COVID-19 - Vorbereitungen

  • Ich habe gestern wegen eines Verdachtsfalles mit 1450 telefoniert. Beide Male war rasch jemand erreichbar, der aber nur grob wissen will, worum es geht und dann sehr freundlich weiterverbindet. Und DANN dauert es...

    In meinem Fall würde ich die Auskunft aber seriös einstufen.

    Imperatrix Das Gespräch wird aufgezeichnet, Details werden nur mit den direkt Betroffenen besprochen (Datenschutz) und die werden nach ihren Daten befragt.

  • Naja, solange man nicht wirklich ICU Betreuung braucht ist man für das Notfallmanagement nicht wichtig. Und geringere Positivzahlen schauen halt auch besser aus. Vor allem beruhigt man die Bevölkerung damit ein bisschen.

    Ich denke mal von aufhalten kann eh schon lang keine Rede mehr sein und man versucht halt die Infektionswelle in die Länge zu ziehen damit man die Kapazitäten besser ausnutzen kann.

  • Bis dato lese ich größtenteils in den Posts das ihr euch mit Schutzmasken (FFP3 etc.) eindeckt oder das bereits getan habt.

    Denkt ihr bei euren Vorbereitungen allerdings auch an den Übertragungsweg über die Augenschleimhaut? Selbst wenn ihr eine Maske tragt gelangen die Viren/Bakterien per Tröpfcheninfektion in eure Augen und finden dort ein Einfallstor.

    Klar, wer eine Dräger Vollgesichtsmaske hat muss sich keine Gedanken darüber machen. :)


    Ein Glück wer da sowieso Brillenträger ist. Hier ist man dann erstmal ein wenig mehr von vorne geschützt.

    Ich habe zu diesem Zweck eine Spritzschutz Laborbrille die ich aufsetzen kann.


    Wie schaut es da bei euch aus? Habt ihr das auch im Hinterkopf?

  • Denkt ihr bei euren Vorbereitungen allerdings auch an den Übertragungsweg über die Augenschleimhaut?

    Ich habe noch eine Schwimmbrille und Taucherbrille im Haushalt, die gehen bestimmt auch. & irgendwo habe ich noch eine Laborbrille (von der letzten Handwerker Session).

  • Sollte es eine Behördenanordnung dazu geben, was ich bezweifle.


    Sonst, wenn ich denke ansteckend zu sein und warum auch immer das Haus verlassen müsste.


    Da ich zu keiner Risikogruppe zähle, mache ich mir um mich selbst keine Sorgen. Will aber natürlich andere nicht anstecken.

  • Grim


    Meine Partnerin hatte gestern im Zug(durch die halbe Schweiz) eine Maske auf, Brille trägt sie sowieso. Wir denken dass es nichts nützt, Masken zuhause im Keller zu haben und sich dann ohne zu exponieren.


    Bei einer Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen und jetzt schon über 210 Fällen in der Schweiz, haben wir persönlich für uns den Schluss gezogen, dass schon sehr sehr viele Leute bereits in der Inkubationszeit sein müssen.


    Aber ich denke, welche Massnahmen man individuell trifft, muss jeder für sich entscheiden. Hängt am Ende wohl von der eigenen Risikoabschätzung ab.

  • Getreu dem Motto vorbeugen ist besser als nachsorgen gibt es bei uns aktuell einen kräftigen Vitaminschub in Verbindung vorbeugend mit Angocin. Ich bilde mir ein, das bringt was. Im Dezember, noch bevor Corona so richtig hochgekocht ist haben wir damit angefangen. Seitdem nichts mehr eingefangen und dass obwohl der erste Winter im Kindergarten bekannterweise der härteste ist. Eine Infektion nach der anderen. Die anderen Kids haben auch jede Menge Erkältungen, Husten, Rotz- und Schnodderseuche. Nur wir eben nicht.

    Davon, verbunden mit den bekannten Schutzmaßnahmen wie Abstand und Hygiene (jedes Mal nach dem Einsteigen ins Auto werden erstmal die Hände desinfiziert) verspreche ich mir die eigene Infektion möglichst lange hinauszuzögern wenn nicht gar zu verhindern. Ob ich damit recht habe oder nicht wird die Zeit zeigen.

