den Garten anlegen

  • vl kommt es auf die dosis an

    Die Menge der abgegebenen Kupferionen hat sicher auch mit dem Oxidationsgrad des Kupfers zu tun.


    Heißt doch auch, dass man mit Kupfernägel Bäume zum absterben bringt oder dass man Regenwasser aus neuen Kupferdachrinnen nicht zum Garten gießen verwenden soll.....


    Aber: nix genaues weiß man nicht ;)

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

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  • Hallo

    Der Ernte hat sich nicht merklich verändert.

    Denke nicht das es auf die Pflanzen Auswirkungen hat großteils dient es nur als Barriere die Bewässerung rinnt auch nur selten drüber da wir Tontöpfe vergraben haben zum Gießen.

    Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber, nichts Lernen zu wollen. ( Platon)

  • Hat das keine Auswirkung auf die Pflanzen? So weit ich in Erinnerung hab, ist blankes Kupfer doch eher ein Grünzeugkiller.

    Ich habe vor kurzem beim Obstbaumschnittkurs gelernt, dass Kupfer z. B. gegen die Kräuselkrankheit bei Pfirsichen verwendet wird und dass die Anwendung auch im biologischen Obstbau erlaubt ist. Das mit den Kupfernägeln halte ich eher für ein Gerücht.

  • Das mit den Kupfernägeln ist kein Gerücht.

    Aber dabei geht es darum das das Kupfer direkt mit dem Baumsaft im Bast in Berührung steht (und nicht mit den Wurzeln)

    - und da reicht ein einzelner Nagel nicht aus.

    Besser ist ein Blauwassernagel (Kupfersulphat Phiole) um das Wachstum zu hindern.

    Da geht es um die Überdosierung von Kupfer.


    Im Gartenbau ist aber eher das Fehlen von Kupfer ein Problem.

    Wenn Krautpflanzen an den äußeren Blatträndern die Farbe verliert, dann ist das ein Beispiel für Kupfermangel.

    Generell sind Kraut u Kohlpflanzen (gesamte Brassica Familie) Kupferhorter.

    Kupfer wird von ihnen oft als Enzymaktivator eingesetzt.


    Kupfermangel zeigt sich in geringer Vit C Anreicherung (Ascorbinsäure), schlechtem Chloroplastaufbau, ...


    Wie so oft - die Dosis macht's!