Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt vor der Blase

  • Die BIZ, auch als "Zentralbank der nationalen Notenbanken" bekannt, nimmt zwar normalerweise wenig finanzpolitischen Einfluss, greift aber bei gröberen Problemen - die die Notenbanken entweder nicht ausreichend behandeln oder aber wo deren Aktionen nicht wirksam sind - zu Maßnahmen. Und das tat sie gerade, vorerst verbal, siehe zB hier: BIZ-Anayse: Oberste Zentralbank sieht Parallelen zu letztem Crash

    Jene Prepper, die in den Finanzmärkten aktiv investieren oder gar Spekulanten sind, sehen vermutlich schon länger die immer größer werdende Diskrepanz zwischen den "bullishen" Nachrichten von immer neuen Höchstständen an den großen Börsen einerseits und den lauter werdenden warnenden Stimmen wie die von der BIZ andererseits. Viele Investoren sind in diesem Dilemma gefangen: Irgendwann demnächst muss es eine größere Korrektur (=deutlich fallende Kurse und damit verbunden große Verluste) geben, aber bis dahin gehts ständig bergauf mit den Kursen, und da muss man einfach mitmachen, sonst lässt man Gewinne liegen.

    Diese sehr deutlich zu spürende Gier ist die Basis jeder "Bubble" und die Rampe, auf der sich die Kurse zu einem Börsencrash hocharbeiten - aktuell so schnell und so breit quer über alle Marktsegmente wie schon lange nicht.

    Zeitgleich stagnieren oder sinken die Kurse der üblichen "sicheren Häfen" wie Edelmetalle und anderen Commodities.

    Ich bin kein Finanzexperte (obwohl ich auch an den Börsen investiere und die dafür relevanten News interessiert verfolge) und habe daher sicher kein vollständiges Bild der Situation, aber das, was derzeit global in der Finanzwelt abgeht, sieht für mich aus wie gleißender Sonnenschein, der gerade noch die Landschaft in helles Licht taucht - aber in wenigen Minuten von einer massiven Unwetterfront abgelöst werden wird, die bereits überdeutlich sichtbar ist, aber eben gerade noch nicht die Sonne verdeckt.

    Aus diesem Grund halte ich das Preppen akut für unverzichtbar - was ich hier sehe, ist kein "SHTF"-Szenario wie ein langdauernder Stromausfall oder ein Meteoriteneinschlag, aber definitiv große Schwierigkeiten in der Wirtschaft und damit verbundene Probleme wie Einkommensverlust oder sogar Arbeitslosigkeit für viele Menschen.

  • Die Börsenkurse sind ein ständiges Auf und Ab - das gleicht einer Sinuskurve, die im Verlauf von vielen Jahren im Mittelwert stetig angestiegen ist. Die Schwankungen waren seit der Finanzkrise 2008 extrem hoch.

    Aktuell sollte ein Anleger eher nicht einsteigen, weil die Kurse derzeit ziemlich hoch sind. Andererseits ist in den Aktienkursen abgebildet, dass der Geldwert durch "Geld drucken der Notenbanken" stetig verdünnt worden ist. Im Verbraucherpreis ist diese Geldvermehrung noch nicht eingepreist.

    Es ist sehr riskant, derzeit in Bitcoin einzusteigen. Das sieht nicht gut aus. Da werden einige wenige absahnen und viele ihr Investment zum (großen) Teil verlieren. Das ist wie ein Pyramidenspiel - ein Schneeballsystem!

  • @decordoba , du hast aber schon verstanden das es in dem zitierten Bericht NICHT um Bitcoin oder Kryptowährungen geht oder?

    UND wie kannst du behaupten das Bitcoin sehr riskant sind und wie ein Schneeballsystem zu werten sind?

    Dies ist vielleicht DEINE persönliche Meinung, aber gaaaaanz sicher nicht die Meinung aller Prepper, ausserdem nicht belegt.....

    Geh dich mal ordentlich schlau machen was die Kryptoszene angeht und lass solche unqualifizierte Äusserungen bitte.

    "Die Demokratie ist nicht die beste Regierungsform, sie ist nur als einziges übriggeblieben!"

  • Mir geht es DARUM das du Bitcoin/Kryptowährungen ins Spiel bringst obwohl der Bericht gar nichts damit zu tun hat!

    "Die Demokratie ist nicht die beste Regierungsform, sie ist nur als einziges übriggeblieben!"