COVID-19: News & Informationen

  • Die neuen Bedingungen für die Gastro ab Mitte Mai sehen vor:


    • Kellner müssen MNS tragen, Gäste beim Betreten und am Weg zur Toilette
    • Max 4 Personen pro Tisch
    • Abstand 1m zwischen den Tischen
    • Kein Mindest Abstand zwischen den Personen am Tisch
    • Reservierung nötig
    • Keine freie Sitzwahl, man wird zum Tisch geführt
    • Am Tisch soll nichts stehen, was gemeinsam genutzt werden kann (Salzstreuer etc.)
    • Öffnungszeit bis 23 Uhr begrenzt

    Mehr Infos : https://www.derstandard.at/sto…ch-reservieren-erwuenscht

  • 1m Abstand zwischen den Tischen macht doch wenig Sinn - wenn man am Tisch sitzt sind das schon mal 50 cm. Dann würde man - so gut wie - Rücken an Rücken sitzen. Über Kellner die sich dann dazwischen durch wurschteln müssen mal ganz zu schweigen.

    Und Tische, Stühle, Menükarten, Tischbedeckung, Türgriffe, Wasserhähne, Seifenspender usw werden nach jeden Besuch desinfiziert oder ausgetauscht?
    Bedienendes Personal auch Handschuhe? Ansonsten würde das weniger als kein Sinn machen.

    Sehe die armen Schweine schon im Sommer in der Küche stehen mit Mundkappen auf - mal davon abgesehen, dass ich glaube das die Mehrheit diese Maßnahmen nur kurzfristig (wenn überhaupt) einhalten werden.

    Dies wird eines der gravierendsten Infrastrukturen sein, die ein Scheitern herbeiführen können.

    One Mile Club - Magis Accurata quod Diutius


    “Hard times create strong men, strong men create good times, good times create weak men and weak men create hard times.”

  • Und Tische, Stühle, Menükarten, Tischbedeckung, Türgriffe, Wasserhähne, Seifenspender usw werden nach jeden Besuch desinfiziert oder ausgetauscht?


    Schmierinfektionen scheinen ja nicht so ins Gewicht zu fallen. Eher mehr so die inhalative Tröpfchen Infektion. Wenn man die Menge an Menschen in geschlossenen Räumen begrenzt, scheint das was zu bringen.


    Kitzloch war Apres-Ski, Amstetten Cluster war ein Wirtshaus.

  • "Schmierinfektionen scheinen ja nicht so ins Gewicht zu fallen."

    Was ich nicht glaube, und auch Daten aus sämtliche Studien anders sehen - da wird von ein Überleben des Virus zwischen 2 und 10 Tage ausgegangen.
    Wenn ich mich an Tröpfchen infizieren kann (sprich "feucht" reden, husten, niesen, schwitzen), müssen diese auch 9 von 10 mal von der Haut auf Schleimhäuter übertragen werden. Oder jemand muss den gegenüber schon mit voller Wucht und ungebremst ins Gesicht niesen.

    Und so funktioniert Schmierinfektion auch - der Virus bleibt eine gewisse Zeit aktiv, wenn sich dann jemand am Tisch in den Augen reibt, zwischen die Zähne fährt und an der juckenden Nase fasst, hast genau dasselbe Resultat.

    Mir kommt es so langsam vor, das jetzt alles etwas "verharmlost" wird um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

    Wochenlang hat es geheißen, nur die Personen im gleichen Haushalt und kein Kontakt von außen - jetzt plötzlich ist das ein "Formfehler" und wäre es immer schon in Ordnung gewesen wenn Familienmitglieder zu Besuch gekommen wären. So gut wie Österreich angefangen hat, so stark fangen sie jetzt nachlassen an.

    One Mile Club - Magis Accurata quod Diutius


    “Hard times create strong men, strong men create good times, good times create weak men and weak men create hard times.”

  • Was ich nicht glaube, und auch Daten aus sämtliche Studien anders sehen

    Die da wären?


    Mir fällt nur eine Studie dazu ein und bei der kommt raus, dass eine indirekte Übertragung so gut wie gar nicht stattfinedet.

    Wäre es anders, wäre auch die Gefahr einer Ansteckung im Supermarkt mehr als wahrscheinlich und das ist nicht so. Oder gibts dazu auch Studien die besagen, dass es anders ist?

    Es kommt immer anders, wenn man denkt!

  • Schmierinfektionen scheinen ja nicht so ins Gewicht zu fallen.

    Was ich nicht glaube, und auch Daten aus sämtliche Studien anders sehen

    Ich meine damit nicht, Schmierinfektion ist nicht möglich oder nicht potent. Aber fallen im Vergleich zur Infektion über die Atemluft nicht ins Gewicht. Wenn man sich schon durch anhusten oder anatmen oder längere zeit im selben raum verbringen, anstecken kann, dann kann ich mir die Griffel desinfizieren soviel ich will. es fällt halt nicht mehr sonderbar ins gewicht.

  • Epidemiologin: „Zweite Welle in Österreich realistisch“


    Die Erleichterung angesichts der sinkenden Infektionskurve ist deutlich spürbar. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass es zu einer zweiten Welle kommen könnte. Die Epidemiologin Eva Schernhammer hält sie im Herbst für realistisch. Den Sommer sollte man nützen, um vorbereitet zu sein.

