Europäisches Schnellwarnsystem RASFF

  • Zitat

    Das Europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (Rapid Alert System for Food and Feed, RASFF) ist ein Schnellwarnsystem der Europäischen Kommission.


    Über die nationalen Koordinationsstellen (in Deutschland das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) werden Warnungen vor auffälligen Lebensmitteln sowie behördlich angeordnete Produktrückrufe von Lebensmitteln und Futtermitteln/Mischfutter dokumentiert und an die übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union weitergeleitet. Über die dortigen Koordinationsstellen findet gegebenenfalls eine Information der Öffentlichkeit statt.

    AT: https://www.baes.gv.at/kontrolle/futtermittel/rasff/

    DE: https://www.bvl.bund.de/DE/01_…uelle_meldungen_node.html

  • Vielleicht sind nicht alle Warnungen veröffentlicht weil:


    Zitat

    Informationsmeldungen hingegen erfordern keine sofortigen Maßnahmen eines anderen Mitgliedstaates, entweder da das Produkt nicht oder nicht mehr in anderen Mitgliedsländern auf dem Markt ist (Informationsmeldung zur Kenntnisnahme) oder weil das von dem betreffenden Produkt ausgehende Risiko keine sofortigen Maßnahmen erfordert (Informationsmeldung zur Weiterbehandlung).

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Das hilft einem halt wenig, wenn man als Österreicher in Deutschland genau dieses Produkt gekauft hat, aber vom Rückruf nichts mitkriegt, weil die Veröffentlichung nur in Deutschland erfolgt.

  • Ich hab das eher so verstanden, dass es dort wo es nicht oder nicht mehr auf dem Markt ist auch nicht veröffentlich wird. Hab ich was falsch verstanden?

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Zitat

    Informationsmeldungen hingegen erfordern keine sofortigen Maßnahmen eines anderen Mitgliedstaates, entweder da das Produkt nicht oder nicht mehr in anderen Mitgliedsländern auf dem Markt ist

    Das klingt für mich so: Wenn ein Rückruf in DE ist wegen Glassplitter im Käse, wird in diese Datenbank nur eine Info für Österreich reingestellt, weil es in Österreich nicht zu kaufen war. Also kein Rückruf, nur Info.

  • Naja macht doch Sinn. Wenn es in Ö eh nie zu kaufen war, dann brauchen sie auch keinen Rückruf machen. Wenn ich als Urlauber in D einen Glassplitterkäse kaufe ist das natürlich dann Pech.

    Ich verstehs noch immer nicht, wenn du was anders meinst.

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Ich merke, ich habe mich etwas unklar ausgedrückt. Wenn man sich die Meldungen im Schnellwarnsystem ansieht, merkt man bei Infomeldungen, dass keinerlei Infos zu Produkt, oder Hersteller angegeben werden. Mit so einer Info fängt man halt nicht viel an, finde ich.

  • ganz im Ernst... ich finde diese ganzen rückrufs und infomationsgeschichten fürchterlich. Wenn ich etwas kaufe, lese ich nicht danach 2 Tage lang vor dem Konsum, um herauszufinden, ob das nicht wieder zurück gerufen wird. Ich habe das Glück, noch nie ein betroffenes Lebensmittel gekauft zu haben (oder es halt nicht bemerkt). Aber im Schnitt esse ich die Dinge, die ich kaufe... und dann ist es zu spät, selbst wenn es rückgerufen würde

  • Im Vorjahr wurden Tomatenmarkgläser zurückgerufen, Glassplittergefahr, wenn ich mich recht erinnere. Hatte einige und habe sie abgegeben, Glassplitter im Essen sind gar nicht gut!

    Wir halten Vorräte, da macht Information über eventuell Schädliches schon Sinn!