Tipps von der schottischen Polizei

  • Coole Sache, danke für den Link.


    If you lose power, call 105 - its free of charge and will put you through to your local network operator who can give you help and advice. Find more advice on our dedicated loss of utilities page.


    Das finde ich eine gute Idee. Sowas gibt's bei uns nicht, oder?

  • Zitat

    If you lose power, call 105....

    Ja, wenn das Telefon dann noch geht :/

    Es soll ja noch Leute geben die kein Handy haben.... selten aber doch.

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Normale (Nicht-DECT) Telefone werden von der Wählzentrale aus mit Strom versorgt.

    Also werden nur jene kommunikationstechnisch auf dem Trockenen sitzen, die zwar ein DECT-Telefon (oder eine Telefonanlage) haben, aber kein Handy. Vermutlich eine extrem kleine Minderheit...

    Finde ich keine schlechte Idee, hat aber in Schottland die Bevölkerung stark verunsichert.

    Gerade das ist doch ein positiver Effekt!

    Denn: Wenn die Leute nicht aus ihrer Komfortzone herausgerissen werden, dann werden sie auch nichts ändern. Auch in Schweden hat die Verteilung der Brochüre erstmal Diskussionen ausgelöst. Und ich halte die Schotten (als Gesellschaft) für ähnlich resilient, dass sie da in Summe eine positive Lehre daraus ziehen.

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

  • Weil die schottische Polizei gerade darauf hinweist: Auch in Österreich ruft ihr bitte bei Problemen und Notlagen den Notruf. Als Person die auf der anderen Seite sitzt kann ich nur sagen, wir sind gerne für euch jederzeit da und wir wollen euch helfen. Es gibt kein „Soll ich für sowas wirklich den Notruf wählen?“. Wie man auf gut tirolerisch sagen würde: Ruafts un, nix sein kunns alm.


    Nachtrag: Wir fahren lieber zehnmal umsonst als einmal zu spät.

    Einmal editiert, zuletzt von Redneck ()

  • „Soll ich für sowas wirklich den Notruf wählen?“

    Soweit ich das verstanden habe ist die 105 Nummer eine Informationsnummer für Stromausfälle.

    Ich wüßte nicht mal welchen Notruf (Feuerwehr? Polizei? Euronotruf?) ich wählen sollte, wenn "nur" der Strom weg ist. Ich möchte die Leitung ja nicht für wirkliche Notrufe blockieren.

    Wie könntest du mir den helfen, wenn ich anrufe und sage: "Bei mir gibts keinen Strom, was soll ich machen?"?


    SELBSTVERSTÄNDLICH muß gelten: Keine falsche Bescheidenheit, wenn ich Hilfe brauche!

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Normale (Nicht-DECT) Telefone werden von der Wählzentrale aus mit Strom versorgt.

    Also werden nur jene kommunikationstechnisch auf dem Trockenen sitzen, die zwar ein DECT-Telefon (oder eine Telefonanlage) haben, aber kein Handy. Vermutlich eine extrem kleine Minderheit...

    Und wieviele davon sind noch tatsächliche POTS Anschlüsse? Die allermeisten laufen doch (Telekom)intern schon mit VoIP und stehen im Falle des Falles dann auch nicht mehr zur Verfügung.


    Ausserdem ist die Akkuversorgung in den Wählämtern mittlerweile auch auf ein absolutes Minimum heruntergefahren worden. Ich würde nicht mehr darauf bauen.

    viribus unitis - acta non verba

  • Ich wüßte nicht mal welchen Notruf (Feuerwehr? Polizei? Euronotruf?) ich wählen sollte

    Ich habe in meinen Notfall-Unterlagen und in meinem Notfall-Rucksack eine Telefonliste mit den Rufnummern von Familie und Freunden. Das kann hilfreich sein, wenn mein Mobiltelefon mir im Notfall abhanden kommen sollte. Ich geb´s zu, seit alle Nummern abgespeichert sind, kann ich mir die vielen Nummern nicht mehr auswendig merken.

    Wichtiger Teil der Telefonliste sind bei mir auch die Telefonnummern meiner Anbieter für Strom, Gas und Wasser im Fall einer Störung. Die sehe ich auf jeder Rechnung und auch auf der Webseite der Anbieter. Das geht nicht über die zentrale Rufnummer der Anbieter, das geht direkt zu deren Störungsdienst. So kann ich eine Störung melden, ohne den Notruf der Feuerwehr und der Rettung zu belästigen.


    Gruss,

    der Bayer