Stromerzeuger - Auswahl

  • prepperfamily ja genau sowas hab ich gemeint....ja zwingend brauch ich die dreibphasen natürlich nicht....

    Muss mal die Stromaufnahme von den Kühlgeräten und der Heizung ( wenn alles auf Volllast läuft messen).


    Bis jetz hab ich nur gutes von ks gehört...hoffentlich ist es auch so😎

  • Hallo Zusammen.

    Ich habe schon eine Weile mitgelesen, bin aber erst frisches Mitglied.

    Also, ich habe einen Stanley SIG 1900 und bin damit bisher zufrieden.

    Ich habe ihn seit ca. Einem Jahr.

    Anschaffung war ursprünglich für eine Baustelle im Wald.

    Jetzt ist er quasi mein Backup - ich lasse ihn ca. Alle 4-6 Wochen Mal eine halbe Stunde laufen ( genau wie meine Kettensäge) und ansonsten steht er rum.

    Lautstärke, starten , Verbrauch... Sind prima.

    Ich habe einen 20L Kanister daneben stehen, und wenn ich ihn ( warum auch immer) Mal benötige, ist alles griff- und fznkrionsbereit.

  • Es wird zu 99% ein Diesel werden...

    Weil?

    Weil du einen Heizöltank hast?

    Gibts einen anderen Grund?


    Diesel sind Bauartbedingt schwerer, lauter und meist auch teurer als Beziner. Die drei Nachteile werden in Kauf genommen?

    In den kommenden Wochen kommt ein Elektromeister vorbei und sieht sich den Zählerkasten (Sicherungsschrank) an.

    Sehr gut. Meinen Thread hast du schon gelesen? Hab einen Hager HIM404 Lastumschalter im Zählerschrank, auf der einen Seite mein EVU auf der anderen Seite der Generator Stecker.


    Wie groß ist der Lärmunterschied zw. Gedämmt-also mit Gehäuse und ohne?

    Ohne Gehäuse hab ich schon einige gehört....leise ist anders.

    Nur zahlen sich die 500€ mehr für ein Schallgedämmtes aus?

    Wenns dir um Lärm geht, dann dimensionier um 2-3 kW kleiner und als Benziner.

    Dur Aggregate haben 7.5kw,sowohl auf 230v wie 380v...

    Welche Verbraucher hast du vor in einer Krise zu betreiben mit 7kW?

    Holzschneiden mit der großen Kreissäge, Hobelbank oder einen Bauernhof und Melkstand für die Muhkuhs? Ich mein, die Geräte welche die 7kW verbrauchen benötigen sind oft auch gleich mal laut auch.


    Zähl mal auf, welche verbraucher du so hast, welche sind <500W, welche 500-1kW und welche >1kW?

    Welche sind über 3,6kW und benötigen Drehstrom?

    Ich habe eine Tiefkühltruhe,einen Gefrierschrank und 3 Kühlschränke,sowie eine Pellets bzw. Ölheizung die versiegt werden wollen.

    Die Heizung hab ich vor 2 Jahren mal 2 Tage mit dem Inverter aus meinen Monteurbus betrieben....alle paar Stunden mal den Gefrierschrank und Truhe für 1-2 Stunden angesteckt,hätte nicht gemerkt das die Temperatur da angestiegen wäre.

    Wie lange hält ein Tiefkühltruhe die Temperatur ca.?

    Ich denke das auch eines mit 5kw reichen würde....


    Mess die Tiefkühler, Gefrierschränke und Kühlschränke mal einzeln. Die haben einen Kompressor mit einem höherem Anlaufstrom. Den gilts zu schaffen. Dann haben die moderaten verbrauch wenn der kompressor läuft, und wenig wenn die im Standby sind.

    Pellets und Ölheizung kann ich nicht einschätzen. miss mal beides und nenne type und anlaufstrom und dauerlast.

    Umwälzpumpe von der Zentralheizung an die beiden Öfen angeschlossen kann 100-200W sein oder auch ganz wenig. da hat sich die lezten jahre viel getan und sparsame pumpen hervorgebracht.


    Irgendwie hab ich das Gefühl das ist so überdimensioniert. ob du den 7kW Diesel schalldämmst oder nicht, den wird man immer hören wenns rundherum still ist. Außer er steht indoor.



