Outdoor Jacke?

  • Morgen die Damen und Herren,

    so melde mich auch mal zu Wort, weil ich eben wie im Betreff zu lesen gerade auf der Suche nach einer neue Outdoor Jacke bin. Bin irgendwie noch nicht richtig fündig geworden, da viele "normale" Jacken mittlerweile reflektierende Elemente haben und das Ding ja auch zur Verwnedung kommen soll, falls mal was passieren sollte. Und ich möchte dann irgendwie vermeiden zu leuchten wie ne Discokugel wenn einer mit einer Taschenlampe in der Nähe rumfummelt.
    Vielleicht habt ihr ja Ideen oder Erfahrungswerte. Würde mich freuen.

    Danke DEF

  • Das Thema Outdoorjacke ist wie das Thema Schlafsack ... ewig und nie fertig
    Es kommt immer darauf an was du damit vor hast, welche Jahreszeit du betrachtest und was dein Budget hergibt.

    Hier 3 Ideen von mir:

    * https://www.amazon.de/Brandit-…HDU/?tag=httpswwwaustr-21
    Gibt es in allen Größen und Farben, ist die Basis für die Feldjacke des ÖBH, ist massiv und unkaputtbar, leichtes Futter zum rausnehmen, mag aber Regen nur sehr eingeschränkt.
    ca. 80 €

    * 3 in 1 Jacke von Jack Wolfskin
    Ohne Reflexionsstreifen, viele Taschen, mit Futter auch im Winter tragbar, ich verwende sie seit Jahren im Winter nur mit einem t-Shirt darunter.
    ca. 260 €

    * Fjällraven Yupik Parka
    DIE perfekte Winterjacke wo dir auch am Nordpol nicht kalt wird.
    ca. 450 €

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Danke mal für die Tipps!
    Ja über das Thema könnte man ziemlich sicher eine Doktorarbeit schreiben.

    Werde mal die M65 näher in Begutachtung nehmen und Erweiterungsoptionen bei Regen suchen.

  • Yo @Don Pedro : Danke!

    @DEF Budget? Solltest Du wirklich ne M65 wollen, dann hol sie Dir in der Interpretation von Helikon-Tex. Warum? Weil nur Helikon-Tex für 70 Euro ca. eine M65 in Behördenqualität liefert, inklusive Thermofutter rausknöpfbar. In der Preisklasse kriegst sonst nur Modeschei.... Das Geheimnis der echten M65 ist das Ausenmaterial: 50:50 Baumwolle und Nylon. Und Helikon-Tex bietet noch Mil-Spec und ist auch sonst über jeden Zweifel erhaben.

    Von den original Herstellern ist hier eigentlich nur noch Alpha Industries übrig hier in D. Und die liefern auch nimma das was die US Streitkräfte mal hatten.
    In Ering, nähe Simbach/Braunau gab es mal nen Army Shop der noch olive M65 in 80er Qualität hatte, Hersteller Golden Irgendwas.
    Propper wäre noch ne Möglichkeit aber hier nimma zu bekommen.
    Für Helikon-Tex frag Holger vom Camostore.de

    Ansonsten: RoughStuff Deubelskerl, moderne Lodenjacke, trage ich selbst von Herbst bis Frühjahr; oder die Lodenjacke von Volker Lapp(teuer).

    Thema SURVIVAL


    Meine ehrliche Meinung dazu?


    Erst kam Rüdiger Nehberg, dann lange, lange nichts und danach gab es sehr viele, und diese “Vielen“ haben nie richtig gefroren, nie wirklich gehungert, nie unfreiwillig gedurstet, sie waren nie in wirklicher Todesgefahr, sind nie gezwungenermaßen hunderte von Kilometern marschiert, mussten nie unerträglichen Schmerz einstecken (der Support oder die Kamera waren immer “nie“ wirklich weit weg): Sie litten nie Todesangst, waren nie verletzt, nie ungewollt verschollen … und sie nennen sich dennoch Survivalisten & Bushcrafter. (Thomas Gast)

  • Da die Angaben über die Anforderungen (abgesehen von der Diskokugel) relativ dürftig sind ist es natürlich schwierig, auf deine konkreten Bedürfnisse (inklusive Budget) einzugehen...

