Lagerbestand

  • Frage in die Runde

    Ich bin gerade dabei meinen Lagerbestand halb-automatisiert zu erfassen. Dazu möchte ich mittels Barcodescanner alles was in den Keller kommt und alles was hinausgeht erfassen. Hat irgendwer schon sowas in Verwendung?

    Es sollte eigentlich recht simpel mit Excel funktionieren.

  • Wir haben - dem Forum hier sei Dank - seit einiger Zeit Grocy in Verwendung.

    Das Programm ist sehr praktisch, u. a. weil ich damit eine bessere Übersicht über die ablaufenden Lebensmittel habe. :-)

  • Hatte mal eine App, da konnte man Barcode einscannen, MDH verwalten, Mindestlagerbestand eingeben und Fotos hinterlegen...habs wieder runtergeschmissen, weil es mir zu viel Speicherplatz verbraucht hat auf meinem uralten Smartphone. 😅 Auf dem PC wär mir das aber zu umständlich.

    LG hnooasl

  • das Problem ist dass wirklich jeder das System dann verwenden muss. Bei uns könnte ich nicht mit Sicherheit sagen, ob nicht jemand einfach was wegnimmt ohne zu "buchen", deshalb denke ich würde das nicht funktionieren.


    Aber wenn es etwas einfaches gäbe würde ich es vermutlich trotzdem probieren

  • Ich hatte mal so etwas im Gedanken, habe es aber dann wieder verschmissen. Einerseits aus dem selben Grund wie Tinah und andererseits war mir das dann zu viel Aufwand. Was wir im Keller haben, weiß ich ohnehin und die Menge ist immer relativ gleich. Wir verwenden die Sachen im täglichen Leben und ich habe überall - also auf allen Packungen, Dosen, Gläsern,... - das MHD mit Edding notiert. So ist es gut erkennbar, welche Packung als nächste zu verwenden ist. Vor jedem Einkauf gehe ich eine Runde in den Keller und schaue nach, ob ich etwas ergänzen muss.

    Das System hat sich bewährt. Zudem bin ich nicht auf Strom via Smartphone, Computer,... angewiesen.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • ich denke, am besten ist es, wenn man 2 lagerorte hat. Der 2. Ist etwa im Keller und regelmäßig bestückt man das eg mit den Dingen aus dem Keller nach. Neue Einkäufe kommen in den Keller außer reduziert weil MHD nah oder experimente (Sachen die man noch nicht kennt und probieren will).


    Vorteil, man hat automatisch immer genug Zeug, Nachteil, man braucht schon einiges an Platz

  • ...ist gar nicht so einfach. bei mir im Keller sieht´s aus wie in einem kleinen Supermarkt ^^^^die Kinder haben Spaß beim Einräumen, Schlichten und die wollen auch das "Piepsen" übernehmen. Und da ich bereits die hälfte meines Kellers als Warenlager habe und wir auch regelmäßig davon essen, denk ich mir ist´s einfacher als ständig die in den jeweiligen Regalen ausgehängten Listen zu aktualisieren. Im Moment hab ich halt noch überall eine Liste hängen/liegen wo akribisch genau alles steht und immer wenn jemand irgendwas rausnimmt, schreibt er es auf die Liste unter dem Punkt "Nachkaufen".

    Und wenn ich Großeinkauf mache, sammle ich die Listen ein.

    Ich glaub da muss ich noch eine bessere bzw. praktikablere Lösung suchen.

  • Wenn in der Küche etwas fehlt und aus dem Keller geholt werden muss, kommt es auf die Einkaufsliste. Im Keller haben wir ein recht brauchbares "FIFA" System, im Sommer baue ich entsprechende Regale. Alles darüber hinaus ist mir zu mühsam.

  • Ich bin happy mit unserem FIFA System.

    War etwas über 4 Monate nicht da, u das Lager sieht OK aus ^^


    Unsere Regale sind so aufgebaut, das sie vorne (zur Tür, kurzer Weg) die älteren Produkte haben,

    und von hinten das neu Erworbene/Eingekochte nachsortiert wird.
    So ist auf einen Blick zu erkennen was fehlt/wo wenig ist, und die Rotation wird permanent gewartet :thumbup:

  • ich hab eigentlich eh alles FIFO angeordnet und sortiert. Mir geht´s eigentlich darum, dass ich sozusagen in "Ruhezeiten" immer einen aktuellen Überblick habe was alles drinnen ist und was rausgeht.

    Bisher habe ich meine "offline" Excel Listen - wie vermutlich viele andere auch - und da hab ich Artikel, Menge, kcal/kj, MHD etc. damit ich auch sehe "wielange" ich auskomme. Da die Listen regelmäßig aktualisiert werden, denke ich mir, dass es einfacher ist wen´s automatisierter funktioniert.

  • Ich habe von den wichtigen Grundnahrungsmitteln immer gleich viel gelagert und fülle beim Einkaufen regelmäßig nach. Wie lange ich zu zweit/ mit den Geschwisterfamilien damit auskäme, habe ich einmal grob überschlagen und weiß ich in etwa. Habe also nur die "Nachkaufliste", das genügt mir. Beruhigenderweise werden die Vorräte eher mehr als weniger, weil ich immer wieder einmal etwas Neues entdecke, das uns schmeckt oder ich zu brauchen glaube und das ich dann "ansammle".

  • Ich habe eher ein Problem mit der Lagerhaltung.


    Prinzipiell sind bei mir zu Hause ja alle für Lagerhaltung. Das Problem ist nur die generelle Definition welchen Zeitraum man abdecken möchte.

    Dies ist mir nach meinem Unglück mit dem Sirup aufgefallen.


    Eigentlich sollte nach einer gewissen Anzahl entfernter Produkte wieder nachgekauft werden. Theoretisch.

    Nach dieser Erfahrung habe ich die Idee mit einer technisch unterstützen Lagerhaltung auch verworfen.

    Wenn schon das einfache System nicht funktioniert, macht man mir bei dem technischen Schnickschnack auch nicht mit.


    Somit begnüge ich mich damit die entfernten Produkte zu ersetzen und hoffe, dass ich keines übersehe.

    semper paratus
    semper fidelis in familia
    semper verus est ipse

  • Thor ja das kenn ich jetzt auch - das Problem mit der technischen Umsetzung:D Ich habe mir vor 2 Wochen extra einen Barcodescanner zugelegt und versucht alles mittels Software zu erfassen....Die Kinder hatten zwar ihren Spaß dabei, aber da nicht die Dinge dabei sind (Nährwerte, automatisierte Einbindung in andere Programm,...) habe ich das nun auch wieder verworfen.

    Jetzt führe ich wieder manuelle Excel-Listen.

    Für mich ist der Grund der Lagerverwaltung, damit ich a) weiß wie lange ich auskommen kann und b) was ich wo habe. Und da fehlt mir auch noch die zündende Idee.

  • Liste mit den im Keller gelagerten Vorräten (Anzahl, Mengeneinheit, MHD) an der Innenseite der Speistüre angebracht; bei Bedarf wird draufgeschaut, vom Keller raufgeholt und weggestrichen.

    Wenn sich die durchgestrichenen Produkte häufen, dann wird wieder neu gekauft.

    So funktioniert unser Nachkaufsystem.