Orte für Backup-Ausrüstung

  • Das ist nur möglich, wenn du der Waldbesitzer bist.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Tinah prinzipiell eine gute Idee aber wenn dir in schlechten Zeiten einer das Holz klauen will...


    Ich habe bei meiner alten BOL einfach ein dickes PVC Rohr (30 cm Durchmesser, 1,5 m lang) eingegraben. Eine Seite wurde verschlossen, die obere Seite wurde mit einer wasserdichten Schraubmuffe versehen. Darüber kamen 5cm Erde. Das hätte nie jemand gefunden und es sind 106L Stauraum.

  • Meine Eltern hatten seinerzeit einen alten Weinkeller in der Gegend von Wolkersdorf. Der hatte kein Presshaus oder ähnliches, war nur ein winziger Vorraum und der "Kellertunnel". Der Eingang war ein unauffälliges Holztürl in einem Hohlweg. Wurde leider, als wir erwachsen waren, verkauft. Er war aber nicht teuer (bei uns war Geld sehr knapp), so etwas könnte vielleicht ein geeigneter Zwischenstopp auf dem Weg zu einer BOL sein...

  • Je unauffälliger der Keller von außen ist, um so weniger erweckt er Interesse. Eine neue Kellertür lässt eher auf einen interessanten Inhalt schließen.

    In der Kellerröhre gibt es mehrere Varianten den weiteren Zugang zu erschweren bzw. zu verhindern. allerdings gibt es bei einen Keller andere Kriterien zu beachten. Eine, auch mehrere wasserdicht verschließbare Behälter können allerdings locker im Boden vergraben werden.

  • Richtig, Grauer Wolf!

    Außen unauffällig, innen z.B. ein "doppeltes Gangende", hinter dem dann in feuchtigkeitssicheren Behältern einiges lagern könnte.

    Redneck

    Das war damals ein lehmiger Hohlweg, außer unseren Nachbarn, die den Nebenkeller kauften, war da nie jemand.

    Es gab in der Kellergasse nur solche oft schon halb verfallene Keller, keine noch benutzten Presshäuser. Für uns Kinder war es damals eine Art Wochenendhäuschen und Freiheit pur!

    Es ist innen ein Lehmtunnel, in dem sich problemlos allerhand verstecken ließe. Offensichtlich lässt man dann halt ein paar Flaschen und Gerümpel herumliegen...

  • Orte für Backup-Überlebens-Ausrüstung: :/


    Natürlich situationsbedingt anzusehen- Überlebenswichtiges Equipment lässt sich so über viele Jahre gut einlagern.
    "In einen Urnenhain passen nicht nur Urnen rein" -und lassen sich über einen längeren Zeitraum günstig "anmieten".

    Grundsätzlich sicher eine nette Idee, die allerdings, wenn man sich an die div. Friedhofsordnungen hält, nicht unbedingt umsetzbar ist.


    Beispiel: Lt. Paragraph 5 der Friedhofsverordnung der Holding Graz gilt: "Die Beisetzung von Urnen in einer neu erworbenen Grabstelle muss innerhalb von vier Wochen nach deren Errichtung erfolgen."


    Davor musst du von einem Steinmetz eine Steinplatte inkl. Gravur kaufen, auf der mind. ein Name steht. (Was ich so gehört habe.) Außerdem liegen dann bei der Verwaltung deine Daten auf und auch die Daten des Verstorbenen, der dort beigesetzt wird.

    Think positive, stay negative! :)

  • Achtung mit freistehenden Garagen. Ich hatte eine Weile Lebensmittel in festverschlossenen Kunststoffkisten in einer solchen Garage untergebracht. Leider hatten sich Mause durch das Plastik gefressen und meine Lebensmittel waren fast alle kaputt. 😒 Wahrscheinlich hätte ich Rattengift streuen müssen, aber ich dachte nicht, dass die Viecher durch das feste Plastik kommen.