    Schräglastverbrauch ist auch so eine Sache. Mit 3 Phasen speist du das Haus, und dann gehen die drei Phasen auf verschiedene LS-Stränge hinter deinem FI. die wirst du nie gleich belasten können. Ist aber abhängig vom Generator und von deinen Verbrauchern, natürlich.


    Nenn mal Marke Type und Datenblatt Link von deinem Generator den du aktuell beliebäugelst.


    lg

  • So, habe heute einen Generator bekommen, mündliche Angaben waren so halb korrekt, es ist ein Honda, aber kein 10i sondern was recht abgehangenes. Ich hänge mal ein Bilder an, Google scheint das Gerät nicht zu kennen, die aktuelle Honda Homepage auch nicht...

    20210116_133938.jpg20210116_134002.jpg20210116_134011.jpg20210116_134022.jpg

    laut Angaben vor etwa 10 Jahren funktionierend eingelagert. Was mich ein wenig stutzig macht, auf dem Gerät ist nur "Gasoline", also Benzin als Kraftstoff angegeben, auf der Oberseite aber mit Edding was mit 1:50. Werde morgen mal schauen, ob es irgendwo noch ein Schild mit mehr Information gibt, so wie ich mein Glück kenne war das auf dem verlorenen Deckel (2. Bild). Vielleicht kennt ja jemand das Gerät.

  • Oh ein Oldie..

    Der mit 2-Takt Oel betrieben werden muss! (Töffli/Motorfahrradmix genannt)

    1:50= 1 Teil Zweitaktoel, 50 Teile Bleifrei.

    Wichtig vor Wiederinbetriebnahme: Reinige vorher die Kerze (die Elektrode muss immer Rehbraun sein. Dann hat er eine gute Verbrennung) und spritze ein bisschen Öl (1-2 Tropfen!) in die Brennkammer ein. Die Kolbenringe sind bei 2T Modelle halt Mimöschen. 5-10 Min. warten und dann anschmeissen.

    Vergaser putzen nicht vergessen! Denn genau DER ist bei diesen Geräten das A und O.

    Nachtrag: Nach so einer langen "Standzeit" muss man das Motorenoel (2-Takt Motorenöl) auch wechseln. Der wird schwarz und voll Wasser sein..

    Einmal editiert, zuletzt von Fluid () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Danke für die Tipps! Nur eine Frage zum Nachtrag: ist damit das Getriebeöl gemeint? Motor selbst wird ja über das Gemisch geschmiert?

  • Ich kenne es mit dem Namen: 2 Takt Motorenöl. Ganz hundskommunes mittlerweile gibt es ihn in jedem Baumarkt. Fahrrad/Roller/Töffabteilung.

    Nein nur die Brennkammer (Kolbenringe) werden über das Gemisch geschmiert. Der Rest erledigt eben das Motorenöl.

    Anno dazumal bevor die ersten 4 Takt Einspritzer auf dem Markt kamen, habe ich es mit diesen "Dingen" nicht so genau genommen.

    Diese 2 Taktmaschinchen sind sehr robust gebaut.

    Da ist auch öfters auch 4 Takt Motorenöl wegen Geldmangel kurzfristig "reingeraten" (war Jung und brauchte das Geld;)).

    Beim Gemisch ist 2 Takt Oel aber zwingend! Da kann man nicht mogeln, sonst fliegen dir die Kolben um die Ohren!

    Achtung! 4 Takt und 2 Takt Motorenöl ist nicht dasselbe!

  • Hallo Stefan,


    wie rand00m schon geschrieben hat: ein 7,5kW-Gerät ist vermutlich komplett überdimensioniert!


    Anhand deiner Angaben würde ich sagen, dass das Aggregat zu 90% in einem schwachen Teillastbereich laufen wird. Die Effizienz von Verbrennern im Teillastbereich ist grottenschlecht!

    Wenn ein Diesel im Vollastbereich auch schon mal 40% Effizienz schafft, sinkt das im Teillastbereich auf 10 bis 15% herab! Lies: Du verbrennst unnötig viel Treibstoff, und zwar permanent!

