Konserven in allen Varianten selbst erzeugen

  • Macht es vielleicht auch Sinn, Reis,Hirse,Getreide,... in Dosen abzufüllen?

    Mäusesicher, portioniert, dicht, unzerbrechlich...

  • Ich spiele gerade mit dem Gedanken eine Dosenverschlussmaschine zu kaufen, um diverse Lebensmittel und auch Ausrüstung in Weißblechdosen "einzudosen".


    Hat jemand von euch eine Dosenverschlussmaschine?

    Ich kenne diese Geräte noch von früher. Bei uns wurden die Dosen immer wieder verwendet, nur die Deckel mussten neu beschafft werden. Dafür war an der Doseneindrehmaschine eine Vorrichtung, wo die oberen Dosenränder der gereinigten gebrauchten Dosen abgeschnitten werden konnten. Dadurch wurde das Volumen natürlich geringer, aber das war kein Problem. Sollte man vielleicht bei der Kaufentscheidung mit beachten.

  • Das stimmt.

    Die Frage bleibt trotzdem offen.

    Wenn ich viel einkoche, dann brauche ich ohnehin Lagerplatz (der meist dunkel und einigermaßen temperaturkonstant ist).

    Für ein Bugout Szenario reichen dann ein paar gekaufte Dosen, weil alles Eingekochte kann eh nicht mit.

    Was ich sagen will: lohnt der Aufwand fürn Hausgebrauch?

  • Muss immer alles einen Sinn haben? ;)


    Klar, kann man auch Inzersdorfer Dosen einlagern und im Bug out mitschleppen.


    Oder doch eher die selbst eingekochten und eingedosten Gerichte?


    Was ich sagen will: lohnt der Aufwand fürn Hausgebrauch?

    Definitiv nicht. Aber ich teile ja die Maschine mit anderen und sehe es als neues Hobby Zeug einzudosen.

  • Ausserdem, wenn du in einer Krise dein Domizil verlassen musst sind Dosen sicher praktischer weil quasi unkaputtbar (im Vergleich zu Glas)


    Dosen lassen sich auch leichter lagern/stapeln als Rex-Gläser.

    Kommt natürlich auch darauf an wie gross dein Vorratslager sein soll, ab einer gewissen Menge und Personenanzahl haben Dosen sicher ihre Vorteile.

    "Die Demokratie ist nicht die beste Regierungsform, sie ist nur als einziges übriggeblieben!"

  • Muss immer alles einen Sinn haben? ;)


    Klar, kann man auch Inzersdorfer Dosen einlagern und im Bug out mitschleppen.


    Oder doch eher die selbst eingekochten und eingedosten Gerichte?

    Alles gut. Es darf auch einfach nur Spass machen, darum gehts ja im Leben.

    Ich wollte nur wissen, ob es eben tatsächlich Sinnvoller ist zu Dosnen im Vergleich, rein rational betrachtet (quasi puristische Preppersicht).

    Vom Spassfaktor will ich nicht reden, ich fänds ja auch geil!

  • Ausserdem, wenn du in einer Krise dein Domizil verlassen musst sind Dosen sicher praktischer weil quasi unkaputtbar (im Vergleich zu Glas)


    Dosen lassen sich auch leichter lagern/stapeln als Rex-Gläser.

    Kommt natürlich auch darauf an wie gross dein Vorratslager sein soll, ab einer gewissen Menge und Personenanzahl haben Dosen sicher ihre Vorteile.

    im Bugout ist die Dose klar im Vorteil.

    Zudem ist mir im Oktober danke eines gefallenen Hängeregals viel kaputtgegangen, das wär mit Dosen nicht passiert.

    Allerdings lassen sich Gläser auch Stapeln, wenn auch nicht so hoch, aber das lässt sich im Regal gut umgehen.

    Meine Schwiegereltern kochen alljährlich große Mengen für den Verkauf ein, auch alles in Gläser und die Lagerung ist da kein Thema. Und das ist echt ne Menge.

