COVID-19: News & Informationen

  • Seh ich genauso. Ich scheitere völlig daran, mir einen Christkindlmarkt vorzustellen, wo "die Verabreichungsplätze so eingerichtet sind, dass zwischen den Besuchergruppen ein Abstand von mindestens einem Meter besteht". Ein wesentliches Merkmal von Christkindlmärkten sind Menschenmassen rund um jeden Punschstand, wo man nur mit "sanfter Brachialgewalt" durchkommt. Der typische Abstand zwischen Personen liegt bei ca. 10 cm.

  • Und das auch nur, wenn man darum bittet*.


    *bitten in Wien heißt: "Herst, hau di überd Heisa du Wappler". ^^

    Korrekt. Und es gibt auf diese höfliche Bitte im Wesentlichen drei passende Antworten:


    "Geh scheißn Oida" = "Es tut mir außerordentlich leid, aber ich finde aufgrund des Gedränges momentan keine Möglichkeit, mich irgendwie so zu bewegen, dass Sie hier durchgehen könnten. Bitte versuchen Sie es an einem anderen Ort, und verzeihen Sie die Unannehmlichkeiten."


    "Wos wüüst, du Trottl" = "Es ist so laut hier - ich bin nicht sicher, ob ich Sie richtig verstanden habe: Möchten Sie hier durchgehen, oder haben Sie ein anderes Anliegen? Wobei - jetzt wo ich darüber nachdenke, erscheint es logisch, dass Sie gern hier durchgehen möchten. Einen Moment, ich werde versuchen, mich irgendwie so zu bewegen, dass dies möglich ist."


    "Was du wollen Orschloch?" = "Es freut mich, Ihre Bekanntschaft zu machen! Ich bin selbst kein gebürtiger Wiener, freue mich aber außerordentlich, mit Ihen die typische Wiener Gemütlichkeit zu feiern. Frohe Weihnachten!"


    (Jedoch: In Zeiten von Covid-19, wo alle brav MNS tragen, ist das mit obigen Sagern einhergehende augenzwinkernde Schmunzeln eventuell nicht so gut wahrnehmbar - und dieser Umstand könnte eventuell zu Mißverständnissen bezüglich der freundlich-humorvollen Absicht des Sprechers führen. Daher eventuell heuer auf die obengenannten Formulierungsvorschläge verzichten...)

    Einmal editiert, zuletzt von Ad Lib ()

  • Das ist grundsätzlich richtig, aber hat mit der Wirksamkeit der Maßnahmen an sich nichts zu tun, bzw. nur bedingt. Das eine sind die Maßnahmen, die ich für wichtig und richtig halte und das andere ist das Verhalten der Menschen das auch wichtig wäre, aber leider sehr zu wünschen übrig lässt.


    Ich sehe hier ein großes Problem, bei Verschwörungstheorien, die ähnlich wie ein Horoskop geschrieben sind, das sich jeder irgendwie darin wieder findet und glauben daran findet.

    Wenn man merkt man ist am Holzweg, sollte man dazu stehen, sonst ist man ein Holzkopf...

  • Innsbrucks Bürgermeister schließt Ausgangssperre nicht aus

    Der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi (Grüne) hat heute in einer Pressekonferenz einen weiteren Lockdown nicht ausgeschlossen. Sollten die Zahlen nicht sinken, müsse es weitere Maßnahmen geben. Auch eine Ausgangssperre wollte der Bürgermeister nicht ausschließen.

    Sollen nur machen, ich bin vorbereitet. 8)

  • 8):thumbup:Alt aber immer noch gut . . . . OIDA

  • Ich denke diese Ansagen sind auch im östlichen Österreich nicht mehr allzu weit entfernt.

    Die Gangart hat sich in den letzten Tagen schon massiv verschärft. Ich denke da kommt noch einiges auf uns zu. Versorgungstechnisch ist die Lage noch ruhig, Lager jetzt noch mal füllen macht sicher Sinn.

    Wenn man merkt man ist am Holzweg, sollte man dazu stehen, sonst ist man ein Holzkopf...


  • Slowenien gibt Nachverfolgen von Kontakten auf

    In Österreichs Nachbarland Slowenien ist der Anstieg der CoV-Zahlen so stark, dass nicht mehr alle Kontaktpersonen von Infizierten gesucht werden können. Man will sich stattdessen nun auf Risikogruppen konzentrieren, hieß es am Samstag. Auch Tschechien ist stark betroffen, hier überstieg die Zahl der Neuinfektionen erstmals die Marke von 11.000.

