COVID-19: Erfahrungen & Lehren daraus

  • Bessere Lagerungsmöglichkeit für Obst herausfinden, weil von den am Samstag gekauften Orangen gestern schon wieder eine schimmlig war.

    ob das was bringt. liegt wohl auch an den produkten. nicht alle apfelsorten sind für lagerung geeignet. die, die wir jetzt kriegen werden ja in steigen geschlichtet bei stabilen +2°C (bitte korrigiert mich) gelagert und sind fast tiefgefroren.


    Richtiges Lager Obst ist das alles nicht.


    Das aktuelle Obst ist eher so wie Kipfler Erdäpfel. Schmeckt zwar gut, ist aber auch gleich hinüber.


    Vor ein paar tagen hab ich eine tasse suppengemüse gekauft, war am nächsten tag schon nicht mehr verwendbar. im geschäft schauts noch super aus.


    Die unsichtbare Hand des Marktes regelt anscheinend nicht richtung lagerfähigkeit, sondern nur gut genug ums im geschäft zu verkaufen.


    Ggf. Labferment kaufen, um Käse selbst herstellen zu können.

    dafür brauchst du ja erstmal eine Kuh, um die Milch dann zu fermentieren?!

    wie lang hält sich labferment. das sind ja enzyme aus dem labmagen von kälbern. lässt sich aktuell ja noch immer nicht industriell und "vegan" nachbaun.


    Mehr Käse auf Lager legen.

    welche sorten würden sich da anbieten? an was denkst du da?

    Gemüse schneller aufbrauchen bzw. bessere Lagerungsmöglichkeit finden.

    schnippeln, blanchieren, trocknen und in gläser einfüllen.

  • Käse hab ich in großen verschweißten Packungen gekauft, wir haben immer noch etwa 1 Kilo bzw mehr, wenn ich Feta und Halloumi dazurechne.


    Mehr würde ich eigentlich nicht, weil für länger als 1 Monat im voraus Käse zu Hause zu haben ist schon grenzwertig. Vor allem hatten wir jetzt lange Vorlaufzeit. Sollte eine Krise spontan kommen, bleibt eigentlich nur Feta und Halloumi und was man sowieso so hat. Sonst wird es mit dem Rotieren schwierig.


    Trotzdem.... ich denke, es macht Sinn, bessere Kontakte zu knüpfen mit Bauern. Wir kaufen sowieso viel am Bauernmarkt, da wäre es klug, die Adresse und Telefonnummer zu haben im Notfall. Haben wir jetzt nicht, weil mein Mann am Bauernmarkt einkauft und der Meinung ist bzw war es ist nicht nötig.

  • Perfekt, du findest im Netz eine Menge Rezepte dazu, das ist wirklich einfach. Der Geschmack bei Frischkäse ist super gut, gereiften Käse habe ich noch nicht probiert, das geht zwar, war mir aber bis jetzt zu kompliziert.

  • [...]

    Eier hatte ich 50, das ist zu wenig

    [...]

    Ich weiss nicht ob Du tief in der Stadt wohnst, aber bei uns, eher ländlich, haben die Bauern bei der Hamstererwelle die letzten beiden Wochen ihre Eier eigenltich nur an bekannte Gesichter verkauft. Und wenns mal einen Nachmittag tatsächlich keine mehr gab, konnte man für den nächsten Tag reservieren.


    Ich hab schon vor Corona angefangen mir solche Dinge bei den Hofläden vor Ort zu besorgen. Eben auch mit der Hoffnung, dass es sich bei einer wie auch immer gearteten Krise auszahlt zu den Stammkunden zu gehören. Hat es zumindest bei Corona.


    Klar, ist teuer, aber qualitativ der Supermarktware auch überlegen.

  • Perfekt, du findest im Netz eine Menge Rezepte dazu, das ist wirklich einfach. Der Geschmack bei Frischkäse ist super gut, gereiften Käse habe ich noch nicht probiert, das geht zwar, war mir aber bis jetzt zu kompliziert.

    Funktioniert das mit pasteurisierter Milch dann auch oder nur mit Rohmilch?

  • Ich habe derzeit nur Zugang zu paseurisierter Milch, es funktioniert!