    Da du eh einen Inverter hast, den du zum Versorgen der Heizung verwenden kannst: Nimm ein möglichst klein dimensioniertes Gerät (Diesel fangen ja meist relativ weit oben an), welches neben Wechsel (ggf. Drehstrom) auch einen Gleichstromausgang hat. Mit letzterem versorgst du eine Pufferbatterie, die dann den Inverter für die Heizung betreibt. Den Rest "pumpst" du ins Haus.


    Oder du verzichtest auf Inverter und Batterie, dimensionierst das Aggregat so, dass es deine Heizung gerade so betreiben kann (inkl. Anlaufstrom!) und sorgst z.B. mit Zeitschaltuhren, dass entweder die Heizung oder der Rest vom Haus versorgt wird.

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

  • racer2

    Wer eine Ölheizung hat (so wie du), hat auch "Diesel" in Mengen. Daher ist es unerheblich, wenn der Generator im Teillastbereich nicht besonders effizient ist. In dem Fall ist ein Dieselgenerator die beste Wahl (Voraussetzung: Generator ist auf den Betrieb mit Heizöl vorbereitet).
    Besser der Dieselgenerator fährt mit höherem Verbrauch im "Leerlauf" und hat aber etliche Reserven, als der kleine Benzinquirl rennt die ganze Zeit um sein Leben.
    Wichtig beim Betreiben des Dieselgenerators mit Heizöl sind zwei Dinge:
    1) Motor vorbereiten siehe: Rotek https://www.google.com/url?sa=…Vaw13EuETQoZgUO4fFr3ZNEKv
    2) Möglichkeit schaffen, das Heizöl aus dem Tank zu bekommen


    Bei uns läuft der Diesel immer auf ca. 2/3 Last, weil er direkt die Batterie lädt und normal NICHT am Hausnetz hängt.

  • Danke für eure Antworten.

    Nun ja....ein Diesel wird es sicher werden,hab auch schon mit dem Hersteller geredet wie es mit Heizölbetrieb aussieht-alles okay.

    Werde in den nächsten Tagen mal die Stromaufnahmen messen.

    Warum Diesel.....naja weil ich immer mindestens 1000 liter heizreserve habe...jetz wo Heizöl so billig war und ein paar bekannte die Heizung umgestellt haben und das öl loswerden wollten-mussten hab ich 6500 liter für einen Literpreis von 27cent bekommen.

    Also das ganze Equipment zum abpumpen hab ich auf 12v Basis.....



    Ich denke aber das ich auch noch einen Benzin dazu kaufen werde....für den Sommer,oder quasi als Backup.

    Für die Kühlgeräte...


    Benzin hab ich eigentlich auch immer mind. 40 Liter daheim...3 x20l Kanister die über Jahr durchrotieren.

    Sobald einer leer is füll ich ihn wieder auf.


    Ja die 7.5kw sind sicher ein bisschen überdimensioniert....sollte wirklich mal was sein.....sagen wir 2nwochen kein Strom im Sommer,kann ich meinen Örtlichen Bauern (der meine Äcker gepachtet hat,15 Milchkühe und 10-15 Schweine usw.) Wäre dann sicher auch froh wenn er seine 2 großen Gefriertruhen bei mir anschließen könnte...


    MfG

  • So viel ich weiss ist Diesel und Heizöl genau das Gleiche.

    Im Diesel hat es einfach ein paar Additive mehr drin (sauberere Verbrennung), die für einen Stromerzeuger irrelevant sind. Sie nehmen keinen Schaden.

    Ps: Stromerzeuger müssen nicht zum Abgasrest..:) Einen Katalysator haben sie ja auch nicht..;)


    Gesetzeslage in Einfachausführung:

    Wird er fest verbaut (einen festen Platz im Haus, Schuppen usw. kann er mit Heizöl betrieben werden.

    Für sagen wir mal Camping, ist Diesel vorgeschrieben.


    Wenn man eh mit Heizöl heizt ist es wie einen 6-er im Lotto so ein Ding zu haben:love:.

    Meine bescheidene Meinung:

    Wenn man ein Häuschen sein Eigen nennt, langt ein 5-6 kw. Aggregat ganz locker. Da kann man Strom konsumieren so viel man will und man merkt nicht, dass man nicht mehr am Netz ist.

    Für eine Wohnung langt ein 2 kw. Da hat man viel weniger grosse Stromverbraucher.

