Beschriftung bzw. Etikettierung von Vorräten

  • Hallo zusammen,


    ich suche einen Weg meine Vorräte zu beschriften. Bin aber noch auf keinen grünen Zweig gekommen, da es sich teilweise um Trockenlebensmittel und teilweise um Tiefkühllebensmittel handelt.


    Habe schon diverse Stifte und Etiketten probiert, aber noch nicht das optimale gefunden. Die Schrift soll nicht verschmieren oder verblassen, das Etikett soll sich nicht selbst ablösen, aber auch nicht so stark kleben, dass ich es von Mehrweg Mikrowellenschüsseln nicht mehr ohne Rückstände runter bekomme.


    Wie macht ihr das? Gibt es hier die eierlegende Wollmilchsau?

  • Wir frieren unsere Lebensmittel immer in rechteckigen Plastikboxen mit der gleichen Größe ein, damit das Gefriergut schön quaderförmig wird. Die Füllhöhe ist dabei nicht so entscheidend, aber die Grundfläche.


    Wenn das Produkt hart gefroren ist, kommt es wieder aus den Boxen heraus und wird in Gefrierbeutel gegeben. Diese werden gut um das Gefriergut gelegt und mittels dieser Etiketten zugeklebt. Die Etiketten werden jeweils mittels Edding beschriftet. Wichtig hierbei ist, dass beim Zukleben die Beutel nicht bereits gefroren sind oder waren, denn dann haften die Etiketten nicht mehr richtig.


    Wenn man diese Methode konsequent durchzieht, hat man den Stauraum im Tiefkühler optimal ausgenutzt.


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    P.S. Außer dem Gefriergut wird bei uns nur noch Eingekochtes etikettiert und beschriftet. Wo ein MHD aufgedruckt ist, muss dieses ausreichen. Für die Bierkästen nehme ich Post-Its, die mit dem Edding beschriftet werden.

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  • Für Gefriersachen (eher die Ausnahme) nehme ich Beutel mit einem eigenen Beschriftungsfeld und einen normalen Edding. Wichtig: Die Schrift trocknen lassen vor dem Einfrieren. Sowas hält bei mir dann Jahre.


    Für alles andere verwende ich normale Klebeetticketen von Avery die ich mit einem Lasedrucker bedrucke. Falls die Gefahr besteht das ein Etikett runter gehen könnte (ist bei kleinen Etiketten manchmal möglich) so kommt noch ein breiter Streifen durchsichtiges Klebeband drüber.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • tiefkühlsachen mit Plastikbeutel beschrifte ich mit Kugelschreiber im weißen Feld. Das reicht. Boxen zum Tiefkühlen beschrifte ich mit Zettel den ich mit tixo aufklebe


    Nachdem ich aussen am Tiefkühler alles notiere was drin ist, reicht das (der Zettel aussen ist a3 und sieht vom vielen streichen schon schlimm aus aber so 1 mal im Jahr schreibe ich neu bzw teile schreibe ich auf Post its dann bleibt es übersichtlich


    In den anderen Vorräten mag ich nicht immer nach dem MHD suchen, da helfen auch mit tixo befestigte datumszettel. Was mir noch fehlt ist, dieses Datum nach Farben wann die Sachen ablaufen einzuteilen.


    Ich hab aber in meinem Lager einen Bereich für Lebensmittel die "weg gehören " also abgelaufen sind oder bald ablaufen. Wenn ich beim räumen über was stolpere, leg ich es dort hin.


    Übrigens kaufe ich auch ganz gern Dinge die abgelaufen sind oder bald ablaufen...die wandern dann halt direkt dort hin.

  • Tixo und Edding halten sowohl auf trockenen als auch auf TK Sachen und man kriegts auch wieder runter.


    Übrigens kaufe ich auch ganz gern Dinge die abgelaufen sind

    Wo kann man Lebensmittel die abgelaufen sind kaufen? Ich weiß schon, dass die nicht unbedingt hin sind aber das das verkauft werden darf ist mir neu.

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • PreppiPeppi : Also wenn es wirklich heikel ist, dann wird vakuumiert bzw. mit dem Vakuumiergerät verschweisst. Bei mir ist es aber meistens unempfindliches Zeug, da wird einfach der ZIPLock Verschluss zu gemacht oder diese Bänder die dabei sind verwendet.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • das sind immer die Lebensmittel mit den 25 oder 50% pickerl. Interspar hat eigene Bereiche wo solche Lebensmittel präsentiert werden. Bei billa verstecken sie sich in den Regalen. Zb Käse ist sowieso besser, wenn er reif ist. Und billa hat auch an der Kasse manchmal abgelaufene Lebensmittel die man günstiger bekommt.