    Bin gespannt, wann sie bei uns w.o. geben.

  • +1747 Corona-Fälle


    Wenn man bedenkt, dass vor einem Monat die Zahlen noch im niedrigen 3 stelligen Bereich waren, durchaus bemerkenswert.

    Bei wie vielen Testungen? Der Wert hat nur dann einen Sinn wenn man ihn in Bezug zur Anzahl der durchgeführten Tests stellt. Und selbst auf dem offiziellen Dashboard kann man das nicht sehen. Und auch in den Rohdaten gibt es nicht ein File wo Anzahl der Testungen je Tag gezeigt werden, nur der Gesamtwert seit Anfang. Das kann man sich ausrechnen, aber in derm gleichen File stehen natürlich keine Erkrankten pro Tag drinnen :(


    Ich habe mir die einzelnen Werte aus 2 Tabellen (CovidFallzahlen.csv und CovidFaelle_Timeline.csv) zusammengesucht., jeweils für einen Tag und für ganz Österreich


    Datum Testungen Gefundene Fälle Prozentwert
    10.10.2020 19956 1011 5,07%
    11.10.2020 13876 831 5,99%
    12.10.2020 13668 1142 8,36%
    13.10.2020 21708 1293 5,96%
    14.10.2020 17033 1428 8,38%
    15.10.2020 19813 1476 7,45%
    16.10.2020 16119 1743 10,81%
    17.10.2020 25109 845 3,37%


    Insgesamt sind die Daten sehr "komisch", solche Sprünge zwischen 3 und 10 Prozent an einem Tag sind außerhalb einer statistischen Erwartung. Das deutet für mich darauf hin das sich die "Zielgruppe", d.h. Personen die getestet werden laufend ändert. Wenn ich 100 Stubenhocker teste, dann habe ich ein anderes Ergebnis als wenn ich 100 Partymäuse teste.



    ABER ... wenn ich mir die Erklärung der Daten anschaue, dann ist das Labordatum das Zählkriterium, d.h. morgen können noch 300 zu vorgestern dazu kommen. Damit hat die Zahl der Erkrankungen je Tag noch weniger Sinn ...

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Gar nicht so schlecht geschrieben:


    Schoko, Masken, Klopapier: Was man für eine Quarantäne braucht

    Die steigenden Coronavirus-Zahlen lassen bei vielen Menschen den Wunsch aufkommen, für einen Notfall wie Quarantäne besser gerüstet zu sein. Aber was braucht man wirklich, wenn man zehn Tage oder länger nicht hinausdarf? Welche Vorräte an Lebensmitteln, Masken und Desinfektionsmitteln sind sinnvoll? Wie sich der Alltag daheim organisieren lässt, damit weder Langeweile noch Frust entstehen.

  • Das Wort oder die Option "Lockdown" sind schon wieder sehr präsent. Ich denke es ist nicht die Frage OB sondern WANN. Rund um Österreich wird runter gefahren, ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit bei uns.

    Wenn man merkt man ist am Holzweg, sollte man dazu stehen, sonst ist man ein Holzkopf...

  • Das was hier landläufig als "Lockdown" bezeichnet wird, wird ja eigentlich eh dem Wort nicht gerecht.


    Zu Hause bleiben, aber ich kann mindestens 1x täglich einkaufen und eh immer raus um frische Luft zu schnappen? Da sehe ich für viele Menschen keine großen Einschränkungen.


    Ich frage mich ob ein richtiger Lockdown nicht viel sinnvoller wäre und was hier die Auswirkungen wären.


    Was mein ich mit "richtig"?


    Mit 2 bis 3 Wochen Vorlaufzeit wird ein Lockdown angekündigt wo ALLE zu Hause bleiben müssen und sich vorher mit entsprechenden Lebensmitteln eindecken müssen. Hier muss natürlich vorher mit Rationierungen sichergestellt werden, dass nicht alle Hamsterkäufe tätigen.


    Einzig BOS Mitarbeiter fahren in die Arbeit. Die Industrie und alle anderen Wirtschaftszweige haben 2 Wochen "Pause".


    Würde das funktionieren? Sollte das nicht den Virus in Österreich (vorerst) auslöschen? Welche Auswirkungen hätte so eine Pause auf die Wirtschaft?