  • Hallo zusammen!


    Meine Erfahrung mit mobilen Generatoren ist, dass diese sehr oft nur ein Prepper Plazebo sind. Ich dache auch, dass man mit wenigen hundert Euro Invest im nächsten Baumarkt bereit für das nächste Blackout ist. Im Grunde stimmt das auch, aber nicht so, wie sich das viele erhoffen.


    Geräte in der Preisklasse sind für Gartenparties, Camping, Marktstände oder für die Verwendung auf Baustellen (Beleuchtung, kleine Elektrogeräte) gedacht. Die laufen dort ein paar Stunden und werden dann wieder eingepackt. Dauerbetrieb über einen ganzen Tag ist damit nicht möglich. Sobald man Geräte mit Elektromotoren und nicht nur Licht anschließen will, wird man schnell feststellen, dass diese sehr viel Anlaufstrom benötigen (Kompressoren in Kühl- und TK-Schränken, Wärmepumpen etc.) und daher die Leistung beim Start viel höher sein muss. Ein direkt angestecktes Gerät ist vielleicht ok, aber im Blackout will man ja nicht unbedingt nur ein einziges Gerät versorgen. Und an den wirklich wichtigen Dingen, wie z.B. der dauerhaften und stabilen Versorgung der Heizungssteuerung wird man mit diesen Geräten meist scheitern.


    Sobald man einen Generator will, der an einen Hausverteiler angeschlossen werden soll, kann man sich von der Idee eines Budgets mit ein paar hundert Euro verabschieden. Allein der vorschriftsmäßige Anschluss mit Notstrom Umschalter (ohne Generator) wird dieses Budget verbrauchen, wenn man überhaupt einen Elektriker findet, der so eine "billige" Lösung machen will.


    Im Blackout gilt wohl eher das, was hier zuvor in diesem Thread bereits angesprochen wurde (und was auch in der Praxis passiert, siehe YouTube Videos aus den USA zu den großen Blackouts). Die Leute werden selbst oder mit Hilfe der Nachbarn aus abgeschnittenen Verlängerungskabeln irgendeinen Pfusch zusammenschrauben. Es wird Elektrounfälle geben, Sicherungen werden fallen, Geräte werden kaputtgehen und irgendeine Lösung wird sich dann für die meisten schon finden, um mit dem China Generator für ein paar Stunden die Beleuchtung und die wichtigsten Geräte zu versorgen. Wenn der Ausfall lokal war, dann findet sich immer irgendeine Lösung, um sich auch über mehrere Tage durchzuwurschteln. Aber wenn es sich um einen großflächigen Ausfall handelt, dann ist ein paar Tage später Schluss mit wurschteln.


    Meine Gedanken dazu:


    1) Heutzutage gibt es tolle tragbare Akkupacks mit 230V Inverter, die sind für die meisten einfachen Zwecke gut geeignet. Die machen keinen Lärm, stinken nicht und sind auch nicht genau dann kaputt oder funktionsunfähig, wenn man sie nach langer Zeit dann doch einmal benötigt. Für das "kleine" Blackout (und auch ohne Blackout) sind die ok, wenn auch etwas teurerer als die ganz billigen China Generatoren. Dazu könnte man sich dann noch ein mobiles Photovoltaik Panel kaufen und hoffen, dass der Strom zu einer Zeit ausfällt, in der die Sonne scheint. Und so ein Ding kann man natürlich auch mit einem billigen Generator wieder aufladen, solange man Benzin hat.


    2) Eine Photovoltaik Anlage mit Notstromfunktion ist eine sinnvolle und nachhaltige Investition, die nicht nur für den Doomsday etwas bringt. Dazu muss man ja nicht gleich die überdrüber Insel-Lösung um 30k Euro bauen. Wenn man so eine Anlage nach Prepper Gesichtspunkten baut und nicht nur auf die reine Wirtschaftlichkeit schaut, dann ist man um unter 10.000 Euro dabei (mit Eigenleistung und mit Einschränkungen und Komfortverlust im Notfall).


    3) Ein kleinerer Generator kann ein sinnvoller Zusatz zu Punkt 2 sein (Nachladen im Notfall wie bei Punkt 1), speziell wenn man nicht so viel Geld für Speicher ausgeben will.


