ich angehen möchte.


    Irgendwie hat diese Pandemie den Drang in mir, mehr in Richtung Selbstversorgung zu machen ausgebaut.


    Geht euch das auch so?

  • jop, salopp gesagt hab ich jetzt mehr hämmer als finger auf die ich mir klopfen kann.

    Mit K1 war aber bei mir der erste "Schub" und größte bisher. corona jetzt nicht mehr so.

  • Irgendwie hat diese Pandemie den Drang in mir, mehr in Richtung Selbstversorgung zu machen ausgebaut.


    Geht euch das auch so?

    :thumbup:

    Der Idealzustand wäre vermutlich wenn einem ein Ereignis gar nicht mehr auffällt, weil man so aufgestellt ist dass man einfach nicht mehr betroffen ist.


    Haben wir den passenden Selbstversorgerfaden?

    Schon seit 21.692 Tagen nichts bei Amazon gekauft.

  • Bei uns ist die Corona Situation im Kinderzimmer angekommen.

    Meine Kind hat dem Spielzeughund Knete auf die Schnauze gedrückt und gesagt dass er jetzt eine FFP2 Maske trägt.


    Bin mir noch nicht sicher ob ich das gut oder schlecht finden soll. :/

  • Ben ich habe seit Corona einen Klopapier Kaufzwang entwickelt, also automatisch bei jedem Einkauf welches gekauft. Eines meiner Kinde meinte schon spasshalber.........also wenn wir von dir mal was erben, dann ist es sicher Klopapier ^^.


    Eine meiner wichtigsten Lehren aus Coronazeiten ist sicherlich, dass man viele Dinge/Veranstaltungen/Aktivitäten usw. nicht wirklich braucht, dass oft weniger mehr ist (also außer beim Klopapier) ^^.

  • Also eine meiner wichtigsten Erfahrungen, oder besser gesagt Erkenntnisse, ist das sich PANDEMIE nicht mit DEMOKRATIE verträgt :/8):rolleyes:

    "Die Demokratie ist nicht die beste Regierungsform, sie ist nur als einziges übriggeblieben!"

  • Wir brauchen deutlich weniger Geld, seit wir nicht mehr auswärts essen gehen. Ein bis zweimal pro Woche war das bei uns üblich, am Wochenende mit Freunden, zwischendurch, wenn's stressig war und keiner mehr kochen wollte.

    Das gemeinsame oder abwechselnde Kochen taugt uns beiden, wir wollen das beibehalten und auch für Freunde kochen. Hoffentlich kommen dann noch welche;)

    Wobei, die wahren Freunde erkennt man dann:P

  • wir hatten als Familie Anfang Dezember Corona und waren dann gleich alle zusammen in Quarantäne.

    Meine Freundin/Nachbarin wusste Bescheid und wollte uns Lebensmittel mitbringen, wir haben jedoch einen Notvorrat und dazu grosse Rotationsmengen (Klopapier, Trockenware, H-Milch) - was sie nicht weiss.

    Nun bestand also fast jeden Tag das 'Problem', dass sie wissen wollte, ob wir was brauchen. 🤣

    Natürlich fehlten dann ein paar frischen Sachen wie Banane, Äpfel, Joghurt usw, Brot - gehen ja doch schnell aus. So war der Einkaufsdienst also doch noch nützlich.


    Aber mir ist schnell aufgefallen, dass man sich mit so einem Vorrat auch "verdächtig" verhält, einerseits denkt dann irgendwer, dass wir heimlich einkaufen waren und anderseits wird der Nachbar skeptisch, weil man nichts vom Supermarkt braucht.

    [SIZE=1]Dein stärkstes Werkzeug ist dein Wille...[/SIZE]

  • Disturbia,

    also da würde ich zu einer Notlüge greifen:

    man hat sich halt, weil es ja sein könnte, dass man sich ansteckt, im Voraus ein paar mehr Sachen zu Hause eingelagert, die man jetzt erst einmal verbrauchen kann. Bei Gelegenheit käme man dann gerne auf das Hilfsangebot zurück.


    Ich würde dann den Spieß auch noch umdrehen und fragen, ob die Freundin/Nachbarin denn auch vorgesorgt hat. Sicher ist sicher! Sie sollte das wirklich ernst nehmen, man selbst ist ja das beste Beispiel, wie schnell es passieren kann...