Was sagt eure Familie zum Thema Preppen?

  • Ich bin ja Single, was manche Dinge vereinfacht und andere kompliziert, aber einige von Euch sind verheiratet, haben Frau und Kinder, was sagen eigentlich die zu eurem Hobby?

    Ich könnte mir vorstellen das gerade die Frau oft nicht so begeistert ist von euren Ideen oder Anschaffungen, bzw. die Kinder das alles eher für überflüssig erachten? Oder ist es so das die Partnerin dabei ist und mitmacht?

    Bin auf eure Erfahrungen gespannt.

    Grüsse Capt J Reynolds

    Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe. (Sprichwort der Apachen)


    Es gibt viele Wege zum Ziel. (Sprichwort der Apachen)

  • Bis zu einem gewissen Maß steht meine Partnerin hinter mir bzw. ist selbst mit dem Preppen, fokusiert auf Pflanzen und generell Essen aus der Natur, beschäftigt. Heilpflanzen und Medizin sind ein weiteres Steckenpferd von ihr.

    Wenn ich allerdings mal wieder irgendwo Beton-Schachtringe vergrabe um ein verstecktes Lager anzulegen, ist ihr Verständnis schon ziemlich strapaziert. :-D

  • Bei meiner Frau spreche ich nicht über Preppen, sondern über Zivilschutz und Krisenvorsorge.

    Bei den Gegenständen, die ich kaufe, schaue ich immer das wir sie nicht nur fürs Preppen, sondern auch für den "normalen" Gebrauch verwenden können.

    Z.B. beim Dörrautomaten: der Dörrautomat dient mir dazu um frische und leicht verderbliche Lebensmittel einfach zu konservieren. Sie war im Winter begeistert als sie selbstgepflückte und getrockente Heidelbeeren für ihr Müsli hatte und nicht diese wässrigen gefrorenen Heidelbeeren.
    Weiters verwendet meine Frau auch meinen Leatherman und meine Stirmlampe. Anmerkung: ich habe eine Stirmlampe am Nachttischkastl liegen.

    Unser Nachbar ist starker Raucher. Im Falle eines - hoffentlich - unwahrscheinlichen Feuers weiss sie wo der Mini-BOB steht und was sie zu tun hat.

    Sie sieht auch ein, dass ein gewisser Vorrat an Lebensmitteln wichtig ist. Erst unlängst hatte sie Gusto auf eine Bohnensuppe. Ich bin dann in den Keller gegangen und ich habe eine Dose geholt.

    Und das das kleine Ding im Nachtkastl kein MP3-Player sondern ein Geigerzähler ist, braucht sie ja nicht wissen...

    Meine Eltern bzw. Grosseltern waren früher Nebenerwerbsbauern. Sie haben eigentlich schon immer Lebensmittel selbst angebaut und konserviert, nur ist ihnen sicher der Begriff "Prepping" nicht geläufig.

  • Hallo zusammen,
    bei mir läuft eigentlich alles ruhig ab.
    Von meinen Eltern wird mein "Eifer" zwar ein wenig belächelt, da sie der Meinung sind- die hälfte von dem angeschafften Zeug würde man nicht wirklich brauchen.
    Aber selber haben sie Vorräte eingelagert um zumindest über einige Wochen durchzukommen.
    Meine Frau findet es toll, dass ich mich mit so einer Hingabe mit den Themen Krisenvorsorge, Survival und ein wenig Bushcraft bzw. Trekking beschäftige. So wie Lumpis Frau verwendet sie zum Teil auch meine Ausrüstung. Beef Jerky schmeckt ihr beispielsweise total, ist aber wegen der Schwangerschaft tabu.
    Meine Schwester ist begeisterte Wanderin und frischluftsüchtig. Wir hatten nicht nur ein Gespräch zum Thema Ausrüstung und Vorsorge für den Notfall auf Tour.
    Mein Großvater war im Krieg und hat die Armut in den Nachfolgenden Jahren miterlebt. Auf Grund der örtlichen Begebenheiten seiner Heimstatt, war es dann und wann vorgekommen, dass Straßen tagelang nicht passierbar waren, dadurch die EInkaufsmöglichkeit dahin war... oder ein Schneesturm oder Unwetter für einen flächendeckenden zum Teil wochenlangen Stromausfall gesorgt hat.
    Dementsprechend waren meine Großeltern stets mit Vorräten eingedeckt und mein Opa hat auch die eine oder andere Alternative zur Nahrungszubereitung daheim (punkto Erhitzung).