    Die wiederverwendbarkeit ist auch nicht aussen vor zu lassen.

  • Ich seh mich gerade um was ein vernünftiges Gerät ist, falls da jemand mehr Ahnung hat, ist Input gerne gesehen.

    Ben bist du mittlerweile fündig geworden, bzw. was sind deine Such-/Entscheidungskriterien?

  • Ben bist du mittlerweile fündig geworden, bzw. was sind deine Such-/Entscheidungskriterien?

    Ich bin noch am Recherchieren.


    Folgende Kriterien habe ich bis jetzt definiert:

    1. Elektrische Maschine, kein Handgerät
    2. Tischgerät, welches mobil ist
    3. 230V Anschluss, kein Drehstrom
    4. Dosen Durchmesser 73 und 99mm will ich verarbeiten können
  • Genau, normal einkochen geht auch so. Wenn es sehr lange haltbar sein soll, reden wir vom Autoklavieren und da brauchst du einen Autoklaven, um Gerichte unter Druck und hoher Hitze einzukochen.


    Das wäre meine nächste Anschaffung. Aber eines nach dem anderen.

    Anstelle eines Autoklaven, kann man doch auch den Pressure Canner verwenden.

    Die notwendigen Temperaturen und Drücke um verschlossene Dosen zu konservieren sollten ohne Probleme erreicht werden.

    Never argue with an idiot, they drag you down to their level and beat you with experience.

  • Anstelle eines Autoklaven, kann man doch auch den Pressure Canner verwenden.

    Die notwendigen Temperaturen und Drücke um verschlossene Dosen zu konservieren sollten ohne Probleme erreicht werden.

    Ja, klar. Der Pressure Canner ist ja eigentlich auch ein Autoklav.


    Hab mich aber noch nicht damit beschäftigt ob es besondere Dinge bei Konservendosen zu beachten gibt.

  • Anstelle eines Autoklaven, kann man doch auch den Pressure Canner verwenden.

    Die notwendigen Temperaturen und Drücke um verschlossene Dosen zu konservieren sollten ohne Probleme erreicht werden.

    Ich kann mir das bei Dosen nicht vorstellen:

    Wenn sie verschlossen sind, muss doch für Vakuum-Bildung die sich ausdehnende Luft entweichen können (bei Gläsern wird sie durch die Gummidichtung gedrückt und diese saugt sich beim Erkalten fest).

    Wie soll das bei geschlossenen Dosen gehen? Würden die nicht platzen?

  • Ich kann mir das bei Dosen nicht vorstellen:

    Wenn sie verschlossen sind, muss doch für Vakuum-Bildung die sich ausdehnende Luft entweichen können (bei Gläsern wird sie durch die Gummidichtung gedrückt und diese saugt sich beim Erkalten fest).

    Wie soll das bei geschlossenen Dosen gehen? Würden die nicht platzen?

    Also bei der Verschlussvariante die Ben vermutlich vorschwebt (Bördelgerät) , kann ich mir das auch nicht vorstellen. Aber es gibt auch Dosenvarianten, wo der Boden nur reingedrückt wird. Da könnte der Überdruck möglicherweise entweichen. Sinnvoll erscheint mir das alles nicht.

    Denkbar aus meiner Sicht wäre, daß Gericht kochend heiß einzufüllen und sofort zu verschließen. Irgendwo muss man (zumindest ich für mich) eine Grenze ziehen, wo der Aufwand noch in einem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen steht.

  • Nur heiß (kochend) einfüllen reicht auf keinen Fall zur Konservierung der Speisen.

    Industriell werden auch die dicht verschlossenen Dosen in großen Autoklaven behandelt (hoher Druck = höhere Temperatur)

    Also müssen die Dosen das aushalten.

    Zum Avatar wäre nur zu sagen - lang ist's her