    Übrigens kann man auch zb wenn eine Packung an einem eck abgerissen ist zu einem Verkäufer gehen und fragen, ob man das dann günstiger bekommt.


    Für mich 2 fliegen mit einer Klappe... Lebensmittel retten und Geld sparen gleichzeitig. Man darf halt nicht so fixiert sein auf das was man jetzt dann essen wird.


    Besonders Milchprodukte werden günstiger abgegeben aber auch Konserven wenn sogar noch Monate Haltbarkeit da sind. Aber Konserven kauft man halt auf Vorrat, da will jeder solange Rest MHD wie möglich.


    Was ich nicht (mehr) kaufe ist Fisch. So räucherlachs usw... ich hab es einmal probiert und mich dann aufgrund des Geruchs nicht getraut ihn zu essen. Aber das kann auch einfach Pech gewesen sein

  • Ich benütze Tiefkühl-Etiketten Qualitè & Prix vom Coop. 60x35 mm. mit starker Klebekraft bis -40°C. 80 Stk. im Beutel..

    Beschrifte alles mit einem normalen Kugelschreiber. Benütze vorwiegend TK- Kunststoffbehälter die auch microwellentauglich sind oder Vakuumiere alles. Kommt auf dem Lebensmittel darauf an.

    Man muss aber die "Kleberli" vor dem Microwellengang vom Behälter entfernen. Sonst kriegt man sie fast nicht mehr weg.

  • Ich benütze seit einigen Monaten (also leider noch kein Langzeitversuch) die Multi-Usage Boxen - sehr dünnes Plastik - vom Metro zum Einfrieren (halten den Geschirrspüler aus, sind also wiederverwendbar :-)... )

    - Wetterfeste Etiketten von Avery, (leider schweineteuer - schneid sie aber 1x in der Mitte durch), eigentlich gekauft für selbst hergestellte Öle, da die Standard-Laseretiketten fettige Finger in der Küche nicht so mögen, einfach beschriftet mit Edding.

    Diese Etiketten lassen sich auch ganz leicht von den Boxen wieder lösen, ohne Einweichen, oder ewiges Herumfummeln.

    Sollt mal was in einen Tiefkühl-Beutel wandern.. einfach Edding.


    Über der Tiefkühltruhe hab ich eine vorgedruckte einlaminierte Liste der in meinem Haushalt vorkommenden Lebensmittel/Speisen (man friert ja immer wieder diesselben Dinge ein..) und auf der wird mit wasserlöslichem Stift die eingefrorene Menge eingetragen und wenn ichs rausnehm, reicht ein nasser Finger zum Abwischen (den Tip hab ich glaub ich, aus dem Chefkoch-Forum) - die Fingerkuppe ist zwar dann schwarz, aber es geht schnell...

    Diese Listen (sind mittlerweile 5 A4-Seiten) fotografier ich einmal in der Woche ab, damit ich meinen Speiseplan auch unterwegs irgendwo erstellen kann, und nicht daheim vor der Truhe stehen muss dabei...


    z.B-. Kürbiscremesuppe 1300 g: 1, 1, 1, 1, (sind 4 x Kürbiscremesuppe à 1300 g) ohne MHD... das steht auf der Packung..


    Und bei einer Inventur geh ich einfach mit dem Schwamm über die Liste und fang von Neuem an....


    Eingelegtes und Eingemachtes wird mit normalen Laserdruck-Etiketten versehen. Das hält Jahre und die Gläser werden vor Wiederverwendung einfach gewässert und die Etiketten abgeschabt...

  • Wow! Ich staune immer wieder, wie viel Schreibarbeit ihr euch aufhalst.

    Ich mache einfach den TK auf und schaue rein. Wenn er fast leer ist, wird eine Einkaufsliste hergestellt und nachgekauft.

  • Das Problem mit dem rein schauen ist bei Vorgekochtem, dass fast alles gleich aussieht, wenns gefroren ist. Da kann man schwer zwischen Bauerntopf oder Chili unterscheiden, oder zwischen Bolognese und Arrabiata.

  • Darum benütze ich da Tiefkühletiketten. # 11

    Da wird es sicherlich im Österreich etwas ähnliches geben. Einfach mal in der Papeterie Abteilung von einem Lebensmittelmarkt nachschauen.

    Zur Orientierung: Haben meistens eine Schneeflocke drauf.

  • Wir verwenden einen Streifen Tixo, der mit Kugelschreiber beschrieben wird. Das funktioniert recht gut & der Tixo lässt sich rückstandsfrei entfernen. Außerdem ist es günstig.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)