Preppen bei veganer Diät

  • Eher nicht. Zumindest im industriellen Rahmen ist das ein ziemlicher Aufwand wegen der Hygieneauflagen, es gibt aber einen Hersteller in Deutschland.

    Vegane Ernährung ist eine Zivilisationserscheinung, abgesehen von manchen Gegenden auf der Welt (dort wird aber auch mit den Mangelerscheinungen gelebt). Alleine die Tatsache, dass der menschliche Körper auf Stoffe angewiesen ist, die auf rein vegane Weise nicht oder nur mangelhaft aufgenommen werden können, zeigt, dass zumindest eine zeitweilige fleischliche Nahrungsaufnahme erforderlich ist. Ein weiteres Indiz, dass dies aber nicht die Regel darstellen sollte, liefert uns die Tatsache, dass der Körper aufgenommenes B12 sehr lange speichern kann und daher fleischliche Nahrung nicht oft erforderlich ist. Uns unterscheidet körperlich halt nicht viel von einem Steinzeitmenschen.

  • Zunächst mal vorweg: Ich sehe hier ein gängiges Vorurteil über Veganer - jedem bei passender (oder auch teilweise unpassender) Gelegenheit die Vorteile "seiner" Ernährungsweise aufdrängen zu wollen - bestätigt.


    Wenn ich schon höre, dass "tierische Proteine einfach schlecht für den Körper sind" dreht sich mir der Magen um. Schlicht und ergreifend, weil dies im Widerspruch zu etlichen wissenschaftlichen Studien steht.

    Tierische Proteine sind idR höherwertiger (lies: vom körper leichter aufzunehmen und decken auch die essentiellen Aminosäuren besser ab) als pflanzliche. Zusätzlich können Spurenelemente wie z.B. Eisen, Jod, uvm. aus tierischen Lebensmitteln auch besser aufgenommen werden.

    Sobald man Fleisch (inkl. Innereien) isst, muss man sehr viel weniger auf die Zusammensetzung seiner Nahrung achten als wenn man sich rein pflanzlich ernährt.

    Es hat schon einen Grund, warum alle Naturvölker Fleisch auf ihrem Speiseplan haben (zumindest wenn es verfügbar ist).


    Was natürlich nicht heißt, dass eine rein fleischorientierte Ernährung gesund ist. Dass Herr und Frau Österreicher mehr Fleisch essen als gesund ist, ist ja unbestritten. Dass es bei einer Reduktion von Fleisch zugunsten Gemüse positive gesundheitliche Auswirkungen gibt ebenso.


    Das ist jedoch kein Argument, gleich eine vegetarische/vegane/pseudovegane Lebensweise zu fordern, gutzuheißen oder auch nur zu empfehlen!


    Da ich auch hier keinen Preppingbezug*) sehe, mache ich mich für das Schließen dieses Threads stark.



    LG,


    Bardo Thodol



    *) Preppingbezug hätte mMn eine konkrete Fragestellung wie z.B. welche Lebensmittel, Vitamine, ... man für vegane Ernährung vorsehen sollte. Oder andere praktische Diskussionen zum Thema. Aber kein "ich bin Veganer und will euch jetzt alle dazu überreden, es ebenfalls zu werden"-Thread!!!

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

  • Außer der Sojabohne habe ich keine Bohne gefunden die mehr Eiweiß enthält als Fleisch (Rind oder Wild) und Sojabohnen werden in DACH sicher nicht genug angebaut um die DACH Bevölkerung damit zu versorgen. Daher Umweltrelevante Importe notwendig.

    Aber wie die Vorschreiber schon richtig festgestellt haben, jeder soll essen was und soviel er mag und kann.

    Zum Preppen eignen sich alle Formen der Ernährung.


    bG


    Norbert

    Gut vorbereitet läuft alles besser

  • Ich fürchte, nirgendwo sonst sind die Ergebnisse von Studien so sehr abhängig vom Auftraggeber wie bei der Ernährung. Schließlich hängen enorme wirtschaftliche Interessen daran.

