Einweg-Grill

  • hier ein kurzer Bericht über einen Kohle-Einweg-Grill vom Obi.
    perfekte Größe, hat in den Rucksack gepasst, Zunder ist dabei, genug Kohle für mehrere Leute.

    innerhalb 10 - 15 Min hat die Kohle geglüht, das Essen danach hat geschmeckt.
    für 3 EUR kann man hier nichts falsch machen und hat immer einen Reservegrill dabei, für den Fall der Fälle. auch ideal für den Transport und ein Picknick zwischendurch outdoor.

    allerdings damit ein bisschen Abstand zwischen Kohle und dem Gitter ist, habe ich Steine als Erhöhung verwendet.

    https://www.obi.at/holzkohlegrills/activ...grill/p/5153663

  • Ich mag die Dinger irgendwie.
    Obwohl man natürlich leicht selbst sowas basteln kann....aber ich gestehe
    auch einen immer im Auto zu haben...

    Wobei ich festgestellt habe, daß da auch die Qualität je nach Hersteller sehr unterschiedlich ist.
    So ist ein Einweg- Grill mal zu einer Rauchbombe mutiert, bei dem man nicht grillen konnte...
    gut...wenn man auf sich hinweisen will, als Alarmsignal, schlecht...wenn man einfach nur ein Stück
    Fleisch gar bekommen möchte.


    Also...mein Tipp... mal vorher ausprobieren.

  • Ein wichtiger Hinweis: Bitte nicht im Wohnzimmer verwenden!
    Traurig das man sowas sagen muß, aber leider gibt es jedes Jahr Tote durch solche Schnapsiedeen.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Hallo zusammen,

    ich muss ehrlich gestehen, bin von sowas überhaupt kein Fan.
    Da kommt in mir zu sehr der Öko durch, der Abfallhaufen,
    der da durch einmal grillen entsteht, bereitet mir Gänsehaut.

    Wolfscout

  • Man kann es auch von der anderen Seite sehen.. Wenn man nach der "Benützung" alles fachgerecht entsorgen tut, finde ich es gar nicht so schlimm. Hab lieber 100 Leute mit Einweggrills als 100 Leute die den Wald abholzen.

  • Ich kann mich da nur @Wolfscout anschließen und bin mehr der Fan von einem Lagerfeuer oder einem Hobo-Ofen. Ich denke auch nicht, dass man zum Grillen bzw. zur Essenszubereitung gleich den Wald abholzen muss. Wenn man einfach nur die Äste und Stämme sammelt, die so herumliegen, wird es vermutlich reichen und dieses Holz ist auch schon trocken. Frisch geschlagenes lässt sich schwerer entflammen und ist natürlich auch feuchter.
    Fazit: Grillrost mitnehmen, statt Einweg-Grill.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Es kommt immer darauf an wo und wie man ihn nutzt. Wenn man in der Stadt wohnt ist sowas eine interessante Ergänzung um im Stressfall am Balkon oder im Hof oder auf der Strasse die Reste aus dem Tiefkühler wegzuarbeiten. Oder wenn man nur einmal im Jahr grillt so ist das die bessere Alternative als ein Kugelgriller der sonst immer nur rumsteht.

    Für den Dauergebrauch ist so ein Teil eher nix, aber in gewissen Fällen hat es seine Daseinsberechtigung.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Zitat von Fluid im Beitrag #5
    Man kann es auch von der anderen Seite sehen.. Wenn man nach der "Benützung" alles fachgerecht entsorgen tut, finde ich es gar nicht so schlimm. Hab lieber 100 Leute mit Einweggrills als 100 Leute die den Wald abholzen.


    Trotz fachgerechter Entsorgung bleibt es ein Haufen Aluminium, der nicht nötig wäre.


    Vielleicht interessiert dieser Link den einen oder anderen:


    https://www.regenwald.org/themen/alumini...n-und-antworten

    Zitat von Don Pedro im Beitrag #7
    Es kommt immer darauf an wo und wie man ihn nutzt. Wenn man in der Stadt wohnt ist sowas eine interessante Ergänzung um im Stressfall am Balkon oder im Hof oder auf der Strasse die Reste aus dem Tiefkühler wegzuarbeiten. Oder wenn man nur einmal im Jahr grillt so ist das die bessere Alternative als ein Kugelgriller der sonst immer nur rumsteht.

    Für den Dauergebrauch ist so ein Teil eher nix, aber in gewissen Fällen hat es seine Daseinsberechtigung.


    Ich sehe es gerade für den Stressfall nicht als sinnvoll, ein, zwei dieser Einweggrills am Tag, da habe ich auch schon Budget für einen kleinen, netten Kugelgrill.


    Darum: öfter grillen, das zahlt sich aus, schont die Umwelt und den Geldbeutel...

    )

  • Aluminium fachgerecht entsorgt, kann immer wieder verlustfrei Recycelt werden. So wird die Umwelt auch weniger belastet. Es nicht so wie es ein paar grüne Aktivisten es gerne darstellen.
    Die Wahrheit liegt meistens irgendwo dazwischen.
    Zu 100% kann niemand Alu sammeln und verwerten. Damit habe kein Problem.
    Ich versuch meinerseits möglichst wenig Aluminium zu brauchen. Was ich nicht brauche, muss ich nicht Entsorgen.
    Wenn ich etwas separat Entsorgen kann (nicht nur ALU), mach ich das auch. Nicht wegen der Umwelt, sondern wegen dem Geldbeutel.
    Darum habe ich persönlich auch nichts, wenn jemand 1 oder 2 mal im Jahr Einweg-Grills benützen tut.

  • Ich kann es auch niemandem verbieten.
    Ich kann hier nur meine Meinung kundgeben und diese auch begründen.

    Wobei man beim Recycling von Aluminium ganz klar betonen muss, dass
    es sich um ein Downcycling handelt, da Aluminium meist in irgendwelchen Legierungen verwendet wird.

    Wenn ich wie auf den ersten Bildern ersichtlich, irgendwo am Fluss auf Schotter bin,
    würde ich daher immer das altmodische Grillen vorziehen...

  • Totholz sammeln ist bestimmt die ökologische Variante.

    Wer grünes Holz aus dem Wald holt wird maximal räuchern, aber nichts Grillen.

    Dass man Alu ohne Verluste recyceln kann ist auch ein Trugschluss weil es eines ganz erheblichen Energieaufwandes bedarf das gute Aluminium wieder in Form zu bekommen.


    Ich selbst hatte in Jugendtagen auch immer gerne einen Einweggrill im Kofferraum, mittlerweile habe ich einen rucksackgerechten klappbaren Edelstahl-Grillrost.

  • .....bin auch nicht der Fan von diesen Einweggrillern. Schon mehrmals verwendet, aber immer enttäuscht.

    Lieber einen Mini-Grillrost, 3 Steine und fertig. Statt Kohle einfach Holz.