    Für die Rezepte, die ich kenne, wird die Milch sowieso erhitzt (nicht gekocht, aber bis knapp davor, also jedenfalls pasteurisiert).

  • ja leider wohne ich dafür schon zu tief in der Stadt. Deshalb hätte ich ja auch gern 3 bis 5 Hühner (Zitat... werden wir fix nie haben) oder eben ein Haus am Land wo das alles leichter ist. Weil Bauernmarkt hin oder her... man ist hier einer von vielen.

  • keine Ahnung wo ich das jetzt hinschreiben soll, aber jetzt werden wir doch getestet. Morgen oder übermorgen soll jemand kommen

  • Sorry, ich habe deine Antwort überlesen.


    Ad Obst: Äpfel kann ich beim Bauern in der Nähe kaufen. Leider vertrage ich keine Äpfel, die sind für Mann und Pubertier. Ich bin eher Bananenjunkie; das ist eine der wenigen Obstsorten, die ich gerne mag und auch gut vertrage.


    Mein Keller hat leider ungeheizt eine Temperatur von 20 - 21 Grad im Winter, daher halten auch Erdäpfel nicht wirklich lange, bevor sie austreiben. Das Einrexen per PC hilft da wenigstens vor großen Mengen verdorbener Ware.


    Ad Labferment: Was ich so gelesen habe, kann man Lab bei div. Anbietern für die Selbstherstellung von Käse kaufen.


    Ad Käse: Grana Padano, Feta, Rauchkäse, ev. Emmentaler und Gouda. Eckerl- und Frischkäse vom Hofer, die ohne Kühlung haltbar sind, habe ich sowieso immer daheim.

  • Lab kannst du von jeder Molkerei beziehen. Einfach danach fragen.

    Ich mach ab und zu Frühstück damit.

    3 dl. Milch aufkochen, in einem Teller leeren, ein kleines Esslöffel Lab rein, verrühren, 2 Min. warten bis das Ganze anfängt fest zu werden.

    Anschliessend, mampf-mampf! Robiert es mal aus! Ist wirklich gut!

  • Hallo,


    ich denke gerade ein bisschen in die Zukunft ...


    Nehmen wir einmal an, dass das Virus (grippeähnlich) mit sommerlichen Temperaturen nicht so gut zurecht kommt und die getroffenen Maßnahmen wirken. Dann würde sich die Situation gegen Juni zu entspannen, mit der Perspektive, dass es - diesmal schon im Herbst - wieder los geht.


    Das bedeutet, dass die Staaten (und wir) ein kleines Zeitfenster haben, um die Lager mit Masken, Desinfektionsmitteln, etc. zu füllen, die medizinischen und Testkapazitäten hochzufahren und Pläne für Containment und dosierten Lock-Down zu erstellen. Veranstaltungen bleiben sowieso untersagt. Selbst wenn das Corona-Virus nächsten Winter nicht kommt, müssten diese Vorsorgen getroffen werden, damit man diesmal sofort handeln kann und es gar nicht so weit kommt


    Bedeutet auch, dass alles, was jetzt nocht nicht so gut funktioniert hat, dann nächsten Winter Routine sein sollte.

  • Nehmen wir einmal an, dass das Virus (grippeähnlich) mit sommerlichen Temperaturen nicht so gut zurecht kommt und die getroffenen Maßnahmen wirken.


    Frag doch mal Don pedro wie sich das Virus bei 40°C tut :)

  • Nehmen wir einmal an, dass das Virus (grippeähnlich) mit sommerlichen Temperaturen nicht so gut zurecht kommt

    Das war und ist eine unbegründete Annahme. Das stammt noch aus Zeiten wo in den Medien hoch und runtergeträllert wurde: "das ist genauso oder weniger schlimm als eine normale grippe". Da hat sich, warum auch immer der spin gedreht es würde wie influenza im sommer abflauen.


    Meines Wissens nach, gibts keinen Grund zur Annahme es wäre bei wärmeren Temperaturen weniger ansteckend. Zumindest hab ich bis jetzt noch keine Studien dazu gesehen. Immer nur Annahmen weil Vergleich mit Influenza.


