Hund: Der beste Freund des Preppers

  • Was man nicht vergessen sollte ist die Funktion für die Moral. Einerseits weil man dann nicht allein ist und andererseits weil die Verantwortung für ein anderes Lebewesen pusht weiter zu machen

  • @Kern : Das ist ein tadelloser Prepperhund!!!!
    Du brauchst ihn zum " Durchhalten", "Mutigsein", "Weiterkämpfen", "Nichtaufgeben", "Liebhaben", "Trösten",...

  • Ich würde meinen Hund auch niemals never ever ever irgendwo zurücklassen!!! Es gibt ja auch genug Videos/Bilder, wo Menschen vom Dach mit dem Hubschrauber gerettet werden und alle Habseligkeiten fallenlassen und stattdessen den Hund an sich pressen...
    Hund ist: Moralisch & seelischer Beistand, Aufheiterung, Gelassenheit, bedingungsloses Vertrauen (solang ich noch Leckeres hab), Wärmflasche, Wachedrache ;-)
    LG
    Igel

  • Ich sehe bei einem Hund vor allem zwei direkte Nutzen für den Prepper:
    - Wachhund
    - Verteidigung
    Bei ersterem sollte man auf gutes Futter achten, damit der Hund im Falle des Falles nicht schläft.
    Für zweiteres ist aufwendiges Training erforderlich, damit der Hund verteidigt aber keine Dummheiten macht.
    In der reinen Aufwand-Nutzen-Beurteilung zum Preppen scheinen mir andere Maßnahmen vorteilhafter.
    Nichts desto trotz mag ein Vierbeiner für den ein oder anderen noch viele weitere persönliche Vorteile mit sich bringen, z.B. regelmäßige Bewegung. Angeblich leben Hundebesitzer aufgrund der regelmäßigen Bewegung im Schnitt bis zu 4 Jahre länger.

    Siegfried.

  • Also ich liebe meinen Einstein. Niemals würde ich ihn zurücklassen. Ich nehme ihn überall mit wo es geht/halbwegs Sinn macht/er auch etwas davon hat. Somit ist er meist bei uns im Auto auf Ausflügen dabei.


    Allerdingst habe ich zu diesem Tthema eine Frage. Ich hoffe sie passt hier!


    Mein Auto ist (noch) nicht gut ausgestattet. Ich möchte eigentlich kein BoV daraus machen, weil ich glaube dass wie hier gut situiert sind und zufuß besser dran wären. Aber wenn ich mit dem Auto untetwegs bin möchte ich alles zur Hand haben um Heim zu kommen/uns ein paar Tage durch zu bringen bis wir Richtung Heimat starten können.


    Also: wieviele Liter Wasser habt ihr im Auto und Hundefutter für wieviele Tage?


    Danke im Voraus!

  • Ist die Frage welches Hundefutter. Dosen wären bei den möglichen Temperaturen im Auto denke ich nicht die beste Wahl.

    Wasser mach ich keinen Unterschied zwischen Mensch und Hund, also 4 Liter. Aber das ist für normale Befüllung für den Sommer. Also nicht auf irgendwelche Szenarien ausgelegt.

    semper paratus
    semper fidelis in familia
    semper verus est ipse

  • Wobei es beim Wasser weniger kritisch ist, wenn du in einer wasserreichen Gegend unterwegs bist. Mein Hund trinkt aus jeden Bach, See, Teich und sogar aus Dreckslache ohne Durchfall zu bekommen.


    Betreffend Futter würde ich eher zu Trockenfutter neigen, nimmt einfach weniger Platz weg und ist einfach zu dosieren und zu transportieren.

  • Ich hab für 3 Tage vakuumiertes Trockenfutter in meinem GHB immer dabei. Wird 2 mal im Jahr ausgewechselt.

    Da ein Hund im Notfall auch mehr Kalorien brauchen tut, würde ich da 20% mehr dazurechnen.

    Wegen dem Wasser hier in Europa, musst du dir keine Sorgen machen. Er findet es schneller als du.

  • Ich habe für meinen Hund ebenfalls Trockenfutter im Auto. Allerdings nicht vakuumiert, das wird monatlich gewechselt. Ungefähr so lange hält auch der große Futtersack. Beim Wasser sehe ich es wie der Rest: Der Hund wird es schon finden... Ausserdem noch eine Reserveleine.

  • Ich würde mal wirklich gerne in eure Autos reinschauen. Habt ihr vor lauter Ausrüstung eigentlich noch Platz um bequem sitzen zu können?:/

    Bei meinem Alltags/Arbeitsauto, hab ich hab alles in meinem ca. 35Lt. GHB drin. Alles auf 3 Tage ausgelegt. Am Boden hinter dem Fahrersitz.

    Verblüffend was ich bei all eure Ausrüstungen rauslese.. Da bräuchte man einen Anhänger falls mal jemand mitfahren würde.

    Bei meinem Fahrzeug können Jederzeit 4 Erwachsene bequem mitfahren ohne nur irgendetwas herumschieben zu müssen.

    Flunkert ihr ein bisschen?;)

    HolF Wieso eine Reserveleine? Seit ich Hunde habe, habe ich noch nie eine Reserveleine gebraucht. Falls ich aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen eine brauchen würde, gibt es immer noch den Abschleppseil. Wenn du dich aber damit sicherer Fühlst..:thumbup:

    Multifunktional heisst meine Devise.

  • Gürtel oder Paracord würde auch noch gehen.


    Also ich hätte platzmässig nicht wahnsinnig Probleme mit dem Caddy länger Radstand ;)


    Gibt aber auch noch so praktische Einbauten für unter den Transportkäfig. Die sich auch als Einbauten für den gut Vorbereiteten anbieten würden.


