Brotbacken ohne Strom

  • Wir haben einen gemauerten Brotofen zur Verfügung. Da gehts am einfachsten. Und lässt sich auch recht leicht in Krisenzeiten selbst bauen.
    Alternativ würde ich es mit einem Lagerfeuer machen.

    Aber wenn man in ner Großstadt lebt und ein Feuer nicht möglich ist,weshalb auch immer, ists eine intressante Sache.
    Würde ich glatt mal versuchen wenn ich dann nicht Probleme mit meiner Frau bekommen würde

  • Könnte sogar im normalen Backofen klappen. Teig in einer normalen Cakesbackform.. Teelichter rein.. Holzspachtel in Backofentür klemmen wegen Luftzufuhr.. Oder ist das Volumen vom Ofen für die Teelichter zu gross?

  • Das Volumen ist nicht das Thema, du kannst sogar auf deinem Schreibtisch Brot backen. Es geht um die direkte Hitze der Kerzen.
    Ein Kaffeehäferl in die Mitte, eine runde Servierplatte aus Metall darauf, darunter einige Kerzen und nach einiger Zeit ist dein Brot fertig.
    Oder wie auf der ganz oben verlinkten Seite: Ein Gitterrost + Teelichter = Kochstelle. Man kann damit Brotbacken, Gulasch kochen, Dosenfutter erwörmen, ... alles was man mag. Nur dauert es halt länger.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Zitat von Don Pedro im Beitrag #3
    https://www.austrian-preppers.…ischofen-aus-Keramik.html

    Ich selber habe mittlerweile auch einen Teelichtofen, damit kann man mehr als nur Brot backen

    [[File:Brot aus Teelichtofen.JPG|none|auto]]


    Schließe mich Don Pedro an.


    Das Bild zeigt das Ergebnis von 250g Roggenmehl, 250g Dinkelmehl (alles Vollkorn), 1 Pkl. Trockenhefe, 2 TL Salz, 1 EL Essig, 0,4 Liter Wasser und als Luxus 1 TL Brotgewürz.


    Backzeit je Laib 2 Stunden mit 8 Stück 6 Stunden Teelichter.


    Mit der Restwärme habe ich noch Kürbiskerne geröstet.


    HG Grauer Wolf

  • Kommentar - OT:

    Mein Sohn hat in unserem Haus / in seiner Wohnung einen Tischherd aufgestellt. Damit kann man auf der Herdplatte kochen und im Backrohr Brot backen, sonst ein Gericht garen.

    Dieser Tischherd ist teilweise in Edelstahl ausgeführt und hat mehrere tausend Euro gekostet. In einer Wohnung kann man so einen Herd kaum aufstellen, weil kein Platz dafür vorgesehen und kein Kamin im Haus vorhanden ist. Außerdem braucht man einen Holz-Vorrat von ~1 Festmeter gehacktes Holz.

    Früher hatte die Oma so einen Tischherd (am Land) - aber heute ist es nur in Ausnahmefällen möglich, damit das Brot zu backen, weil man eben keinen sochen Herd aufstellen kann. Mit diesem Herd kann man auch die Wohnung heizen, das ist ein Zusatznutzen.

    Wenn jemand ein altes Häusel im Waldviertel in seinen Besitz bringt, besteht diese Möglichkeit schon, möglicherweise ist der Herd der Oma noch da und kann wieder benutzt werden. Allerdings muss der Rauchfangkehrer den Ofen putzen und den Kamin sorgfältig prüfen, damit er die Freigabe erteilen kann.

  • Schon wichtig. Wo schmier ich mir sonst meine Marmelade oder Aufstriche drauf.
    Bin gerade am testen welches Dosenbrot ich einlagern möchte.
    Im Notfall wird es auch Grillbrot geben.

  • Zitat von Grauer Wolf im Beitrag #9
    Wie wichtig ist euch Brot in der Krise?
    Wie wichtig ist euch Brot im Vorrat (Dosen) zu haben?
    Kennt ihr außer Brot in Dosen eine andere Bevorratung?


    Brot ist für uns schon ein essentieller Bestandteil der Ernährung. Deshalb haben wir mehrere Möglichkeiten, ohne Strom Brot herzustellen.



    Zum einen nutzen wir einen Omnia-Backofen aus dem Campingbereich, damit lässt sich auf jedem Gaskocher und jeder Herdplatte backen.

    http://omniasweden.com/de/home/

    . Das ist unserer Meinung nach die einfachste Möglichkeit, im Haus ohne Strom zu backen.



    Weiterhin backen wir bisweilen im Dutch-Oven. Das funktioniert aber nur im Freien, da die Oberhitze durch Grillkohle erzeugt werden muss.



    An Dosenbrot haben wir ca. 15 kg eingelagert. Ich muss allerdings sagen, dass mir dieses "Vogelfutter" so gar nicht schmeckt. Im Notfall wird es sicherlich gegessen, und wenn es als Brotsuppe ist. Lieber backen wir Brot selbst und haben dafür einiges an Mehl, Trockenhefe und Flüssigsauerteig (spottbillig bei Edeka, hält locker drei Jahre) zuhause.



    Als weitere Methode der Bevorratung von Brot fällt mir nur das Einfrieren des geschnittenen Laibes ein. Das funktioniert super, ist aber in Bezug auf Platzbedarf im Kühlgerät nicht sonderlich effektiv.

  • @Grauer Wolf Schau mal nach bei "Nahrungsmittel haltbar machen" - Brot haltbar machen- Glasbrot!
    Das ist eine interessante Möglichkeit, werde es demnächst ausprobieren, die Gläser hab ich schon...
    Geht auch mit Kuchen!

  • Wie wäre es mit einem Propan Gasbackofen? Ich hab in Italien eins angeschaut. Mit 4 Kochstellen drauf. Wenn dieses Teil nicht zu sperrig gewesen wäre, hätte ich ihn mitgenommen..

  • Zitat von Grauer Wolf im Beitrag #9
    Kennt ihr außer Brot in Dosen eine andere Bevorratung?


    Ist zwar nicht Brot, aber ich überlege Semmelbrösel einzulagern. Billig, trocken und rieselfähig. Müsste auch haltbar sein.


    Ich hab nur noch keine Idee mit was ich das wieder Essen könnte. Oder Rezepte ohne frischen Eiern, zum Knödel formen fehlen mir noch.

  • Brot oder Semmeln o.ä. trocknen und lagern, auch über Jahre hinweg.
    Dann in Milch einweichen, in die Pfanne und Zucker darüber.
    Oder in Ei einweichen, dann in die Pfanne als etwas deftiges.
    Und mit etwas Wasser bestrichen wird es sogar fast wieder als Basis für Marmelade nutzbar. Da muss man aber sehr genau experimentieren, das ist je Bäckerei/Brotsorte/Mondzyklus anders

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.