COVID-19: Erfahrungen & Lehren daraus

  • Am Freitag kam mein Sohn von der Schule nach Hause mit einem Schreiben, dass er eine K2-Person ist und bei Symptomen die 1450 zu verständigen sei.


    Am Freitag Abend hat er leicht erhöhte Temperatur bekommen. Hätten wir dieses Schreiben von der Gesundheitsbehörde nicht erhalten, hätten wir nichts unternommen. So haben wir die 1450 angerufen und dort wurde uns mitgeteilt, dass er am Samstag getestet wird. Ich war noch über die Schnelligkeit verwundert.


    Samstag 7.30 Uhr Gurgeltest. Uns wurde gesagt, dass wir innerhalb von 1-2 Tagen ein Ergebnis bekommen würden. Und NUR mein Sohn unter Quarantäne steht. Für uns andere gelten keine Einschränkungen. Meinem Sohn ging es bis auf leichtes Halsweh und leichter Temperatur gut.


    Sonntag keine Information bekommen. Sohn ist fieberfrei.


    Montag keine Information bekommen. Sohn ist weiterhin fieberfrei. Da bis dato keine Meldung gekommen ist, gehen wir davon aus, dass er negativ ist.


    Dienstag bis 14.00 Uhr keine Information bekommen. Selber bei der Veloce Hotline angerufen. Nach 38 Minuten warten, jemanden am Telefon erreicht. War ganz verwundert, dass wir noch keine Nachricht bekommen haben, da der Test positiv ist… Er kann uns den Befund aber auch nicht schicken. Wenn sich bis dato die Gesundheitsbehörde noch nicht bei uns gemeldet hat, sollen wir ein Mail hinschreiben *gehtsnoch *. Ab sofort sollen wir mit der positiv getesteten Person nicht am selben Tisch essen und getrennte Räumlichkeiten verwenden. *Da kommen sie am 4. Tag drauf*


    Mail geschrieben und jetzt warten wir mal. Bis dato haben wir nichts Schriftliches in der Hand. Auch bin ich gespannt, wann das contact tracing stattfindet.


    Bin schon gespannt wie es weiter geht. Bevor wir jetzt alle verständigen, mit denen wir in Kontakt waren, möchten wir mal etwas Schriftliches haben. Nur unsere engsten Freunde wurden einmal verständigt.


    Ich bin gerade echt sauer :cursing::cursing::cursing:.

    Von den ganzen Verantwortlichen braucht sich keiner mehr über irgendwas wundern, speziell über steigende Zahlen.


    Meine Frau, meine Tochter und ich, haben bis jetzt „noch“ keine Symptome.

  • Smeti Leider kenne ich ähnliche Geschichten.

    Ich weiß es zwar nicht, vermute aber, dass ein Kind aus der Klasse deines Sohnes infiziert war. Damit ist er eigentlich K1 Person, aber Donnerstag Abend sind ja alle Kinder unter 10 Jahren auch bei Direktkontakt in der eigenen Klasse zu K2 Personen erklärt worden. (Wäre er in einer anderen Klasse, hättest du nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit gar keine Verständigung bekommen). Wahnsinn, was momentan abläuft um Kinder um jeden Preis als "ungefährlich" darzustellen, damit "das Werkl funktioniert". Wäre es so, warum dürfen sie dann nicht von den Großeltern betreut werden???

    Ich hoffe, ihr bleibt symptomlos und dein Sohn erholt sich gut!

  • Ich weiß es zwar nicht, vermute aber, dass ein Kind aus der Klasse deines Sohnes infiziert war.

    Ein anderes Kind hatte Kontakt zu einen positiven daher wurde die Klasse als K2 eingestuft.


    Ich habe jetzt bei 1450 angerufen.

    Wir bekommen in 1-2 Tagen von der Behörde bescheid :cursing:

    Telefonat war sehr unfreundlich. :cursing::cursing::cursing:

  • Smeti Das ist für jeden Betroffenen nicht schön, lange zu warten und nicht informiert zu werden, erst recht wenn der Test positiv ist.