    Ich bin aber davon überzeugt, dass viele Partner ein Problem mit der vermeintlichen Paranoia haben und diese Vorbereitungsmaßnahmen als Tick abtun.
    Meistens braucht es hierfür nur einen Schubs in die richtige Richtung. Und wenn es nur darum geht, dass man eine Stirnlampe zur Hand hat, wenn in einer Speisekammer oder anderem Raum ohne Fenster die Glühbirne durchbrennt (übrigens lese ich zwar immer alle möglichen Gegenstände, aber ein Notvorrat Glühbirnen (egal welche) hat noch niemand offengelegt. Trotzdem bin ich sicher, dass jeder die eine oder andere Birne auf Reserve hat)
    oder einfach Kerzen in Reichweite hat, wenn der Strom tatsächlich weg bleibt.

  • Hihihi ... meine Frau lagert Glühbirnen ein. Aber an drei verschiedenen Lagerort und einmal haben wir Spots, dann wieder Energiesparlampen usw. Ich tendiere ja dazu einheitliche Leuchtmittel zu verwenden.

  • Mein Weibchen steht voll hinter mir, sie hatte schon immer gern einen vollen Vorratsschrank.
    Ich hab den dann nur vergrößert, mit Wasserfiltern erweitert, mit Kleidung/Ausrüstung angereichert und Notstromversorgung mit Funkgeräten gespickt (natürlich nicht im Vorratsschrank).

    Sie hat zwar nicht immer für alles Verständnis oder macht dabei mit, aber sie lässt es mir als Hobby - was zu guter Letzt erst wieder auch ihr zu gute kommt.
    Diverse Kurse mache ich alleine, sie lässt sich dann verschiedene Dinge von mir zeigen.

    Und nein, ich mach mir keine Sorgen um mein Weibchen wenn sie alleine zu Hause ist - ich mach mir Sorgen um den Einbrecher... [Blockierte Grafik: http://img.homepagemodules.de/grin.gif]

  • :D in die Kerbe schlägt meine mittlerweile auch. Hat auch immer ein kleines Klappmesser dabei und zum Wandern hat sie ein starres Jagdmesser von Böker, dass ihr gut in der Hand liegt.
    Ich habe es ihr überlassen, sich eins auszusuchen welches ihr gut gefällt und angenehm in der Hand liegt.

    Pflegen und schärfen tus jedoch ich.
    Muss nur noch aufpassen, dass sies nicht übertreibt. Als ich mir damals einen Self Defense Pen gekauft und ihr gezeigt hatte, war die Reaktion: " Oh schön, der schaut ja mal mächtig aus, ist der für miiiiich?"
    Also habe ich dann einen neuen gekauft, der dann für mich war :D

    Meine bessere Hälfte lässt sich mittlerweile immer mehr von mir berieseln und stürzt mich dann ins Verderben, wenn sie dann wie neulich beim Erste Hilfe Kurs mit Themen wie Amputationswunden Kauterisation (natürlich mit einem heißen Eisen oder Schießpulver) brilliert.
    Vor kurzem war auch ein geeigneter Rucksack im Gespräch bzw. ein Slingbag für Equipment auf Wanderungen bzw. Ersatzwindeln und dergleichen für das Baby.

  • Zitat von wiki im Beitrag #6
    Und nein, ich mach mir keine Sorgen um mein Weibchen wenn sie alleine zu Hause ist - ich mach mir Sorgen um den Einbrecher... [Blockierte Grafik: http://img.homepagemodules.de/grin.gif]

    Da kann ich mir nur anschließen!!!!!


    Entweder der Hund hat ihn oder mein Weibchen mit ihrem Spielzeug


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  • Meine Frau ist damit einverstanden, besonders wenn wir zum Schmuckladen gehen und irgendwas neues aus gold kaufen. Ich habe auch den Eindruck dass den Kleiderschrank meiner Frau benützt wird um Kleidung zu preppen. Manchmal holt sie sogar etwas aus den Schrank dass ich nie vorher gesehen habe. Auch Kuchen und Gebäck preppt sie.

  • hi,
    also was Kleidung angeht ist meine Frau ein Prepper auf höchsten Level! aber leider nur was nie menge betrifft nicht die Funktionalität ! :D

    ansont bin eher ich derjenige der sich vorbereitet in der Familie, mein Vater vlt. auch ein bischen und ein freund hat ein BOB, aber das war es!

