Kochen mit Teelicht-Tischofen aus Keramik

  • Danke für den Camping-Tipp, werde da mal nachschauen. Genaue Mengenangaben kann ich leider nicht geben, ich mische die Flüssigkeiten mit Salz, Zucker und Gewürzen und tu so lange Mehl dazu, bis mir die Konsistenz passt - bei Backpulverbrot etwa wie Gugelhupfteig. Bei Hefeteig ca. 450ml Flüssigkeit ( Buttermilch wird super) und 1/2 kg Mehl. Mit dem Teekerzenofen dann wahrscheinlich auf 2x zu backen...

  • Ich würde das nächste mal nach dem Backen die Schüssel einfach kippen und dem noch im Brotlaib vorhandenen Wasserdampf die Arbeit machen lassen. Nach ca. 10 Minuten, sollte er von selber rausploppen. Gegebenenfalls, falls das Brot immer noch wehrhaft ist, mit einem Kochlöffel auf die Form klopfen.
    Eine weitere Lösung, wäre Trennbackfett aus der Dose. So wie es auch jeder Bäcker machen würde. Ist sogar besser als die Butter und Mehl Variante. Es gibt weniger Schweinerei..
    Gruss!

  • Für die vielen Neuzugänge, die möglicherweise vom Teelichtofen noch nichts gehört haben, möchte ich dieses Gerät und die schon bestehenden Information darüber,
    aufzeigen.

  • @Grauer Wolf, deinen Teelichtofen finde ich saucool. Ich frage mich ob eine Kuppel aus Wärmedämmaterial die Kochzeit verkürzen oder den Kerzenbedarf reduzieren würde? Bei dem Material stell ich mir irgendwas wie Dämmputz, auf der Innenseite mit Alufolie verkleidet vor.

    LG
    PP

    Schon seit 21.608 Tagen nichts bei Amazon gekauft.

  • Welche Teelichter verendet ihr für den Teelichtofen?
    Ich habe von anderer Seite gehört, dass Paraffinkerzen nicht der Gesundheit förderlich sind.

    Never argue with an idiot, they drag you down to their level and beat you with experience.

  • Zitat von paperprepper im Beitrag #44
    Grauer Wolf, deinen Teelichtofen finde ich saucool. Ich frage mich ob eine Kuppel aus Wärmedämmaterial die Kochzeit verkürzen oder den Kerzenbedarf reduzieren würde? Bei dem Material stell ich mir irgendwas wie Dämmputz, auf der Innenseite mit Alufolie verkleidet vor.

    LG
    PP

    Ich glaube das dieses Keramikmodell in Bezug auf Größe, Leistung usw. ziemlich ausgereift ist.


    Stärkere Leistungen würde man nur wieder mit anderen Energieträgern erreichen, wobei der ganze Ofen neu entwickelt werden müsste.


    Beim Keramikmodell fasziniert eigentlich die Einfachheit verbunden mit Sicherheit in der Handhabung.


    HG


    Grauer Wolf


    PS


    Meinen Ofen habe ich von

    www.toepferei-frommhold.de
  • Zitat von georgum im Beitrag #45
    Welche Teelichter verendet ihr für den Teelichtofen?
    Ich habe von anderer Seite gehört, dass Paraffinkerzen nicht der Gesundheit förderlich sind.

    Ich verwende die 6 Stunden Teelichter Marke Vollmar

    www.vollmar.de

    . Geruchfrei und für mich problemlos. Habe mir aber auch noch keine Gedanken über mögliche Beeinträchtigungen gemacht.


    HG


    Grauer Wolf

  • Nachdem wir vor ein paar Tagen knapp an einem Blackout vorbei geschrammt sind, und die Kekse auch zu Ende gehen, habe ich mich wieder einmal mit meinem Teelichtofen beschäftigt.

    Frischer Kuchen und frisches Dinkel-Vollkorn-Brot stehen ab morgen zur Verfügung!

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  • Grauer Wolf: hältst Du irgend einen bestimmten Abstand zwischen den Lichtern ?


    Jugend A.l.t.e.r forscht (wissenschaftliches Lockdown-Experiment):

    Ich habe unlängst einen Versuch gestartet mit drei Teelichtern (in einer Reihe) und 1/2 Liter Wasser um zu testen, ob man mit dieser Anordnung das Wasser von 23 Grad auf 100 bringen kann.

    Im Schnitt stieg die Temperatur pro 5 Minuten um 4 bis 5 Grad. Leider war dann bei 70 Grad Schluss, da sich ein Teelicht selbst ersäufte und die beiden Kollegen alleine weiter heizen ließ. Immerhin haben die beiden dann noch etliche Minuten die 70 Grad gehalten, bevor ich sie erlöst und ausgelöscht habe.

    Interessieren würde mich auch, ob Dein Ton-Ofen die erzeugte Hitze irgendwie anders bündelt als wenn ich die gleiche Anzahl Teelichter unter einen Rost platziere (- fürs Kochen, nicht für die Fuß-Erwärmung)

    .... gibt das Leben dir eine Zitrone, mach' draus eine Limonade.

    (Als echter Prepper natürlich mit einer "handbetriebenen Zitronenpresse" )

  • Achtung! "Teelichter" aus Paraffin können, wenn sie zu heiß werden, zu brennen beginnen (irgendwo jenseits der 245°). Und zwar das Paraffin selbst! Das brennt wie Benzin und läßt sich mit Wasser nicht löschen! Nur Löschdecke oder Feuerlöscher! Wenn dann keiner löscht, beginnt das Paraffin zu sieden, rinnt aus und setzt die ganze Bude in Brand!


    Wer es nicht glaubt, stellt einmal 10 Teelichter nebeneinander auf: wenn kein Wind weht, brennt das Paraffin nach geraumer Zeit. In einer Einhausung (Ofen???) wäre mir das einfach zu gefährlich.


    Leute: es gibt auch sichere und effizientere Methoden um stromlos zu kochen/heizen...