    Ich persönlich habe eine schon etwas ältere Jack Wolfskin Softshelljacke, und seit heuer die Seeland Hawker Jacke (gemeinsam mit der zugehörigen Hose).
    Die Seeland ist auf jeden Fall ihr Geld wert: Sehr gute Passform (für mich: 186cm/90kg), die beste Kapuze die ich bisher an einer Jacke hatte, ein Reißverschluss unter der Achsel, um Lüften zu können. Und vor allem: Absolut wasserdicht (auch über Stunden hinweg), perfekt versiegelte Reißverschlüsse, 1a Verarbeitungsqualität!
    Da ich sie mir für sommerliche Revierverhältnisse gekauft habe (also: warm, ständig in Bewegung) ist sie nicht die Wärmste - was ja gut so ist. Dafür ziemlich atmungsaktiv, geräuscharm und vor allem: Die Ärmel sind vergleichsweise lange (ich hab' Arme wie ein Orang Utan) und können mit dem Klettverschluss gut eingestellt werden. Das hat mir heuer in Schweden beim Fischen gute Dienste geleistet (Stickwort: Mücken)!

    Würde ich jederzeit wieder kaufen - ein absoluter Goldgriff und jeden bescheidenen € (in Aktion: 120, regulär 150) wert!!


    Eher für den Herbst/Winter bzw. für schweres Gelände (Unterholz) habe ich die Barbour Classic Beaufort inkl. Weste und Kapuze. Letztere kann man sich getrost sparen (schlechter Sitz, die Druckknöpfe halten nicht gut genug und lassen sich im Revier auch nicht lautlos ab/anmachen). Die Weste ist gut, aber nicht zwangsweise notwendig - eine günstige Fleece-Weste darunter angezogen hat den gleichen Effekt. Dass sie aber hineingezippt werden kann ist definitiv ein Vorteil!
    Die Jacke an sich ist für mich eine gute Mischung aus Robustheit und Tragekomfort, leider nicht dauerhaft wasserdicht; nach ca. zwei Stunden draußen im Starkregen geht die Nässe durch (egal wie gut gewachst die Jacke ist). Dafür ist sie - egal wie abgetragen - mehr oder weniger salonfähig und kann daher quasi überall getragen werden, ohne negativ aufzufallen.
    Lediglich der Preis ist nichts für schwache Nerven: Für die ganze Kombo habe ich 450 € (in Aktion!) hingelegt! Allerdings rechne ich damit, sie viele Jahre tragen zu können. Dadurch relativiert sich der Preis.

    Noch eine Etage darüber wäre dann die Filson Tin Cruiser angesiedelt.
    Die beginnt - ungefüttert und ohne Kapuze - da, wo die Barbour endet. Dafür ist der Stoff noch mal fast doppelt so schwer (15 oz vs. 8 oz bei der Barbour), absolut robust und für schwere Waldarbeit gebaut. Und mittlerweile auch ein Lifestile-Produkt, daher auch der Preis.

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

  • kann auc nur raten bei Helikon mal zu schauen, ansonsten halt vielleicht was von Pentagon,5.11 oder TAD. Das meiste geht so Richtung Army/Tactical, also eher selten Discokugel. Und nicht alles ist gleich camo, gibt auch fast alles in den zivil gut tragbaren, aber gedeckten Farben wie schwarz, oliv oder Khaki.

  • Schau mal in einem Forstausrüstungs-Shop hinein oder noch besser vorbei. Kleider von Profis für Profis. Die können es sich nicht leisten "Schund" am Mann zu bringen. Sind etwas teurer aber qualitativ besser.
    Shops für Jäger würde ich meiden. Ein Jäger sitzt. Ein Förster bewegt sich. Die Anforderungen sind da grundverschieden.
    Camo würde ich auch nicht nehmen. Sieht mir zu militärisch aus. Da könnte man aus der Weite verwechselt werden und Peng! Fehlt man am nächsten Tag beim Appell.

  • Danke für die die vielen Inputs.
    Habe bewusst die Anforderungen etwas offen gelassen um das Schwarm- Wissen zu nutzen.

    Also Danke alle zusammen!

  • @Burgenländer : Ich habe sie mir beim Falle in Gerasdorf gekauft. Beim Onlinepreisvergleich aufpassen, die steht da manchmal um 250 € drinnen. Das ist dann die Variante in Pink in Größe XXXXS.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Schau mal bei UF-Pro, die haben gute Jacken und eine super Qualität.
    Jacken lassen sich mit Zusatztaschen bestücken und haben dann wirklich eine Menge Stauraum.
    Gibt es in verschiedenen Farben.

    bG

    Norbert

    Gut vorbereitet läuft alles besser

  • Mir fällt grad noch ein, allerdings auch eher nicht so günstig: Softshelljacke Leibwächter von Gamsbokk (kein Schreibfehler.
    Ich denke mitunter ein der besten Jacken (generell die Kleidung von denen). Soweit ich weiß wurden die 9er mal mit Gamsbokk Bekleidung ausgerüstet.