    Ich bevorrate glutenfreies Getreide (weil ich muss) und Hülsenfrüchte, getrocknet und als Konserven sowie Gemüsekonserven, weil ich vegetarisch essen will. Und sofort höre ich damit auf, wenn es um mein/unser Überleben geht und zB ein Huhn geschlachtet werden muss. Denn, keine Frage, Sinn jeder Ernährungsweise ist es letztendlich, den Körper am Leben zu erhalten (und das so gesund wie möglich 😏)

    Über B12 habe ich vor einiger Zeit eine interessante Studie gelesen, laut der unser Darm es zwar erzeugt, aber "zu spät", an einer Stelle, wo es vom Körper nicht mehr aufgenommen und ausgeschieden wird.

    Der "natürliche Kreislauf" wäre dann wohl, dass es als "Dünger" von Nutzpflanzen aufgenommen wird oder mit nur schlecht gesäubertem Wurzelgemüse dem Körper zugeführt wird.

    In der heutigen Zivilisation kann dieser Kreislauf natürlich nicht mehr funktionierten...

  • Leute, bitte beim Thema bleiben und nicht über pro und contra und wer recht hat plaudern. Sonst mache ich den Thread ganz schnell zu.


    Wie stehen Veganer oder Vegetarier zu Dosengemüse? Ist das eine Möglichkeit oder ist nur Frischgemüse das Wahre? Erdäpfel halten im Keller sehr lange und trockener Reis und Nudeln eigentlich auch. Kann man sich nur davon ernähren? Mit einer Dose Tomatensugo darüber?

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • So wie frisch gekochte Fleischspeisen schmackhafter und nährstoffreichen als jahrelang Konserviertes sind, so ist auch frisches oder eventuell schockgefrorenes Gemüse den Konserven vorzuziehen. Als Reserve für Notfälle und als gelegentliches "Schnellessen" sind Dosen tadellos geeignet. Gemüse, Reis, Hirse, Hülsenfrüchte und besonders Kartoffeln bilden im Krisenfall eine perfekte Grundlage, was immer man sonst noch ergattern kann, mischt man dazu. Damit kommt man bestimmt eine Zeit lang klar.

    Vegetarier haben eventuell noch zusätzlich gut haltbaren Honig und halten Hühner, da sind Mangelerscheinungen eigentlich nicht zu erwarten.

    Veganer sollten für längere Krisenzeiten B12 substituieren.

    Überleben kann man mit und ohne Fleisch!

  • ....und das ganze wegen Tips zur pflanzlichen Ernährung? Fände ich übertrieben. Schade.


    Ich kann in Post 1 keinen Tipp erkennen und auch danach nicht...

    Deshalb bin ich ebenfalls dafür, den Thread zu schließen- ich bin von der Überschrift angezogen und vom Inhalt enttäuscht worden...


    Weils eh schon wurscht ist: ich bin ein Gemüsetiger, der auch Fleisch isst... Ist aber nicht umsonst in der Ernährungspyramide sehr weit oben angesiedelt. Mir wäre aber noch nicht eingefallen, den Leuten zu erklären, was alles ungesund ist. Es ist schon schwer genug, das für sich selbst/sein ggf. interessiertes Umfeld heraus zu arbeiten...

  • Also, von mir aus kann der Thread hier gerne geschlossen werden, da es offensichtlich von einigen doch zu emotional aufgenommen wird. Hätte mir eigentlich eh klar sein müssen. Dabei habe ich mehrmals erwähnt dass ich mich selbst nicht mal zu 100% pflanzlich ernähre, sich jeder so ernähren soll/mag wie er will und ich niemanden missionieren will. Zu den Tips über die pflanzliche Ernährung bin ich leider noch nicht gekommen da mir der Thread schon nach dem zweiten Post zugedreht werden sollte.