    Ebola zerfällt auch nicht bei Hitze/Wärme, siehe Ebola Ausbruchsgebiete. Ist so wie Influenza auch ein Virus, und somit als schlechter Vergleich auch nützlich.

  • der Grund warum es sich im Sommer weniger verbreiten soll ist, weil die Menschen mehr draussen sind und mehr lüften.


    Wenn im Winter bei Schneefall alle dicht gedrängt in der Strassenbahn stehen, ist es eine andere Situation als wenn im Sommer sowieso viele mit dem Rad fahren.


    Und Sportversnstaltungen im Freien sind auch was anderes als die Apres Ski Hütte im Winter zum Aufwärmen. Bzw verteilen sich die Leute im Sommer auf Outdoor UND indoor wohingegen sie sich im Winter im Fitnesstudio oder Wellnessbereich zusammen kuscheln

  • Nachdem ich von Viper einen deutschen Shop (https://www.saw-arbeitsschutz.de) für ua Halbmasken empfohlen bekommen habe, habe ich dort 2 Halbmasken und einige FFP3 bzw. P3 Filter bestellt. Meine Bestellung ist zum Glück schon bearbeitet. Denn auch diese Firma leidet entweder an den steigenden Preisen oder nützt die akute Nachfrage. Denn P3 Filter für die Halbmaske die ich letzte Woche für € 6,19 / Stk zzgl MWSt bestellt habe kosten heute schon € 9,55 / Stk zzgl. MWSt.

    Tja, da hatte ich wohl Glück und der 1. Teil meiner "Pandemie-Kiste" ist schon erledigt.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Was ich bis jetzt dazu gelernt habe:


    1. Vorräte:

    Eigentlich schauts ganz gut aus mit dem was wir zu Hause haben. Einkaufen war bis jetzt eigentlich nur "nötig" um frische Dinge wie Milch und Obst/Gemüse zu besorgen. Das könnte man zur Not aber auch weglassen. Medikamente und diverse Hygieneartikel werde ich in Zukunft aber noch ein wenig aufstocken, denn das sind Dinge die man nicht rotieren muß (bzw. Medikamente werden bevor sie ablaufen weitergegeben und ersetzt) und im Fall der Fälle eventuell gar nicht mehr kriegt.

    Also wenn die Strom und Wasserversorgung funktioniert, kommen wir gut und gerne 4-6 Wochen aus ohne das Grundstück zu verlassen.

    Ganz nebenbei hat sich gezeigt, dass man mit viel Weniger auskommt wenn man ein wenig kreativ ist und das werde ich beibehalten.


    2. im Bezug auf eine Pandemie:

    Zu Anfang habe ich gedacht, dass die Erkranung schlimmer ist, als in den Nachrichten zu lesen war. Ich hab die Todeszahlen nicht so recht geglaubt und auch nicht, dass es v.a. Menschen mit hohem Alter und Vorerkrankungen betrifft. Mittlerweile hat sich meine Ansicht eher ins Gegenteil gekehrt. Aber wie heißt es so schön? Mit vollen Hosen lässt sich gut stinken :) Im Nachhinein ist man immer schlauer.

    Wir waren mit unserer Reaktion im Bezug auf Infektionsschutz den allgemeinen Maßnahmen gut 2 Wochen voraus. Der Plan für "das nächste Mal": wir schauen, dass wir dem Ganzen 3 Wochen voraus sind. Denn diese "Generalprobe" hat mir gezeigt, dass die offiziellen Stellen überhaupt keinen Durchblick oder Plan haben und wir einfach nur wirklich wirklich wirklich viel Glück hatten, dass diese Erkrankung relativ harmlos ist. Das nächste Mal ist das vielleicht anders.

    Die Kollateralerscheinungen sind dann noch eine ganz andere Geschichte..... <X

    Einmal editiert, zuletzt von JuGeWi ()

  • Nachdem ich heute im Lagerhaus war und keine Grillkohle kaufen konnte/durfte kommt sicher 1 x 25 kg Sack in die Bevorratung


    Auch zu Krisenzeiten will ich mein Filet-Steak schön saftig grillen.... *lach*