    Thema SURVIVAL


    Meine ehrliche Meinung dazu?


    Erst kam Rüdiger Nehberg, dann lange, lange nichts und danach gab es sehr viele, und diese “Vielen“ haben nie richtig gefroren, nie wirklich gehungert, nie unfreiwillig gedurstet, sie waren nie in wirklicher Todesgefahr, sind nie gezwungenermaßen hunderte von Kilometern marschiert, mussten nie unerträglichen Schmerz einstecken (der Support oder die Kamera waren immer “nie“ wirklich weit weg): Sie litten nie Todesangst, waren nie verletzt, nie ungewollt verschollen … und sie nennen sich dennoch Survivalisten & Bushcrafter. (Thomas Gast)

  • So die Herren und Damen,

    nachdem jetzt doch etwas Zeit vergangen ist, anbei die Info für euch was passiert ist.
    Habe mit vor knapp 6 Wochen eine M65 angeschafft. War irgendwie eine Kosten/Nutzen Fragen und das Teil wird bei mir wirklich in vielen Situation genutzt und kriegt auch mal etwas ab.
    Nach mehrmaligen Tragen (Outdoor, beim Schrauben unter/am/auf dem Auto, usw.) hat sich das Teil wirklich top geschlagen und ich würde Sie nicht mehr hergeben.

    Beste Grüße und danke nochmals für euren Input
    DEF

  • @DEF habe die Ehre.
    Ich hoffe wenigstens auf eine M65 nach Mil-Spec?

    Ansonsten Glückwunsch und schön wenn Du zufrieden bist! M65 bleibt Kult und geht immer!


    Übrigens wer mit dunkelblau und ohne Klettflächen leben kann : ich habe mir für n Job diese Fleecejacke geholt https://s-gard.de/produkte/feuerwehr/det...0966443762156aa
    und bin sehr zufrieden. Vor allem sind die Schulterglatzn abnehmbar ;)
    Allerdings sollte man das Teil ne Nummer größer bestellen.

    Thema SURVIVAL


    Meine ehrliche Meinung dazu?


    Erst kam Rüdiger Nehberg, dann lange, lange nichts und danach gab es sehr viele, und diese “Vielen“ haben nie richtig gefroren, nie wirklich gehungert, nie unfreiwillig gedurstet, sie waren nie in wirklicher Todesgefahr, sind nie gezwungenermaßen hunderte von Kilometern marschiert, mussten nie unerträglichen Schmerz einstecken (der Support oder die Kamera waren immer “nie“ wirklich weit weg): Sie litten nie Todesangst, waren nie verletzt, nie ungewollt verschollen … und sie nennen sich dennoch Survivalisten & Bushcrafter. (Thomas Gast)

  • Ich bin Loden Fan geworden. Geräuscharm, man schwitzt nicht, reguliert perfekt die Temperatur, ist nicht anfällig für Funkenflug beim Lagerfeuer, nimmt Gerüche wie Rauch und Schweiß nicht an.
    Ausserdem ist es ein super natürliches Material.

  • @APC servus. Ja seit die Deubelskerl bei mir eingezogen ist kann ich das so unterschreiben. Ein viel zu unterschätztes Material.

    Thema SURVIVAL


    Meine ehrliche Meinung dazu?


    Erst kam Rüdiger Nehberg, dann lange, lange nichts und danach gab es sehr viele, und diese “Vielen“ haben nie richtig gefroren, nie wirklich gehungert, nie unfreiwillig gedurstet, sie waren nie in wirklicher Todesgefahr, sind nie gezwungenermaßen hunderte von Kilometern marschiert, mussten nie unerträglichen Schmerz einstecken (der Support oder die Kamera waren immer “nie“ wirklich weit weg): Sie litten nie Todesangst, waren nie verletzt, nie ungewollt verschollen … und sie nennen sich dennoch Survivalisten & Bushcrafter. (Thomas Gast)

  • Loden ist super, habe Hose und Jacke. Aber auch die alte Feldjacke vom ÖBH ist nahezu unzerstörbar. Gibt es günstig bei einem Onlinearmy-Shop in Amstetten, Adresse habe ich keine mehr.

    bG
    Norbert

    Gut vorbereitet läuft alles besser