  • Also nachdem ich das jetzt live miterlebt habe, wie hier vorgegangen wird, denke ich, dass die Vorbereitungen für A und F sind!


    1) Getestet wird anscheinend eher ungern

    2) Wenn die Probe genommen ist, heißt das noch lange nicht, dass sie zeitnahe ausgewertet wird.

    3) Kontaktpersonen von positiv getesteten (so wie ich- keine Symptome!) werden in Quarantäne gestellt (und erst getestet, wenn man zu Ostern Geburtstag hat und gleichzeitig im Lotto gewinnt), die Lebenspartner/Familie NICHT! Meine Freundin sowie die Frauen & Kinder von Kollegen sollen/dürfen weiterhin machen wie/was sie wollen, werden auf Schikurse, Festln usw geschickt. … erst wenn aus unserer Kategorie wer Symptome kriegt, dann beginnt seine Kontaktliste zu greifen und dann wird von irgend einem Tag rück gerechnet, der imho gewürfelt ist.


    Weiter: Die nette Dame (die war ja wirklich nett und auch bemüht!) am Telefon hat offensichtlich widersprüchliche Infos auf ihren Zetteln gehabt... einerseits ganz tragisch aufpassen, andererseits soll ich mir keine Sorgen machen, weil das eh nur leichte Symptome werden, wenn überhaupt. Und eben meinem Umfeld wird nix passieren, die sollen normal weiter tun wie bisher- kein Problem... ;) Wozu bin ich dann daheim isoliert, wenns eh wurscht ist?

    Also ist das jetzt gefährlich, oder nicht?

    Ich habe den Eindruck, dass es wahrscheinlich eher heikel sein kann, aber man möchte das bewusst klein halten, damit die Wirtschaft möglichst wenig leidet. Das sind auch die einzigen Infos, die man bekommt: Die prognostizierten Auswirkungen aufs Wirtschaftswachstum und auf das hoffentlich noch mögliche Nulldefizit unserer Regierung...

  • Yoshi In meinem Umfeld habe ich es ähnlich erlebt: Die Mutter hatte engen beruflichen Kontakt zu mehreren Infizierten und muss in häuslicher Isolation bleiben. Ihre Kinder sollten aber in die Schule gehen!!!!!

    Glücklicherweise tun sie das nicht...

  • Ich schätze das wenn man kein "Radau" macht, wird man auch nicht getestet. Hat alles seine Vor- und Nachteile.

    Sie gehen davon aus, wenn es den Partner erwischt (oder umgekehrt), man es eh automatisch auch hat.

    Viele denken (dachte ich auch), das sie einem "hinterherrennen" und einem den Test aufzwingen. Ist leider nicht so.

    Man schert sich einen .... um eure familiären Verhältnisse.

    Sie kennen und wollen nicht unbedingt euch kennen lernen.

    Darum ist man denen ziemlich egal und die geben es einem auch unverblümt zu verstehen.

    Wo ich diese Erfahrung gemacht habe? Fragen sie SARS. Mein Schatz wurde anno dazumal getestet, ich nicht.

    Sie hat (unbegründet) Stubenarrest während ihre Probe ausgewertet wurde gekriegt und ich konnte mich frei bewegen.

    3 Tage hat es gebraucht. Niemand ist zur Kontrolle vorbeigekommen.

    Darum sage ich immer: Theorie und Praxis, sind 2 Paar Schuhe.

  • Gute medizinische/Chemische Erklärung warum Seife gut gegen Viren wirkt. Und Alkohol nur ein weiteres mittel ist um fett zu lösen, wie seife halt. Seife aber schon gut oder gut genug wirkt um wirksam zu sein.

    https://threadreaderapp.com/thread/1236549305189597189.html


    Originalquelle auf Twitter: https://twitter.com/PalliThord…tatus/1236549305189597189


    TL;DR Seife löst Viren direkt auf,

    Seife löst die Schmutzpartikel mit Bakterien von der Hand und spült diese ab.

  • Ich bin ziemlich sicher, dass der Test negativ ausfallen wird- mir geht's wirklich gut- eine leicht rinnende Nase ist um diese Zeit normal.

    Bin ganz entspannt...


    Update: Test ist negativ ausgefallen, Quarantäne bleibt aufrecht.

    Also alles in Ordnung. :thumbup:

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