    Da ich mir Ernährung zu meinem Hobby gemacht habe, zig Bücher darüber gelesen habe und meine eigenen Studien bei mir selbst durchgeführt habe behaupte ich schon interessantes Wissen über die Jahre angesammelt zu haben, welches ich gerne weitergeben würde. Meine Erkenntnisse sind halt zu Gunsten der pflanzlichen Ernährung gerichtet, dafür kann ich nichts, das hat sich so ergeben.


    Ich war damals vor 10 Jahren glaub ich einer der Ersten in Österreich der ganze 5 kg Fleischstücke in nen selbst gebauten (gabs damals nicht bei uns zu kaufen)Texas Smoker geschmißen hat, ich war und bin oft in Amerika, habe mich damals auch in die Richtung ernährt, es ist nicht so als würde ich die andere Seite nicht kennen. Ich aß damals fast jeden Tag Fleisch, feinstes Beiried vom Bauern, dachte es sei der heilige Gral.


    Gerne würde ich meine Erkenntnisse weitergeben, das nimmt jedoch einiges an Zeit in Anspruch, die Zeit nehme ich mir gerne für Leute dies interessiert. Aber wenn mich manche als verrückten Lifestyle Veganer hinstellen der die bösen Fleischesser missionieren will dann hab ich ehrlich gesagt keine Lust dazu, meine und eure Zeit ist begrenzt, warum also verschwenden.

  • Ich hätt auch eine Frage, vielleicht weißt du es, dann brauch ich nicht nachschauen.


    Wie schauts aus mit der Verdaulichkeit von pflanzlichem EW und welche einheimische Pflanze hat das beste TP/Bioverfürgbarkeit/Verdaulichkeit Verhältnis?

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Was sollte man anbauen oder finden können um sich komplett zu ernähren?

    Ich glaub das ist so einfach nicht zu beantworten. V.a. kommts auch drauf an wo du wohnst, weil es hilt nix, wenn (z.B.) Kohlsprossen super sind, sie aber nicht bei dir wachsen, oder schlecht wachsen.

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Ich wohne an der Wiener Grenze zu Schwechat. Viel Ackerland und Gärtenerreien um mich herum. Dürfte ein fruchtbares Fleckchen sein. :)

  • Hier mal ein kleiner Auszug, eure Fragen kann ich im speziellen leider nicht beantworten, ich müsste selber googeln und das würde keinen Sinn ergeben.



    Paranüsse (engl. Brazil nut): Paranüsse sind für ihren hohen Selenanteil bekannt, um den Selenspiegel auf einem gesunden Niveau zu halten kann man 2 Stk. Paranüsse täglich verzehren, beim Preppen daran denken immer genug daheim zu haben. Ich konnte mit den 2 Stk. Paranüssen pro Tag meinen Selenspiegel im Körper innerhalb 6 Monaten verdreifachen, danach hat er sich auf einem gesunden Wert eingependelt.



    Melasse: Wird aus dem Zuckerrohr gewonnen und ist ein höchst eisenhaltiges Süßungsmittel welches man in heißem Wasser mit Zitronensaft (für die bessere Eisenaufnahme durch Vitamin C) als Tee auflösen kann. Da Melasse quasi ähnlich wie Honig kein Ablaufdatum hat eignet es sich exzellent zum Preppen. Hohe Kalorien- und Nährstoffdichte. Schmeckt echt nicht schlecht mit Zitrone.