  • Achtung mit freistehenden Garagen. Ich hatte eine Weile Lebensmittel in festverschlossenen Kunststoffkisten in einer solchen Garage untergebracht. Leider hatten sich Mause durch das Plastik gefressen und meine Lebensmittel waren fast alle kaputt. 😒 Wahrscheinlich hätte ich Rattengift streuen müssen, aber ich dachte nicht, dass die Viecher durch das feste Plastik kommen.

    Die Viecher haben sich bei uns in der Gartenhütte auch durch PU-Schaum gefressen. <X

    Think positive, stay negative! :)

  • Habt ihr schon mal etwas von Kaffeepulver gehört? Einfach reinstreuen und gut ist. Das überdeckt fast jeden Lebensmittelgeruch.

  • Habt ihr schon mal etwas von Kaffeepulver gehört? Einfach reinstreuen und gut ist. Das überdeckt fast jeden Lebensmittelgeruch.

    Ich bin mir nicht sicher ob das nicht eine Urbane Legende ist, Spürhunde lassen sich durch Kaffeepulver nämlich nicht ablenken.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Spürhunde haben eine empfindlichere Nase als Mäuse. Ich hab so ein Kerlchen Zuhause. Steht grad hinter mir und wartet auf das Essen. (Den Hund meine ich..)

  • Habt ihr schon mal etwas von Kaffeepulver gehört? Einfach reinstreuen und gut ist. Das überdeckt fast jeden Lebensmittelgeruch.

    Bei uns waren keine Lebensmittel in der Gartenhütte.

    Think positive, stay negative! :)

  • Grundsätzlich sicher eine nette Idee, die allerdings, wenn man sich an die div. Friedhofsordnungen hält, nicht unbedingt umsetzbar ist.


    Beispiel: Lt. Paragraph 5 der Friedhofsverordnung der Holding Graz gilt: "Die Beisetzung von Urnen in einer neu erworbenen Grabstelle muss innerhalb von vier Wochen nach deren Errichtung erfolgen."


    Davor musst du von einem Steinmetz eine Steinplatte inkl. Gravur kaufen, auf der mind. ein Name steht. (Was ich so gehört habe.) Außerdem liegen dann bei der Verwaltung deine Daten auf und auch die Daten des Verstorbenen, der dort beigesetzt wird.

    Grundsätzlich richtig- Dennoch kannst Du Dir jederzeit einen Urnenhain bzw. ein Urnengrab (für Dich selbst oder für die Familie) im Vorfeld mieten, ohne dass Du zeitbezogen eine Urne verpflichtend darin abstellen musst!

    Bei einem Friedhofsverwalter deines Vertrauens, ersparst Du Dir auch en Steinmetz ;)

    Mit dem richtigen Know-How ist es auf jeden Fall möglich und gleichzeitig eine sichere Angelegenheit, welche nicht gleich jeder entdeckt!

    To be on the safe side of life !

  • Ich persönlich finde die Sache mit einem Vorratslager auf einem Friedhof recht pietätlos. Versteht mich nicht falsch, ich bin Atheist, aber gerade in Krisenzeiten wird es viele ältere Menschen, die bereits ihren Partner, ihre Partnerin verloren haben auf den Friedhof ziehen und da will ich mir nicht vorstellen, was man diesen Menschen antut, wenn man nebenan ein Grab öffnet um an seine Vorräte zu kommen.

    Ich mag da vielleicht zu sentimental sein, aber ich finde, manche Dinge sollte man auch in einer Krise nicht machen. Ist ja nicht so, dass es nicht genügend andere Möglichkeiten gäbe. Wie gesagt, meine persönliche Meinung.

  • Ich halte es da mit Berthold Brecht: "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral"! Fressen darf man gerne mit Überleben substituieren. Wobei ich allerdings jetzt nicht den Drang habe, mir ein Urnengrab zu mieten. Aber das hat primär Platzgründe - ich wüsste nichts, was ich darin unterbringen würde.

    There is no such thing as too much backup!