    Lg

  • Zwei meiner Freunde haben schon gewisse Ansätze in Richtung Trekking/Survival/Prepping und sind da auch relativ offen für Neues. Der eine ist Mountainbiker, viel draußen und fährt auch längere Touren, da liegt das nahe sich ein bisschen damit zu beschäftigen. Der andere ist seit langen bei den Pfadfindern engagiert, also dem Thema auch nicht völlig fremd. Aber einen richtigen BOB hat aber afaik keiner von beiden. Was meine Eltern und Verwandschaft angeht siehts eher mau aus - allerdings habe ich einen Onkel der viel selber macht im Garten, in seinem Wald etc., wobei das eher der Tradition/persönlicher Vorliebe geschuldet sein dürfte und nicht dem Doomsday-Prepping.

    Gruß
    Exocet

  • Hi,

    da ich bei meinen Eltern zuhause Wohne muss ich etwas vorsichtig sein um diese nicht zu beunruhigen (Mein Dad macht sich jetzt schon sorgen wovor ich denn Angst habe Zitat: "Hast Angst das der Russe wieder kommt?")

    Als ich jedoch mal mit ein paar flaschen Wasser und einer Handvoll Dosen angefangen hab bei uns im Haushaltsraum etwas anzulegen, war meine Mom schnell mit von der Partie.
    Sie meinte wenn es mich beruhigt dann sei das kein Problem, inzwischen bringt sie alle paar Wochen wieder ein paar Sachen "Schaumal das war im Angebot, das wär nicht schlecht daheim zu haben"

    Inzwischen hab ich das ganze sukzessiv ausgebaut und auch die Non-Food Basics angelegt. (Gaskocher, Kernseife etc.).


    Mein Freundeskreis weiß nichts von meinem Hobby, und soweit ich deren Häußer und Wohnungen kenne, fährt auch keiner auf der Schiene. (Außer sie sind so klug und verstecken ihre Vorräte ;) )
    Ansonsten kenn ich persönlich niemanden der sich mit dem Thema beschäftigt, sicherlich ist in meinem Altersumfeld (24) jeder schwer mit Konsum und der nächsten Party beschäftigt. Ist ja der Generationsgedanke von Tag zu Tag zu leben.

    Lg Andy

  • Also meine eltern fragen mich was der "blödsinn" soll. Obwohl doe es eig. Erst recht wissen sollten.

    Meine frau macht ein rolleyes smiley. Aber sie lässt sich langsam "leiten" . Nur ned zu hastig.

    Und ich? Ich bin der fels in der brandung....

    Freunde habe ich keine von daher......

  • mmh meine eltern werden seit ich so ca. 10 bin von mir mit sowas 'belaestigt', wir nannten es damals zeltln, dann irgendwann survival, dann outdoor und heute nennt man das wohl preppen. im finsteren bajuwarischen outback wo ich aufgewachsen bin kenn ich niemanden dessen speisekammer nicht fuer mindestens 3-4 wochen den haushalt ernaehren koennte. wer ohne flieszendes warmes wasser und ohne heizung grossgeworden ist, fuer den ist das was grossstadtprepper preppen nennen quasi normalitaet &)

  • Bei uns heist es auch erst seit kurzen "preppen"

    Bei meiner Oma heist das Normal, oder "jaja so bin ich aufgewachsen"
    Mein Bruder ist ebenfalls seit Jahren sehr interessiert.

    Und bei mir zu Hause ist es ein Familienprojekt.

    FORTES FELIX SUNT

  • Ich hab da großes Glück, meine ganze Familie bestand schon immer und besteht noch aus Preppern, einige meiner besten Freunde preppen auch.
    Der Begriff ist halt für die Älteren neu, die vorausschauende Lebensführung allerdings kein bischen.
    Wenn man damit groß wird, wächst man ganz natürlich hinein, so wie es jetzt auch meine Söhne tun.

    [team] Wenn wir unsere Waffen zu Pflugscharen verarbeiten, werden wir irgendwann für die pflügen, die das nicht gemacht haben.

  • Meine Mitbewohner halten davon auch nichts und dabei belasse ich es auch. Bei meiner Mama in Niederösterreich hab ich vor einiger Zeit einen BOB für sie und ihren Freund gelassen, welchen ich immer wieder ergänze. Sie versteht noch und meine Einstellung zwar, aber selber damit beschäftigen tut sie sich nicht.

    Hoffe das Beste, aber sei auf das Schlimmste vorbereitet!