    Gusseisenpfanne: Nein die sollt ihr nicht essen, jedoch hat eine Studie der Texas Tech University ergeben dass Speisen die in gusseisenem Geschirr zubereitet worden sind, mit für den Körper absolut verwertbarem Eisen angereichert werden. Klingt doof, ist aber so. Habe mit der Umstellung auf Eisenpfannen meinen Eisenspiegel im Blut in 6 Monaten verdoppelt. Es werden jedoch von verschiedenen Speisen verschieden hohe Mengen Eisen aus der Pfanne gelöst, dabei spielt Säure eine Rolle. Ich verwende Pfannen der Firma Skeppshult aus Schweden (keine Werbung aber die sind Top und vor allem garantiert nicht verunreinigt)



    Epazote: Das Mexikanische Bohnenkraut schmeckt nicht nur gut sondern verhindert auch Blähungen nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten. Also Bohnengerichte einfach ordentlich damit Würzen und Blähungen sind adé. Selbst probiert und funktioniert, man muss halt sehr viel nehmen dass man die Wirkung merkt, schmeckt aber gut. Kann man super bevorraten.



    Bohnen und Hülsenfrüchte im allgemeinen: Meine Nummer 1 Proteinquelle, in der Dose praktisch fürs Preppen, meinen Erfahrungen nach auch in der Nährstoffzusammensetzung zu der getrockneten Variante kein Unterschied. Die getrockneten Exemplare sind leichter und platzsparender benötigen aber viel Energie zum Kochen. Abhilfe schafft ein Kelomat. Es macht Sinn Bohnensorten immer zu mischen da die verschiedenen Sorten verschiedene Nährstoffzusammensetzungen haben. In beiden Formen super zu bevorraten.



    Kürbiskernöl: Dass das gesund ist weis man eh, jedoch merkte ich nach einem 1 monatigen täglichen fast übermäßigen Gebrauch eine absolute Druckzunahme meines Urinstrahls (war wieder so wie früher mit 15 haha, und fühlte mich rundum wohler damit. Ist ganz gut lagerbar, am besten gekühlt.



    Bananen: die sind weder gut zu lagern, noch heimisch, jedoch wollte ich erwähnen dass ich mich zu Testzwecken 1 Monat lang nur von Bananen ernährt habe. Habe von einer Australierin gehört die das über ein Jahr gemacht hat und damit ihre Blutwerte auf ein Ideal gebracht hat. Ich wollte es eigentlich 6 Monate durchziehen um Veränderungen im Blut sehen zu können. Habe jedoch auf Grund der absoluten Eintönigkeit nach 4 Wochen aufgehört, mir gings jedoch tatsächlich blendend. Beim grossen Bluttest ca. 3 Monate später hatte ich einen sehr hohen B6 Weert, könnte damit zusammenhängen.



    Kartoffeln: Roh sind sie giftig, sonst sehr schmackhaft und nahrhaft, halten einige Monate, überhaupt im kühlen Keller, unbedingt dunkel lagern da sie sonst austreiben. Eigenen sich auch super zum Anbauen. Bin ein absoluter Kartoffel Fan weil sie so verdammt vielseitig und auch sehr günstig ist.



    Karotten: Sind auch easy anzubauen und gesund und nahrhaft, halten sich leicht gekühlt auch einige Zeit. Manche Leute vergraben die Karotten in Erde in ner Kiste im Keller um die Haltbarkeit zu erhöhen, hab ich noch nicht ausprobiert, soll aber funktionieren.



    Apfel und Birne: Für jemanden der den Platz hat sind Apfel und Birnenbäume eine super Sache, alte Sorten halten sich im Keller auch einige Zeit.



    Ingwer: der absolute Alleskönner unter den Knollen, wächst übrigens auch in Österreich, habs aber noch nicht probiert welchen anzubauen, hält auch über ein Monat im Kühlen und ist voller Nährstoffe und ätherischer Öle, ich schneide mir Scheiben täglich in mein heißes Melassen – Zitronen Wasser, seit dem bin ich defacto nicht mehr krank.



    Pastinake: Ist bekannt für viel Vitamin C und Kalium, halten sich am besten und am längsten im Beet selber und auch wie bei den Karotten in nem Behälter mit feuchter Erde im Keller, so können sie sogar überwintert werden.

  • Ich wohne an der Wiener Grenze zu Schwechat

    Hallo Nachbar ;)


    Ich meinte das eher allgemein. Ich hab keine Ahnung wie genau die Unterschiede in Ö/D/CH sind... aber wird schon einen Grund haben wieso zB. Wein oder Marillen oder was auch immer, nicht überall in Ö angebaut werden.