  • Ich denke mir dass das, die Mindestvoraussetzungen sind die ein Restaurantbetreiber erfüllen muss. Nach oben ist auf freiwilliger Basis natürlich alles möglich. Nach dem Abräumen mit Desi noch schnell den Tisch wischen usw..

    Ihr in Österreich seid auf einem guten Weg. Habt euch bis jetzt an alle Vorschriften gehalten. Warum sollte man da nicht ein bisschen mehr lockern? Habt ihr es nicht verdient? Ich denke schon.

    Bei uns in der Schweiz, wird es einiges länger dauern. Die Deppen hier akzeptieren nicht mal Hygienemasken! Gestern musste ich eine kurze Strecke mit dem Zug fahren. 17 Uhr, im Abteil ca. 40 Personen. Mit mir waren es nur 3 die eine Maske trugen. Keine Kontrollen! Handschuhe, Fehlanzeige!


    Die Bundesräte geben bei uns nur EMPFEHLUNGEN raus... Die man natürlich in die Tonne klopft.

    So sind halt die Schweizer. Machen Ja! Aber gefälligst nur die anderen! Schade!

    Dabei wäre es so schön.. Gartenwirtschaft.. Steak mit Pommes und ein kühles Blondes vor mir.. Mal schauen. Vielleicht klappt es bis im August.

  • Österreich hat mit Stand heute 29.4. erstmals seit Mitte März wieder weniger als 2000 aktive Fälle -- und eine vermutlich geringe Dunkelziffer, denn derzeit haben wir weniger diagnostizierte Neuinfektionen pro Tag, bei ca. 7000 durchgeführten Tests pro Tag, d.h. nur knapp 1% der Tests sind positiv und daher die Testabdeckung sehr gut (es sei denn, man testet versehentlich Mengen von Leuten fernab der Infektions-Cluster, aber dafür gibt es keinen Hinweis)

  • Die Bundesräte geben bei uns nur EMPFEHLUNGEN raus... Die man natürlich in die Tonne klopft.

    So sind halt die Schweizer. Machen Ja! Aber gefälligst nur die anderen! Schade!

    Ich denke es ist kein Problem der Schweizer sondern des Föderalismus. Gewisse Entscheidungen MÜSSEN von oben getroffen werden, vor allem bei Notsituationen wo es auch um Zeit geht. Ich sehe nur die Diskussion in Deutschlanf, wo manche Bundesländer andere Regelungen haben als der Rest. Und das funktioniert einfach nicht.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Langsam brauche ich für meine Personalplanung eine Info, wer nun eigentlich unter "Risiko, Dienstfreistellung" fällt. Infrage kommende Kollegen sagen, auch ihre Ärzte hätten noch keine Info darüber. Angeblich kommt die Definition demnächst...

  • Die Frage ist auch, ob sie die Kollegen überhaupt Dienstfrei stellen lassen möchten.

    Ich kenne zwei Leute die ziemlich sicher in die Definition hineinfallen werden, die aber sagen, ihren Arbeitgeber werden sie aber davon nichts sagen... (Angst um den Job bzw. neuen Job dann zu finden)

  • Aktuelle Zahlen zur Übersterblichkeit.


    Es gibt nun eine aktuelle Statistik zur Übersterblichkeit in Europa.

    Demnach sind zwischen mitte März und Mitte April 100.000 Menschen mehr gestorben als sonst durchschnittlich in diesem Zeitraum.


    in der Tagesschau


    in EROMOMO

    Zum Avatar wäre nur zu sagen - lang ist's her

  • Mag jetzt vielleicht unsensibel klingen, aber 100.000 mehr Todesfälle auf ganz Europa ist jetzt nicht soooo viel.

    Spannend werden in nächster Zeit die Fragen, der Folgeerkrankungen, einer weiteren Krankheitswelle, Spät- & Dauerfolgen für Betroffene.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • 100.000 mehr Todesfälle auf ganz Europa ist jetzt nicht soooo viel.

    Normalerweise sterben in Europa ca. 450.000 Menschen im Monat. 100.000 im Monat mehr, also über 20% mehr, sind es derzeit durch Covid-19. In vielen großen Systemen ist 20% eine massive Änderung. Wie viele müssten sterben, damit es eine bedeutsame Zahl wäre?

  • man darf auch nicht vergessen, dass sehr viele Staaten und Länder gravierende Maßnahmen gesetzt haben. Wie hoch wäre die Zahl, wenn man nichts gemacht hätte?!

  • man darf auch nicht vergessen, dass sehr viele Staaten und Länder gravierende Maßnahmen gesetzt haben. Wie hoch wäre die Zahl, wenn man nichts gemacht hätte?!

    Gut, dass man auch ein Land hat, das keine gravierenden Maßnahmen gesetzt hat und deswegen darauf schließen kann, was wäre wenn gewesen wäre.

    Es kommt immer anders, wenn man denkt!

  • Normalerweise sterben in Europa ca. 450.000 Menschen im Monat. 100.000 im Monat mehr, also über 20% mehr, sind es derzeit durch Covid-19.

    Bei einer Infiziertenzahl von ~1Mio in Europa, sind in der Zeit 100.000 gestorben. wenig halt.

    Wenn sich jetzt alle gleichzeitig infizieren, also über 3-4 Monate 60-80% infiziert haben, wieviel Übersterblichkeit würden wir dann haben.


    Gut, dass man auch ein Land hat, das keine gravierenden Maßnahmen gesetzt hat und deswegen darauf schließen kann, was wäre wenn gewesen wäre.

    welches land wäre das denn?