    Oder macht das eh keinen Sinn, weil durch Ein- und Ausreisen der Virus schnell wieder ausbricht?


    Aber da hätte man zumindest mal einen Stand Null und kann die neuen Cluster eventuell besser kontrollieren.


    Was meint ihr?

  • Es wäre auf jeden Fall mal ein besserer Ansatz als das "halbe" was jetzt gemacht wird.


    ABER, die Leute sind "coronamüde", viele würden sich einfach nicht daran halten, und wer sollte flächendeckend die Ausgangsregeln kontrollieren? In Österreich ein Ding der Unmöglichkeit allein schon wegen der ausgedünnten Personaldecke bei der Exekutive.


    Und man müsste die Grenzen komplett dicht machen, geht auch nicht wie wir wissen, und danach NUR jemand reinlassen mit negativem Test, sonst haben wir sofort wieder einen Import der Infektion.

    Alleine wegen der hunderttausenden Berufspendler aus den Nachbarstaaten geht das schon nicht, dito der Warenverkehr...


    Wirtschaftlich würde es für viele der eh bereits angeschlagenen Betriebe das AUS bedeuten, sofern nicht der Staat für diese Zeit komplett alle Kosten übernehmen würde, und das scheint aussichtslos zu sein, weil nicht finanzierbar.


    Summa summarum also leider ein Wunschdenken, auch wenns bessere Lösung wäre, das Virus quasi aushungern...

    "Die Demokratie ist nicht die beste Regierungsform, sie ist nur als einziges übriggeblieben!"

  • Ja und Nein.

    Ein Lockdown mit Ansage führt eher zu Chaos, Panik und unvernunft, so wie wir es schon mal hatten (im März, und bei der Vorverlegung der Sperrstunde in Salzburg). Die Leute stürmen die Lebensmittelläden, dichtes Gedränge und weitere Infektionen wären wohl die Folge. Die Zeit danach, wo die Leute Zuhause sind würde aber sicher Sinn machen.


    Ich würde es gut finden, wenn eine Person pro Haushalt, einkaufen gehen darf. Das müsste man eigentlich leicht lösen können. Im Melderegister sieht man wie viel pro Haushalt wohnen, eine Person muss sich online registrieren und man druckt sich einen Zettel mit QR-Code aus, bei Kontrolle muss dieser vorgewiesen werden. Datenschützer werden vermutlich ausflippen aber so wäre es überschaubarer. Wenn ich sehe wie viele Menschen nach wie vor einen Familienausflug aus dem Einkaufen machen...


    Oder man schwört die Bevölkerung darauf ein sich langsam mit Lebensmittel einzudecken, vielleicht ist es eh genau das was jetzt passiert, das man das Wort "Lockdown" wieder präsent macht.


    Für die Wirtschaft könnte ich mir vorstellen, das es auf lange Sicht besser wäre. Ich vergleich das mal mit dem Bergabfahren mit dem Auto. Wer ständig leicht auf der Bremse steht hat bald ein Problem, wenn man von Zeit zu Zeit stärker runter bremst, werden die Bremsen nicht so heiß. (Die Motorbremse mal außenvor gelassen).


    Oder man teilt das Bundesheer für die Versorgung ein. Online bestellt und bezahlt man, und das Bundesheer liefert.



    Man könnte für die Kontrolle das Bundesheer heranziehen. Die Grenzen dicht und Einreise nur mit negativem Test wäre sehr gut, aber wie du sagst schwer umsetzbar.


    Wenn ein kompletter Lockdown das AUS für viele Betriebe bedeutet, dann ist aber klar, das diese Betriebe sowieso vor dem Aus stehen, die Frage ist nur wann - 4 Wochen früher oder später ?!

    Wenn man merkt man ist am Holzweg, sollte man dazu stehen, sonst ist man ein Holzkopf...

  • Wenn ein kompletter Lockdown das AUS für viele Betriebe bedeutet, dann ist aber klar, das diese Betriebe sowieso vor dem Aus stehen, die Frage ist nur wann - 4 Wochen früher oder später ?!

    Wie kommst du auf sowas? Lockdown bedeutet keine Einnahmen aber alle Fixkosten. Das ruiniert auch gesunde Betriebe.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Mit der aktuellen Situation hat die Wirtschaft kein Problem, auch wenn noch tausende Kranke dazukommen ist es egal. Bei jeder Grippewelle gibt es x fach mehr Krankenstände als bei Corona.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.