    Aber ich kenn wirklich Hundeführer die haben da massig Nahrung, Ersatzleine, Ersatzhalsband, Brustgeschirr, Leucht Halsband, Futternapf und hast du nicht gesehen.


    Aber Rettungswesten suchst im Auto vergeblich ;)

    semper paratus
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  • Generell habe ich im Antara ausreichend Platz und Fächer in die ich mein Equipment stopfen kann. Im Astra wäre klarerweise die Hälfte vom Kofferraum weg. Und zur Reserveleine: Normalerweise gehe ich mit meinem Hund ein paar km ausserhalb unserer Ortschaft spazieren. Hund in den Kofferraum und losfahren (Haus und Garage haben eine direkte Verbindung). Ist mir aber schon ein paar Mal passiert das mir dann am Ziel aufgefallen ist: Ich hab die Leine vergessen. Deswegen liegt zur Sicherheit immer eine im Auto. Spart mir den Aufwand nochmals heimzufahren.

  • Unser Hund ist so ein semmelbraunes, schlappohriges, wurstähnliches Dingsda!😅

    Die meisten Leute sagen: Schön is er net, aber lieb! 😁😁

    Da habens recht.

    Ich hab nicht mal ansatzweise eine Ahnung, was der für Vorfahren hat. Wir haben in etwa 2-jährig aus dem Tierheim geholt. Er war total verängstigt und hatte teilweise echt Komplexe.

    Jetzt, 3 Jahre später, strotzt er vor Selbstvertrauen und zeigt mir täglich wie treu er mir ist.

    Ich hatte immer Hunde. Bin damit aufgewachsen. Immer eine andere Rasse, weil ich nicht den Vorgänger hineininterpretieren wollte.

    Mein schiacher (hässlich für die Nichtösterreicher😉), aber herziger Oskar, bellt bei jeder Gelegenheit, wenn wer ums Haus ist oder in der Nähe. Das ist super!

    Weiß ja keiner von aussen, dass er ein kleiner Schisser ist! 😅

    Also seine Pluspunkte: er ist eine treue, herzige Alarmanlage.

    Minuspunkte: Ich hatte noch nie einen Hund der so lernressistent war! Er ist unfassbar stur! Er hört zwar auf mich, aber nur wenn ich direkt dabei bin. Wenn er draussen abhaut, ist er taub.

    Nächster Minuspunkt: Er wär ein klassisches Opfer für Hundehasser! Er frisst einfach alles, was er draussen findet. Muss immer total aufpassen bei ihm.

    Zurücklassen würd ich ihn nicht. Er vertraut mir. Und interessanter Weise sobald wir im Wald sind ist er wie ausgewechselt: Reagiert auf alles was ich mache, ist achtsam. Da vertraue auch ich ihm, dass er mich bei einer Flucht durchs Gemüse nicht verraten würde.

    Außerdem kriegt er oft was mit, was ich noch nicht bemerkt habe.

    Er ist eine super Wärmflasche im Schlafsack.

    Ich bin für ihn der Rudelführer. Ich würde ihn nie zurück lassen wollen.

  • Miska

    Mein Hund galt in der Hundeschule unglaublich lieb und verträglich. aber erziehungsresistent. Mittlerweile ist er über 11 und wir haben keine gröberen Probleme mehr. Ich weiss sehr wohl, dass er ab und zu *Bedarfstaub* ist, bzw. beim Abrufen zwar seinen Namen kennt, aber das noch lange nicht heissen muss, dass er sich auch angesprochen fühlt. Also geht er viel an der Laufleine.....


    Betreffend alles fressen, habe wir lange zu Hause trainiert, dass erst gefressen wird, wenn wir das Futter/Leckerli freigeben. Vor dem Fressen mindestens 1 Meter vor der Hundeschüssel Platz machen lassen und er darf erst aufstehen, wenn wir es erlauben. Wenn er aufgestanden ist, Schüssel wieder weggeräumt, paar Minuten gewartet, dann nochmal versucht, solange bis es klappt. Als es mit der Schüssel tadellos geklappt hat, dann mit Leckerli nach dem selben Prinzip.... Bei uns wurden eine zeitlang in der Gegend Giftköder ausgelegt, deshalb war es mir sehr wichtig, dass er aufhört ein Staubsauer zu sein.


    Wir hatten auch immer Hunde, nur jeder war vom Charakter anderst, sowie beim Menschen. Am Montag bin ich das erstemal im Leben von einem Hund gebissen worden, So ein kleines Mistvieh hat ansatzlos zubissen, hat mir einen Krankenhausbesuch eingebracht.


    Da ist mir mein riesiges Kuscheltier schon liebe:)


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  • Miska klingt als ob da ein Dackel in der Ahnenreihe steckt 😁

    "Das strategisch Gewünschte muss mit dem taktisch Möglichen übereinstimmen."
    Bernard Law Montgomery, 1. Viscount Montgomery of Alamein, KG, QCB, DSO, PC

  • das mit dem nicht alles fressen dürfen haben wir auch auf ähnliche Weise trainiert. Es hat lange gedauert aber er hat mir inzwischen auch schon ein backhendl fallen gelassen weil ich es verlangt habe (wer bitte wirft backhendlteile auf die strasse?!)


    Dafür flitzt er wenn er ohne Leine ist jeder Katze hinterher.


    Derzeit hat er halt leider alle paar Wochen einen krampf Anfall... Epilepsie? Hirntumor? Bin am Tierarzt wechseln aber plötzlich wird mir das viecherl noch wertvoller wenn er nicht mehr einfach ganz selbstverständlich da ist