    4) Es wird nicht mehr allzu lange dauern, dann werden E-Autos mit bidirektionalen Ladesteckern Standard sein. Dann hat man im besten Fall einen riesigen Akku vor der Türe stehen, der über viele Tage Notstrom liefern kann (die nötigen Installationen im Haus vorausgesetzt)


    5) Ein Generator (inkl. einer vorschriftsmäßigen Installationen für einen Hausanschluss), der nicht nach ein paar Stunden schlapp macht, kostet mehrere tausend Euro. So ein großer Unterschied zu Punkt 2 ist da nicht mehr, wenn man bedenkt, dass der Generator allein totes Kapital ist und ein beträchtliches Risiko besteht, dass er im Ernstfall, einige Jahre nach der Installation, versagt.

  • Dauerbetrieb über einen ganzen Tag ist damit nicht möglich.

    Benötigt man Dauerbetrieb in einem Blackout Szenario?

    Welche 230V Geräte benötigst du 24/7 in einem Blackout für 1 Tag, 5 Tage, 10 Tage, 14 Tage, 21 Tage, ???

    400V Geräte?

    Kompressoren in Kühl- und TK-Schränken

    Hab meine ausgemessen, ist nicht so schlimm.

    Hatte mal ein 2-Takt 1000W Moppelchen, das hat manchmal beim Anlaufstrom vom Kühlschrank gestreikt, manchmal hat es das geschafft.

    1000W ist die unterste unterste Schmerzgrenze. Alles Drüber sollte für TK Kälte Generatoren reichen. Workaround, zeitverzögert einschalten. Läuft mal das erste, gibts Grundlast und die restlichen klappen schon besser.


    Wärmepumpen

    Wärmepumpen(vulgo. Klimaanlagen) sind unschlau zu betreiben per Generatorstrom.

    Insbesondere da der Wirkungsgrad bei Tiefen Temperaturen deutlich sinkt.


    Beispiel einer aktuellen:

    Hoval Belaria SRM8

    Max. Aufnahmeleistung im Heizbetrieb - Wärmepumpe 3,3kW

    Max. Aufnahmeleistung im Heizbetrieb - Notheizung 3kW oder 9kW

    Betriebsstrom max. - Verdichter 15A

    Betriebsstrom max. - Anlaufstrom 11A

    Sicherung 16A Träge



    Für mich disqualifiziert sich eine Klimaanlage mit Split Wärmepumpe für den Generatorbetrieb wenn man dann 12kWh zum verheizen von selbst erzeugten Strom aus Diesel/Benzin benötigt.

    Bei Erdwärme ist der Anlaufstrom nochmals schlimmer, weil mehr masse verschoben werden muss.

    Und an den wirklich wichtigen Dingen, wie z.B. der dauerhaften und stabilen Versorgung der Heizungssteuerung wird man mit diesen Geräten meist scheitern.

    Meine Heizungssteuerung und die Umwälzpume braucht lt. Datenblatt 19W/Neunzehn Watt. Das lässt sich schupfen, solangs Gas aus der Leitung kommt. Dann kann ich mich heiß duschen und meine GÖGA kann baden.

    Ansonsten gibts Brennholz. Damit krieg ich auch die Wanne voll und heiß.


    vorschriftsmäßige Anschluss mit Notstrom Umschalter ... Budget

    100€ Umschalter 40A

    30€ LS C25A 3+n

    6€ Stecker CEE 32A

    UVA's + LS

    Kabel

    Arbeitszeit

    Ist noch überschaubar vom Budget her


    Akkupacks mit 230V Inverter

    Die sind ja erst nicht in der Lage die TK Geräte zu speisen!

    Beim Generator mit Treibstoff dimensioniesrst du für "dauerhaft" und im >5kW Bereich.