    Aber wenn die deutschen Gesundheitsämter überfordert sind, wg Personalmangel und die die da sind, echt am Limit arbeiten, wird es bei euch in Österreich nicht anders sein...

    ... beim Konflikttraining lernt man, sich in die Rolle des anderen zu versetzen. Das gelingt sicherlich mal besser mal schlechter, aber man sollte es zumindest mal probieren :)


    Mit dem Test deines Sohnes (wenn auch nur K2) hätte zumindest ich jeden Kontakt eingeschränkt und auch zu Hause wäre ich anders damit umgegangen... das ist ja die immer wieder appellierte Selbstverantwortung... aber ich bin nicht du und du bist nicht ich und um einen Berliner Poliktiker zu zitieren: „Und das ist auch gut so.“ ;)


    Dennoch euch alles gute und baldige Besserung!

    Haben ist besser als brauchen.

  • ... beim Konflikttraining lernt man, sich in die Rolle des anderen zu versetzen. Das gelingt sicherlich mal besser mal schlechter, aber man sollte es zumindest mal probieren

    Ich kenne solche trainings und bin auch ein sehr verständnissvoller Mensch. Aber wenn man mir blöd bzw. mit Inkompetenz kommt, dann reicht es mir.


    Mit dem Test deines Sohnes (wenn auch nur K2) hätte zumindest ich jeden Kontakt eingeschränkt

    Haben wir nach der Information gemacht. Aber bis dahin... Arbeit, Einkaufen. Die Firma stellt mich als K3 nicht frei. Die Eltern/Großeltern sind schon länger auf Abstand da Risikogruppe.

  • Die Gesundheitsbehörde hat ja noch nicht einmal unsere Daten aufgenommen, sprich sie wissen gar nicht wer aller noch betroffen ist bzw. in Quarantäne muss.

    Wir haben jetzt alle Informiert. Schule und Arbeit brauchen natürlich eine Bestätigung.

  • Gestern waren meine Frau, meine Tochter und ich dann auch testen. Nach langem hin und her mit der 1450.


    Am Abend wurden wir telefonisch verständigt, dass mein Sohn positiv ist (nach 5! Tagen).


    Contact tracing hat keines stattgefunden, auch wollte keiner wissen, wer aller im gleichen Haushalt ist.


    Bescheid ist auch noch keiner da, somit sind wir behördlich noch nicht mal abgesondert.


    Der ganze Ablauf ist mehr als chaotisch. Was haben die den ganzen Sommer gemacht? Urlaub am Meer? :cursing::cursing::cursing:

  • Na da kann ich mir gut vorstellen, wie es laufen wird, wenn ab nächster Woche Schuldirektoren auf die Gesundheitsbehörde warten müssen, bevor Maßnahmen getroffen werden dürfen ...

  • Die Tochter eines Freundes aus Niederösterreich geht in Wien in eine Schule. In der Klasse wurde ein Kind positiv auf Covid 19 getestet, sie als Niederösterreicherin muss jetzt in Quarantäne, der Rest der Klasse der aus Wien kommt aber nicht.


    Scheinbar sind die Wiener Kinder weniger empfindlich was Covid 19 betrifft X(:cursing:

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • :rolleyes: Ich finds auch spannend wenn ich in der Arbeit bei mir am Schreibtisch zwei Absonderungsbescheide (KAT1) von zwei unterschiedlichen Bezirksverwaltungsbehörden habe und die in Teilbereichen (z.B.: Absonderungszeit) unterschiedlich sind.. :/ da rede ich noch nicht einmal von unterschiedlichen Bundesländern ^^

  • Lehrer positiv.
    Von den 4 Klassen die er unterrichtet, wurde 1 Klasse offiziell benachrichtigt (mit Polizei und Rettung an der jeweiligen Haustür) - die anderen 3 Klassen, die an genau denselben Tag von diesen Lehrer unterrichtet wurden, haben bis jetzt noch keine Infos bekommen. Ist aber mittlerweile 4 Tage her.