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Gusseisenpfanne

    Da wäre ich vorsichtig. Nachdem Gußeisenpfannen ja nicht nur aus Eisen bestehen sondern auch Nickel usw. und man meistens nicht weiß, welche anderen Metalle verarbeitet wurden und wie hoch die Löslichkeit ist, sollte man bedenken, dass nicht nur Eisen sondern auch andere Stoffe aufgenommen bzw. ans Essen abgegeben werden. v.a. solche die man eben nicht in erhöhten Mengen aufnehmen möchte.

    Was ich noch so in Erinnerung habe: Gußeisenpfannen muß man "einkochen". Dadurch bildet sich eine sog. Patina. Wenn eine Pfanne anständig eingekocht ist, dann ist dieser Schutzfilm so dick, dass nur mehr ganz geringe Mengen an das Essen abgegeben werden. Ahja und dann legt sich auch das Essen nicht mehr so leicht an.


    Alternative: Lucky Iron fish

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Da wäre ich vorsichtig. Nachdem Gußeisenpfannen ja nicht nur aus Eisen bestehen sondern auch Nickel usw. und man meistens nicht weiß, welche anderen Metalle verarbeitet wurden und wie hoch die Löslichkeit ist, sollte man bedenken, dass nicht nur Eisen sondern auch andere Stoffe aufgenommen bzw. ans Essen abgegeben werden. v.a. solche die man eben nicht in erhöhten Mengen aufnehmen möchte.

    Was ich noch so in Erinnerung habe: Gußeisenpfannen muß man "einkochen". Dadurch bildet sich eine sog. Patina. Wenn eine Pfanne anständig eingekocht ist, dann ist dieser Schutzfilm so dick, dass nur mehr ganz geringe Mengen an das Essen abgegeben werden. Ahja und dann legt sich auch das Essen nicht mehr so leicht an.


    Alternative: Lucky Iron fish

    Servus, darum ist es wichtig auf die Qualität der Pfanne zu achten und kein Fernost Zeugs zu kaufen. Die Fa. Skeppshult bestätigt die absolute Reinheit ihrer Pfannen, aus denen sich tatsächlich nur Eisen löst weil die auch nur aus reinem Eisen also "Fe" bestehen. Die Pfannen werden mit einem pflanzlichen Öl eingebrannt, dass geschieht bei den hochwertigen Pfannen schon im Werk, dies mindert aber nicht die Eisenaufnahme. Der Iron Fish ist cool, kannte ich nicht, eie super Alternative wenn man Eisen Geschirr nicht mag (sind halt sehr schwer, meine Frau kann die kaum heben) Ich liebe es mit Eisen zu kochen.

  • Karotten lagern

    Ich zitiere aus einen der vielen Kochbücher die zum Teil schon 100 Jahre alt sind.

    "Die praktische Hausfrau" von Berta Ridler, erschienen im Scholle-Verlag.

    Praktisch und zweckmäßig ist es, wenn man alle Wurzelwerksorten in SAND oder SANDIGER ERDE eingräbt, dem man eine pyramiden-, würfelförmige oder flache Form gibt. Das Herz der Pflanze muss daran bleiben und aus dem Sand hervorragen.

    In trockenen Kellern ist der Sand schwach zu befeuchten. Die zeitweise Kellerlüftung ist von großer Wichtigkeit.

    PS

    Ich habe dazu auch Mörtelkästen verwendet, weil diese platzsparend gestappelt werden können.