    Photovoltaik Anlage mit Notstromfunktion

    dazu haben wir hier schon einen ausgezeichneten Thread hier. Da müsst ich im Detail jetzt nachgraben, aber 10k€ und kleine Akkus ... und nur ein bissi PV. ich glaub prepperfamily wäre wenn der Strom zeitgleich zu seinem Lasttest ausgefallen wäre, schnell mal auf leeren Batterien gestanden. Obwohl er das größer dimensioniert hat. Er tut jetzt das nötige an Root-Cause-Analyse und Corrective-Action und Preventive-Action.


    kleinerer Generator kann ein sinnvoller Zusatz zu Punkt 2 sein

    da würde ich die erweiterungen schrittweise durchführen. Generator ist im 500€ Range, das ist schnell mal umgesetzt als im 10k+500€ Range. für PV+Generator.

    und du hast dich ja schon für gegen kleinen generatoren ausgesprochen. das ist mir nicht schlüssig.


    Dazu gibts auch grad traurige Erfahrungswerte zu "Premium" Generatoren, die nach kurzer Zeit schlapp machen.


    5) Ein Generator

    Ich würd den Generator trotzdem am Verbrauch dimensionieren.

    TK-Geräte sind überschaubar

    Aufladen von AKKUS

    Licht - substituierbar

    Kommunikation - Funk mittels Batterien laden, siehe akku laden.

    Dinge die nicht ohne Strom funktionieren können und nicht substituiert werden können.


    Wenn ich jetzt ein 7,5kW Gerät vorhalte, muss ich auch die Betriebsmittel in der größenordnung vorhalten. Die haben dann viel mehr verbrauch im Idle. Meine Verbraucher werden aber nicht mehr Strom verbrauchen deswegen.


    Ich komm für mich gerechnet mit 2kW super durch. Rationiert laufen damit die Tiefkühler noch solang bis ich die leergefuttert hab ohne auftaun.


    --- --- ---


    Welche Verbraucher planst du im Blackoutfall zu betreiben?

    Was wäre die Summe deiner Leistung die du brauchst?

    Welche Verbraucher müssten 24/7 laufen?

    Welche Anlaufströme haben deine TK's?

    Andere Geräte mit hohem Anlaufstrom?

    400V Verbraucehr ja oder nein?

    Eher Benzin oder Diesel?

    Hast du schon eine PV? Wie hast du die dimensioniert für dich?


    --- --- ---


    Das ist der Generator Auswahl Thread. Vielleicht kann das Team das umschieben oder in einen neuen Thread stecken.

  • Da würde ich mich auch gerne einklinken. Bisher war Notstrom für mich nicht so am Radar, aber der Horizont erweitert sich halt.
    Bei der Geschichte kommt es ja unheimlich darauf an was man betreiben will.
    Wie war eure Herangehensweise bei der Auslegung eurer Anlagen?

    Bisher hätte ich ohne Strom geplant. Was sind eure Prioritäten beim Thema Elektrik?

    Für einen kurzfristigen, oder begrenzten Stromausfall, ginge es vermutlich darum den Komfort und die Kommunikation zu waren. Leuchtmittel, Handys, IPads, Zahnbürsten etc.

    Was habt ihr für einen längerfristigen Ausfall geplant?

    Natürlich spielt die Wohnsituation ganz groß mit. Braucht die Pelletheizung Strom zum fördern etc.


    Aktuell arbeite ich auf einen 30 Tage Vorrat hin. Ich wohne im obersten Stock in einer Eigentumswohnung in Wien. Habe eine große Terrasse auf der ab Mittag bis Sonnenuntergang Sonne ist-

    Jetzt spiele ich mit dem Gedanken einer Camping/Wohnmobilsolaranlage und entsprechender Powerstaion mit welcher ich besagten Komfortbedarf Laden kann, leere Autobatterie wieder Leben einhauchen kann, oder auch anders herum, das Auto als Generator benutze um die Powerstation zu laden wenn das Wetter Solarenergie nicht her gibt.

    Eventuell auch noch mit einer Camping Kühlbox die man gleich ohne Wechselrichterverluste auf 12V der Powerstation hängen kann, um Teile des Kühlschrankinhalts zu retten?

    Was sagt ihr dazu?

  • Was habt ihr für einen längerfristigen Ausfall geplant?

    Sonne in ein 12V Akku rein, und von da wenn der gefüllt ist andere geräte laden mit 12V fähigen ladegeräten. ist aber noch in vager planung bei mir.


    Don Pedro ist hier denk ich in der Spitzengruppe.



    Grim bitte definiere "längerfristig"

  • Don Pedro ist hier denk ich in der Spitzengruppe.