    Wir haben dann unseren Sohn selbst zum Test geschickt (wie auch einige anderen Eltern). Resultat war in 6 Stunden da und negativ.

    Hard times create strong men, strong men create good times.

    Good times create weak men, weak men create hard times.

  • Wie zufrieden seid mit Blick auf die SARS-CoV-2-Pandemie mit eurer Vorbereitung auf eine Pandemie allgemein? 23

    1. Sehr zufrieden. Es fehlt/fehlte mir an nichts. (10) 43%
    2. Garnicht zufrieden. Mir fehlen/fehlten grundlegende Dinge. (0) 0%
    3. Teilweise zufrieden. Manches war gut vorbereitet, anderes nicht. (12) 52%
    4. Die aktuelle Situation hat bei mir ein Umdenken ausgelöst. (6) 26%
    5. Ich habe eine Pandemie nicht als realistisches Szenario angesehen und war dementsprechend nicht darauf vorbereitet. (1) 4%
    6. Keine passende Antwort dabei - ich antworte mit einem Kommentar. (0) 0%

    Hallo liebe Mitprepper!


    Viele hier haben als eines der für sie möglichen Szenarien, für das sie preppen, dezidiert eine Pandemie angegeben.


    Jetzt meine große Fragestellung dazu:

    Wie lief das bisher für euch?

    Seid ihr mit euren Vorbereitungen zufrieden?

    Habt ihr an alles gedacht? (Trockengerm und Klopapier ebenso wie Masken, Desinfektionsmittel, ...)


    Ich freue mich auf eure Teilnahme an der Umfrage!


    Besonders würde ich natürlich Kommentare begrüßen, in denen ihr vielleicht mit ein paar Worten erläutert, was euch bei euren Vorbereitungen gut und was euch vielleicht weniger gut gelungen ist.


    Bleibt gesund!


    justme

    If you plan to improvise you plan to fail!

  • Ich fange gleich mal selbst an.:)


    Eine Pandemie war und ist für mich schon immer ein realistisches Szenario, für das ich mich und meinen Haushalt sehr aktiv vorbereitet habe.


    Als ich Ende 2019, Anfang 2020 von einem neuartigen SARS-ähnlichen Virus hörte, habe ich meine Vorräte (insbesondere Filter für Halbmasken, FFP2-Masken, MNS-Masken und Konzentrat für Flächendesinfektionsmittel) nochmals aufgestockt.

    Auch habe ich im Auftrag meiner Familie mehrere Einkäufe getätigt und besonders meine Großeltern (beide gehören zur Risikogruppe) mit essentiellen Dingen ausgestattet (Masken, Händedesinfektionsmittel, etc.). Außerdem habe ich meine gesamte Familie in der richtigen Verwendung von Masken und Hände- sowie Flächendesinfektionsmitteln unterwiesen, als der erste Fall in Österreich auftrat.


    Eher nicht so gut lief, dass mir inmitten des Lockdowns im Frühling Trockengerm vollkommen ausging und auch keiner mehr erhältlich war. Was mich wiederum in meinen Vorbereitungen bestätigte, ist, dass ich trotzdem mehrmals mit selbst gemachtem Sauerteig Brot gebacken habe und somit den Wegfall von Germ durch erlernte Fähigkeiten kompensieren konnte.


    Alles in allem bin ich mit meiner hygienischen/medizinischen Vorbereitung sehr, sehr zufrieden, Lebensmittel und manch andere "nice-to-have" Gegenstände hätten aber ruhig in größerer Menge vorrätig sein dürfen. Diese Bestände sind mittlerweile wieder aufgestockt.;)


    Ich freue mich, von euren Erfahrungen zu lesen!


    justme

    If you plan to improvise you plan to fail!

