Unfreiwillige Übung "Leben (fast) ohne Strom"

  • Da wir seit einiger Zeit einen Fehler in unserer Haushaltselektrik haben - der FI fällt laufend aus und wir den Fehler bisher nicht gefunden haben, üben wir uns im (zeitweise) stromlosen Leben.

    Da dies nun schon fast zwei Wochen so geht - mal Strom, dann wieder weg nervt es schon etwas und man merkt, wie das am Nervenkostüm nagt. Jedes Klicken lässt dich aufhorchen - war das jetzt der FI oder nicht, muss ich wieder raus in die finstere Kälte und den Ofen neu starten?

    Für uns eine gute Übung - für meine Mutter (88) etwas mühsamer.

    Zum Avatar wäre nur zu sagen - lang ist's her

  • Muss natürlich ausgerechnet im Winter passieren, wenn die Heizung dringend benötigt wird-Murphy lässt grüßen...

    Solche Fehler finden ist leider mühsam, das kann überall und in jedem Gerät sein, da beneide ich euch nicht...

    Viel Erfolg bei der Suche!!! 🤗

  • Hatte ich auch mal..

    Ein Fi- Schalter war bei mir faul. Löste scheinbar zu empfindlich aus (ging auf Garantie).

    Nicht einfach drauflos wechseln (lassen), sondern einen qualifizierten Fachmann vorbeikommen lassen. Der soll das Ausmessen.

    Habt ihr in letzter Zeit neue Geräte bevor diese Anomalien aufgetreten sind angeschafft? War die erste Frage von ihm.

    Es kann auch etwas kleines sein, der immer am Strom hängt zB. ein neues Ladegerät, Router, Radio, elektrische Zahnbürste, Fernseher usw.. das diesen Fehler auslöst.

    Es können aber auch in die Jahre gekommene Stromverbraucher sein. Alles funzt einwandfrei bis ein kleiner "Stromruck" / "Verschlucker" passiert.

    Da bei mir ja fast alles samt Stromverteilerkasten neu war.. Hat er dann den Schalter ausgemessen und den Fehler gefunden.

    Ich hab gedacht: Neu und schon Faul. Scheinbar wurde er sogar noch vor der Tableumontage getestet.. Er hat mir zur Sicherheit die Restlichen auch getestet und die lösten so wie sie auslösen sollten aus.. Komisch. Hab wohl einen faulen Apfel erwischt.

  • Da wir seit einiger Zeit einen Fehler in unserer Haushaltselektrik haben - der FI fällt laufend aus und wir den Fehler bisher nicht gefunden haben, üben wir uns im (zeitweise) stromlosen Leben.

    Da dies nun schon fast zwei Wochen so geht - mal Strom, dann wieder weg nervt es schon etwas und man merkt, wie das am Nervenkostüm nagt. Jedes Klicken lässt dich aufhorchen - war das jetzt der FI oder nicht, muss ich wieder raus in die finstere Kälte und den Ofen neu starten?

    Für uns eine gute Übung - für meine Mutter (88) etwas mühsamer.

    Ich habe gerade meinen Mann befragt - wir hatten das Thema vor einigen Jahren auch. Bei uns war ein Dreiwegeventil bei der Heizung undicht. Dort hat's dann aus dem Ventil irgendwie auf die elektrische Steuerung getropft und deshalb ist dann der FI dauernd geflogen.

  • Danke für die vielen Tips.

    Wir sind laufend am suchen möglicher Fehlerquellen.

    Einige haben wir schon ausgemerzt (z.B. total verstaubte Steckdosen, defekte Heizungspumpe, alte E-Kleingeräte, ..)

    Sind aber noch nicht durch.

    Ein neuer FI sollte ebenso Montag ankommen wie ein FI-Stecker mit geringerer Auslösung (nur 10mA an Stelle von 30mA wie im Haus-FI) - mit dem könen wir dann alle Geräte, die an eine Steckdose kommen auf Fehlströme testen.

    Auf den Elektriker warten wir schon zwei Wochen - der soll und die Stromkreise auf mindestens 3 FI's aufteiel, damit nicht immer alles weg ist.

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  • am besten die wichtigsten Dinge (Gefriertruhe,Kühlschrank....) mittel LS\FI absichern.

    is relativ.

    wenn die tiefkühler im keller an einem eigenen fi hängen, und warum auch immer ausfallen, dann merkt mans erst tage später. deshalb mit zum Beispiel Küchenlicht oder Ganglicht kombinieren.

    Wenn das licht ausfällt, dann lauft man schnurstraks in den keller.

  • Bei uns hängt das "Kellerlicht" auch am gleichen Kreis wie die TK-Truhe - da die Kellerebene auch die Ausgangsebene ist fällt ein Ausfall rasch auf.

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