COVID-19: News & Informationen

  • In dem Krone Artikel stand das sie VOR dem Supermarkt verkauft werden, ich gehe davon aus das dies staatlich organisiert wird. Und da werden die Preise eher normal sein und keine Wucherpreise wie jetzt.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (tägliche Aktualisierung des Ist-Standes um 08:00 Uhr): 49.455


    Bestätigte Fälle, Stand 30.03.2020, 08:00 Uhr: 8.813 Fälle, nach Bundesländern: Burgenland (171), Kärnten (246), Niederösterreich (1.386), Oberösterreich (1.509), Salzburg (849), Steiermark (929), Tirol (2.001), Vorarlberg (606), Wien (1.116).


    Todesfälle(1), Stand 30.03.2020, 09:30 Uhr: 108, nach Bundesländern: Burgenland (3), Kärnten (2), Niederösterreich (28), Oberösterreich (7), Salzburg (7), Steiermark (24), Tirol (13), Vorarlberg (1), Wien (23).


    Genesen, Stand 30.03.2020, 09:30 Uhr: 636, nach Bundesländern: Burgenland (10), Kärnten (13), Niederösterreich (86), Oberösterreich (101), Salzburg (43), Steiermark (28), Tirol (270), Vorarlberg (47), Wien (38).

  • Unklar, lt. Kurz werden vom Gesundheitsministerium noch Vorgaben veröffentlicht.


    Aber scheinbar ist es geplant, dass normaler MMS (Mund-Nasenschutz) an den Eingängen der Supermärkte ausgegeben wird.


    Scheinbar sind diese kostenlos erhältlich.

  • 519350_body_175468_schutzmasken_2092_a.png


    Der letzte Teil ist eine Frechheit

    Mund-Nasen-Schutz ... kein Schutz vor eigener Ansteckung


    Das ist doch ein riesen Blödsinn, es ist nachgewiesen das eine Schutzmaske ein Eigenschutz ist (ÖGIT)


    Quelle: https://orf.at/stories/3159909/

    Quelle (2): http://www.oeginfekt.at/download/oegit-stellungnahme_mns.pdf

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Darf man dann auch selbst gemachte Masken verwenden oder MUSS man dann welche vor Ort kaufen?

    Das wurde in der Pressekonferenz nicht angesprochen, aber es ist ganz logisch, dass es bloss darum geht, dass jede/r eine trägt. D.h. ich nehme ganz stark an, dass wer schon eine hat, natürlich keine extra nehmen soll. Und mein Eindruck war, dass die Idee ist, dass diese Papiermasken kostenlos ausgegeben werden, aber natürlich nur eine pro Person (d.h. nicht zur freien Entnahme und zum Hamstern).

  • Wer übernimmt schon die Haftung für sowas 🤷🏻‍♂️

    Wir sind ja noch nicht in Amerika wo wegen jedem Sch.. geklagt wird. Hier geht es um Informationen die helfen können. Helfen das man nicht krank wird. Helfen das man nicht zu einem Herd für andere wird. Helfen das man das Gesundheitssystem nicht unnötig belastet.


    Solche Falschinformationen, das grenzt schon an Fahrlässigkeit. Denn man weiß es ja besser :cursing:

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Ad Lib

    Danke, diese Grafik hab ich schon gesehen. Ich meinte eigentlich wie die Steigerungsrate der positiv Getesteten im Verhältnis zur Steigerungsrate der Tests steht.

    Ich versuch das zu erklären:

    Wenn ich heute 10000 teste und 1000 postitive habe und morgen 20000 teste und 2000 positive habe ist der prozentuelle Anstieg gleich geblieben (10%). Nimmt die Anzahl der positiv Getesteten "nur" wegen der größeren Testmenge zu oder steigt auch der Prozentuale Anstieg der postitiv Getesteten innerhalb der Gesamttagestestungen (heute 10 % morgen 12%). Und da meine ich nicht die Gesamttestungen bis jetzt sondern wirklich die Testungen pro Tag.

    Wobei man wirklich bedenken muß, dass so dermaßen selektiv getestet wird, dass das höchstens ein Bild über die Zunahme der Infizierten mit Symptomen ergibt.

    Ich hoff das war einigermaßen verständlich :S

    Es kommt immer anders, wenn man denkt!