    Ich bin gerade dabei sowas zu basteln, seit 2 Tagen habe ich alle Einzelteile. Momentan experimentiere ich mit den Möglichkeiten, sobald ich etwas Lauffähiges besitze schreibe ich einen Bericht dazu. Wird aber sicher noch 1 bis 2 Wochen dauern.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Gute Frage, in meinem Fall mal 30 Tage.

  • Für mich disqualifiziert sich eine Klimaanlage mit Split Wärmepumpe für den Generatorbetrieb wenn man dann 12kWh zum verheizen von selbst erzeugten Strom aus Diesel/Benzin benötigt.


    Ich möchte nicht auf jeden Punkt eingehen, weil das zu sehr auf die persönliche Situation ankommt. Bei mir sind viele Voraussetzungen nicht gegeben, die du ansprichst. Ich habe z.B. keine fossilen Heizmöglichkeit, ich muss eine Lüftungsanlage am Laufen halten, ich habe eine Wärmepumpe und mir ist im Notfall die temporäre Effizienz einer Lösung egal. Für den nächsten gelten wieder andere Randbedingungen und Voraussetzungen.


    Meine Kernaussage war, dass man sich einfach genau ansehen sollte, ob ein kleiner Generator für die eigene Situation ausreichend und sinnvoll ist und was mögliche Alternativen sind.


    Für einschlägig gebildete Elektrobastler mag ja im Pfusch vieles einfacher sein, als allgemeines Zivilschutzkonzept ist das aber nicht tauglich. Daher halte ich die Ausage, dass notwendige Umbauten für einen Generator eh mit ein paar Teilen um 136 Euro erledigt sind, für pauschal falsch.

  • Ein guter Generator (z.B. Honda-Inverter) ist sehr wohl für den "Dauerbetrieb" ausgelegt. Klar muss man sich mit dem Betanken etwas einfallen lassen, aber dafür gibt's ja Lösungen.

    Ich persönlich habe mein Konzept so ausgelegt, dass ich mittels zweier Versorgungsbatterien und Wechselrichtern mein Haus "online" halte. Die Batterien werden einerseits über PV angespeist, andererseits können sie vom Generator geladen werden. Das hat den Vorteil, dass dieser nicht ständig laufen muss, sondern nur zum Laden der Akkus (oder falls etwas mehr Leistung gefordert ist).

    Damit kann ich Beleuchtung, Kühlung und Kommunikation aufrecht erhalten, zumindest eine gewisse Zeit.


    Allerdings muss der Generator für einen Notbetrieb ja auch nicht 24/7 laufen. 2x täglich, um die Kühlgeräte wieder "aufzutanken", die Akkus der Beleuchtung wieder zu laden und sonstige stromabhängige Aktionen durchführen zu können.

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

  • Ich würde in eine einfache Strom-Notversorgung KEINE Solarenergie mit einbeziehen. Das macht die Sache nämlich aufwendig, teuer und schließlich eh sinnlos, weil das vieldiskutierte Blackout im Winter kommt. Erstens weil da die Last groß und das Wetter schlecht ist und zweitens, weil es der Teufel so will ;)

    Und im Winter kannst die Solarenergie quasi vergessen - das Blackot kommt ja weil es gerade ewig geschneit hat etc. - da kommt nix daher von der Sonne.
    Kleine Statistik unserer 17kWp Anlage:
    Solarstrom Juli 2450kWh
    Solarstrom Dezember 280kWh (=11% der Sommerproduktion)

    Wer jetzt plant 3 Solarpanele mit Summe ca. 1000Wp als Basis zu nehmen (am Balkon oder so irgendwie), der kriegt dann im Dezember rd. 16kWh raus, das sind dann 0,5kWh pro Tag. Kannst vergessen.

    Besser das Geld in einen etwas teureren/besseren Generator bzw. in eine größere Batterie stecken. Am besten Kombination Generator, Gleichrichter/Laderegler, Batterie, Wechselrichter planen. Dann rennt der Generator immer auf Ideallast für eine gewisse Zeit (zum Batterieladen) und den Rest des Tages liefert der Wechselrichter den Strom für die lebenswichtigen Verbraucher.


    Eine autarke Stromversorgung ist ungleich aufwendiger (und teurer).