  • Pandemie stand nicht auf meinem Plan, aber dennoch hat es mich nicht eiskalt erwischt. Lediglich bei Masken (FFP3) und Desinfektionsmittel musste ich nachordern. Allerdings hatte ich schon im Jan das Gefühl, da kommt was auf uns zu und da waren die Preise noch aktzeptabel, ich musste also kein Vermögen berappen.

  • Ich hatte mich auf gar nichts spezielles vorbereitet. (eher sowas wie ne Woche eingeschneit, einfach bisschen unabhängiger vom System zu sein, überall etwas halt)

    Hatte schon immer gut Vorräte und vieles auch so zuhause. Ich glaub es war Ende letzten Jahres als ich dann nicht wie üblich

    die Vorräte etwas nachgehen hab lassen, sondern meinen Bestand erhalten habe.

    (bis zum Frühjahrsputz hab ich das immer etwas nachgehen lassen, dann geräumt, geputzt und wieder alles nachgekauft)

    FFP3 Masken hatte ich zwar zuhause, aber für etwas völlig anderes gedacht. Zumindest nichts wie Corona.

    Normalen Krankenhaus Mundschutz hatte ich noch durch meine Virusgrippe A zuhause. Da hatten

    sie mir im KH eine 50er Packung mitgegeben. Da hatte ich nur 2-4 Stück verbraucht. Die war somit fast voll.


    Einiges konnte ich noch günstig beschaffen, als die Nachrichten aus China kamen, ja vor ca einem Jahr nun, habe ich angefangen

    nochmals aufzustocken. Das alles schien mir da nicht mehr geheuer zu sein.

    Mein Aufstocken kam fast zeitgleich mit den Nachrichten aus China. Meinen Männern war das damals nicht so ganz geheuer

    was ich nun für ne Schiene gefahren bin. Das ich an Lebensmitteln bunkern war. Desinfektionsmittel/tücher und Mundschutz besorgt habe.


    Da hab ich mich dann auch wieder mehr mit dem Thema Prepper beschäftigt und bin letztendlich auch so hier her gekommen.


    Ausgegangen ist mir nichts. Ich konnte auch den Schwiegereltern aushelfen.

    ich habe aber auch zu jeder Zeit eingekauft was ich normal rotiert habe.

    Was es nicht mehr gab, da wurde halt der Vorrat etwas kleiner.


    So schlimm Covid jetzt ist, alle in der Familie sehen spätestens jetzt ein das meine Vorratshaltung auch einen Sinn hat.

    Vorher wurde das doch eher etwas belächelt. Nicht für so wichtig genommen.

    Erst heute hab ich mit meinen mittleren geredet, das ist derjenige der irgendwie nicht immer alles so mitbekommt.

    Der hatte also gar nicht so bewusst auf dem Plan was ich alles einlagere. Solange der Kühlschrank voll ist.......

    Heute hat er mir bei den neuen Wandschrank geholfen und es für sehr gut befunden genügend zu Hause zu haben.

    Mein jüngerer würde es sogar befürworten wenn ich mein Lager auf 1 Jahr aufstocken würde/könnte.

  • ich war ganz gut vorbereitet. Was gefehlt hat, waren hochwertige Süssigkeiten (zum sich trösten) und Infrastruktur. Also liefermöglichkeiten für frisches Obst, Gemüse, Milch, Milchprodukte und Eier.


    Inzwischen haben wir nachgerüstet. Natürlich kämen wir auch ohne diese Dinge aus, aber ich habe festgestellt, dass nicht wie erwartet Dankbarkeit über alternativ Möglichkeiten herrscht (Tiefkühlgemüse), sondern nach wie vor die Einstellung "das ist mir zu minder, ich will ordentliches Obst und Gemüse "... die Krise war für Abstriche nicht stark genug.

  • Nach 4 Tagen sind unsere Testergebnise gekommen.

    3x negativ, obwohl wir mit 1x positiv im gemeinsamen Haushalt leben... :/

    Mein Sohn darf mit morgen wieder hinaus aber unsere Quarantäne verlängert sich bis zum 10.11

    Bescheide sind natürlich noch nicht da...