  • Wobei man wirklich bedenken muß, dass so dermaßen selektiv getestet wird, dass das höchstens ein Bild über die Zunahme der Infizierten mit Symptomen ergibt.

    Das ist aktuell das Hauptziel, dieses Bild zu haben.


    Ja, ich hatte diese Befürchtung auch, als die Zahl der Tests nicht im gleichen Ausmaß anstieg wie die positiven Tests. Aber aktuell glaube ich, dass die Tests immer noch in einem "gesunden" Verhältnis zu den positiven Tests stehen - wichtig ist ja vor allem, dass keine unerkannten Hotspots entstehen.


    Je mehr Infizierte wir haben, desto schwieriger/unrealistischer wird es natürlich, ein Verhältnis von anfangs 1:10 (Positivtests : durchgeführte Tests) zu halten. Aber solange sich das Verhältnis "Positivtests an Tag X : Tests an Tag X" nicht allzusehr verschiebt (konkret: solange eine deutliche Mehrzahl der Tests an einem konkreten Tag negativ ist), bleiben die Tests für die Messung der Infektionsrate aussagekräftig.


    Freilich, sobald wir die erste Welle der Infektionsflut im Griff haben und in die nächste Phase kommen, wo es darauf ankommt, ein neuerliches Aufflammen zu verhindert, muss die Teststrategie sich ändern und mehr in die Fläche gehen, um auch die Symptomlosen zu finden und zu isolieren.

  • Die Expertise die zu den heutigen Verschärfungen geführt hat:


  • Don Pedro ich bin ja deiner Meinung. Es ist nur so, dass derzeit alle 5 Minuten irgendwo ein neuer Experte aus dem Boden wächst und seinen Senf dazu gibt und es dementsprechend viele angebliche Expertisen gibt, die zum Teil widersprüchlicher nicht sein könnten. Ich persönlich wäre sowieso für weitaus schärfere Maßnahmen.

  • Nun, die meisten selbsternannten Experten kann man relativ leicht erkennen, ihnen fehlt normalerweise das Dr. Med. vor dem Namen :) Aber die Leute vom ÖGIT (http://www.oegit.eu/vorstand.htm) kann man getrost als Profis ansehen.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • "

    Diese Kapazität ist ausgelastet sobald etwa 125 000 Personen (1.5% der Bevölkerung) gleichzeitig angesteckt sind.

    "

    Interessant... nach aktuellen klinischen Auswertungen von Covid-19 kommen quer über alle Altersgruppen (Junge weniger, Alte mehr) ca. 5% aller Infizierten auf die Intensivstation [während ca. 50% gar keine Symptome entwickeln und daher derzeit in AT auch gar nicht getestet und diagnostiziert werden.] Laut dem PDF können wir ca. 1.000 Plätze für Intensivmedizin mit Beatmung zur Verfügung stellen. Damit käme ich nur auf ca. 20.000 gleichzeitig Infizierte [von denen aber bestenfalls die Hälfte positiv diagnostiziert wurden, weil die andere Hälfte symptomlos ist], bevor es zu ernsten Engpässen bei der Intensivmedizin kommt.


    Anscheinend nimmt die zitierte Kapazitätsrechnung an, dass nur ca. 0,8% der Infizierten (125.000 x 0,8% = 1.000 Fälle) intensivmedizinische Betreuung brauchen. Wäre interessant, wie diese Annahme zustande kommt.


    Übrigens brauchen "nur" ca. 25-50% der Covid-19-Schwerkranken auf der Intensivstation künstliche Beatmung, d.h. wir haben bei 1070 verfügbaren Intensivbetten und 900 verfügbaren Beatmungsgeräten zumindest keinen Mangel an Beatmungsgeräten... oder aber man kann normale Spitalsbetten mit einem Beatmungsgerät "zu einem Covid-19 Intensivbett" aufrüsten, was dann die Kapazität deutlich erhöhen würde, freilich unter der Annahme, dass auch bei uns "nur" ca. 25-50% der Covid-19-Intensivpatienten ein Beatmungsgerät brauchen (und genug medizinisches Personal einsatzbereit ist - das ist ja andernorts teils das größte Bottleneck...).


    (Quellen: zahlreiche, zB https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2762130; https://www.webmd.com/lung/coronavirus-ventilators)