Eingebrochen im Eis: So rettet man sich

  • Boah das hätte ich nicht gewusst dass man sich danach nicht bewegen soll. Aber ich würde eh wahrscheinlich sowieso nicht rauskommen

  • Leider gerät man in der Realität höchstwahrscheinlich mit dem Kopf unter Wasser und, wenn man Pech hat, unter das Eis. Dann ist man völlig orientierungslos und findet das Loch nicht mehr. Kälte und Luftmangel erledigen in ein paar Minuten den Rest...

  • Zu den angesprochenen "paar Minuten" bleibt zu sagen, dass man im Allgemeinen von 1 Minute pro Grad Wassertemperatur spricht die man hat, bis man bewusstlos wird. Gilt natürlich nur als "Daume mal Pi" mit Abweichungen nach oben und unten, aber grob zur Orientierung.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Guten Abend.
    Also san sogar die Österreicher NICHT ganz deppenfrei...

    @Tinah ja stimmt das wusste ich auch nicht mit dem Stilhalten...
    Ich glaube gelesen zu haben das die skandinavische Art das Messer um den Hals zu tragen, von der Notfunktion als Eis"dorn" kommt.
    Was man früher in Survivalbüchern lesen konnte von zwei (improvisierten) solchen Selbstbergehilfen an Schnur um die Schultern.
    Kam meist gleich nach dem Kapitel mit "....der Natur eine faire Chance lassen, (Platzhalter aus politischer Korrektheit) auszusortieren.
    Na ehrlich; manchmal musst Du aufs Hirn langen.

    @Ben Danke für den Artikel.

    Gruß Weißwurscht Fabelwesen

    Thema SURVIVAL


    Meine ehrliche Meinung dazu?


    Erst kam Rüdiger Nehberg, dann lange, lange nichts und danach gab es sehr viele, und diese “Vielen“ haben nie richtig gefroren, nie wirklich gehungert, nie unfreiwillig gedurstet, sie waren nie in wirklicher Todesgefahr, sind nie gezwungenermaßen hunderte von Kilometern marschiert, mussten nie unerträglichen Schmerz einstecken (der Support oder die Kamera waren immer “nie“ wirklich weit weg): Sie litten nie Todesangst, waren nie verletzt, nie ungewollt verschollen … und sie nennen sich dennoch Survivalisten & Bushcrafter. (Thomas Gast)

  • APETOR auf Youtube macht regelmäßig so Videos im Eis planschend. Irgend so eine Film-produktions-bude.

    Auf dünnem Eis 4 - Minute 1:13

    Bei den meisten seiner Videos kann man sehen wie er mit der schnur und den beiden Dornstöckchen um den Hals wieder rauskraxelt.

    Immer ohne zu sprechen, Vodka trinkend und manchmal Gösser Radler. Seit neuestem hat er auch noch ein Enterostoma mitsamt angeklebten Beutelchen was Ihn aber nicht hindert im Eiskalten Wasser zu baden.

    Die spinnen die Norweger.

  • Naja ich schätze er hat sich darauf vorbereitet. Sein Körper kennt das schon und hat sein Hirn wahrscheinlich inzwischen in den Bauch verfrachtet oder so.

    Warum macht man sowas ??!??

  • Na, beim Bergsteigen ist die Frage von prominenter Seite beantwortet worden: "Weil sie ( die Berge) da sind"
    Beim "Eiswasserplanschen" wird es ähnlich sein 😁

  • Ist nicht meine Welt... es gibt YT-Kanäle, die behaupten seit Jahren gesund zu sein, nicht krank/verkühlt zu sein, seitdem sie einmal pro Tag kalt duschen. Mir wurscht, ich liebe es heiß zu baden! :-) :-)

    Nichts desto trotz - hier geht es ja um was anderes. Und ich hätte das so auch nicht gewusst. Klingt auch logisch. Nur: Denke ich in dem Moment in Panik daran? Ich fürchte nein. Ich frag mich auch wie man das trainieren kann, um es dann instinktiv richtig zu machen.

  • Servus zusammen,

    Wenn man sich auf dem Eis befindet, aus welchen Gründen auch immer, empfiehlt es sich zwei kleine " Eispickel " um den Hals zu hängen.


    Man bekommt sie in allen möglichen Shops, oder man bastelt sie sich selbst, aus zbsp. Schraubendrehern und spitzt diese an.


    Bricht man ein, kann man diese in das Eis rammen und sich daran raus ziehen!Eispickel.jpg

  • Die Lowcost-Alternative: In einen Besenstiel, Haselnussstecken o.ä. einen 100-er-nagel hineinhämmern, Kopf abzwicken und anspitzen. Mit einer Schnur (Länge je nach Körpergröße und Vorliebe; ca. 3/4m bis 1m lang) verbunden und gut iss. Wer unbedingt auf Nummer Sicher gehen will kann noch einen dünnen Schlauch (Aquariumschlauch o.ä.) über die Spitzen geben, damit man sich nicht im Alltag die Ausrüstung und Kleidung ruiniert.

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)