  • ich hab den thread jetzt auch länger ignoriert. und jetzt mal gelesen. irgendwie das was ich erwartet habe. leider.


    a) mir fehlt die prepperrelevanz

    wär das ein ernährungsforum, dann würd ich mir die diskussion so ja geben. Da würd ich aber auch contra schreiben. Ein paar themen die da jetzt vorgekommen sind hab ich auch schon abgehandelt. siehe Lucky Iron Fisch.


    so hat das immer noch den "Missionierungsgeruch".


    b) z.B.: Paranüsse einlagern

    heimisch sind die natürlich garned. und haltbarkeit auch bald ranzig. selber anbaun geht auch ned. passend wärs in diesem Forum über sowas zu diskutieren, oder welches material oder mittel ein surrogat wäre dazu.


    c) zur veganer diskussion die eigene Mangel diskussion

    Die Mangelernährungsdiskussion gibts schon in anderen threads. wie man die mitigieren kann. Was man einlagern oder selber herstellen kann...

    in dem thread ists jetzt eine Ernährungsdiskussion bezüglich veganismus.


    d) der eine oder der andere punkt ist vom thread ersteller halt auch falsch. zumindest würd ich widersprechen.

    ich will hier aber nicht rumhüpfen und themen zerstrutten um jemanden zu widerlegen. das bringt sowieso nix.

    will ich das hier nicht, wenn ich das würde würde ich mich in ernährungsdiskussionsforen anmelden.



    "Gut" wäre für mich der Thread wenn er lauten würde:

    "Fleisch wird schnell ein Mangelprodukt werden in einer Krise, Milch&Käse kann man ohne Kühe/Schafe/Ziegen nicht erzeugen, mit Wild kann man den industriellen Fleischkonsum nicht substituieren. Was wir aus Erfahrungen von Veganern lernen die sich dem jetzt schon aussetzen. Welche Mangelerscheinungen kann man erwarten. Auf was sollte man sich vorbereiten/einlagern."



    Für mich kann der Thread auch zu. Eventuell das eine oder andere Thema neu aufmachen, aber zerteilen. alle hundert themen jetzt im vegan thread diskutieren ist auch so lala.


    ps. Esst weniger fleisch, zuviel davon is ned gsund.

  • Also, von mir aus kann der Thread hier gerne geschlossen werden, da es offensichtlich von einigen doch zu emotional aufgenommen wird. Hätte mir eigentlich eh klar sein müssen. Dabei habe ich mehrmals erwähnt dass ich mich selbst nicht mal zu 100% pflanzlich ernähre, sich jeder so ernähren soll/mag wie er will und ich niemanden missionieren will. Zu den Tips über die pflanzliche Ernährung bin ich leider noch nicht gekommen da mir der Thread schon nach dem zweiten Post zugedreht werden sollte.


    Ich bezieh das gerne auf mich: nicht emotional, rein sachlich. Ich hätte mir vom Threadersteller in Post 1 erwartet, soferne es kein Fragepost ist, dass da bereits Tipps kommen und daraus eine konstruktive Diskussion wird.

    zB.:

    - Dinkelmilch von Hersteller xy ist super und lange haltbar

    - Sojablabla, das ich bei A&O entdeckt habe eignet sich aus Grund 123 besonders zur Bevorratung

    - …


    Das ist bis dahin leider überhaupt nicht der Fall- kein einziger Post hier beschäftigt sich mit Prepper-bezogenen Fragestellungen. Ich bin versucht zu hinterfragen, was die Intention hinter diesem Thread war- außer unfreundlichen Unterstellungen fällt mir leider nichts ein und ich werde diese sicher nicht kundtun.

    Deshalb meine Diagnose: Thread = nutzlos, sorry!

    Hat sich ja seither halbwegs gebessert... meinetwegen.


    Bin damit auch fertig, soll ja im Thema (hoffentlich :) ) weiter gehen.

  • Also ich finds traurig.

    DreamTheater ist grad mal eine Woche da und versucht sich einzubringen und anstatt den Beitrag in die "richtige" Richtung zu pushen, wird herumgemosert.

    Ich hab mir auch eher ein paar "Tips" bezüglich veganer Ernährung erwartet, aber ich bin ja schon groß und kann fragen.

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)