Multiresistente Keime: Großstadt-Ratten als mögliche Quelle

  • Multiresistente Keime - Großstadtratten als mögliche Quelle


    Eine Studie der Vet-med-Uni Wien, der AGES, der Universität Berlin und dem Leibnitz-Institut.

    Zitat

    „Obwohl die genaue Wechselwirkung zwischen mit multiresistenten Keimen belasteten Ratten und dem Risiko für die menschliche Gesundheit derzeit noch nicht geklärt ist, ist die von uns beobachtete Häufigkeit multiresistenter Keime besorgniserregend“, so die Autoren.


    Bei der Untersuchung von Ratten aus der Wiener Innenstadt in den Jahren 2016 und 2017 hat man bei ca. der Hälfte der untersuchten Tiere MRS (multiresistente Staphylokokken) Keime gefunden. Die Prävalenz von multiresistenten Enterobakterien (Kolibakterien) betrug ca. 14% und liegt damit im Schnitt anderer Großstädte (Berlin 13,6% und in Hongkong 13,9%).


    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)

  • Naja, die Pest wurde ja damals auch von den Ratten übertragen.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Für dei Pest hats ja noch Rattenflöhe als Vektor gebraucht - also das Heim der Ratten war das Heim der Menschen.


    Bei Kolibakterien wäre es interessant wie die Übertragung Rattenkot - Wasser (Pfützen, Teiche) - Haustiere (Hund) - Mensch aussieht.

    Da könnten die Ratten irgendwo sein.

    Es genügt nicht, keine Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken! (Karl Kraus)