Interessante Lifehacks

  • Durch Zufall bin ich auf dieses Lifehack Video gestoßen.

  • Erstaunlich was man mit Platikflaschen alles machen kann, es gibt sogar Leute die bauen Boote aus leeren Plastikflaschen.....

    "Die Demokratie ist nicht die beste Regierungsform, sie ist nur als einziges übriggeblieben!"

  • Diesen Thread würde ich gerne wieder aufleben lassen, aufgrund des Kanister füllen Threads.

    Welche Lifehacks kennt ihr? Womit erleichtert ihr euch das Leben?

    Mir fällt spontan folgender Lifehack ein:

    Kartoffeln vor dem Kochen mittig ringsum einschneiden. Dann lassen sie sich nach dem Kochen (und mit kaltem Wasser abschrecken) leicht(er) schälen indem man die Schale einfach abzieht.

  • Auf die schnelle überlegt, fällt mir nur ein Lifehack zum Zwiebelschneiden ein. Ich schneide die Zwiebel, wenn ich sie klein würfelig haben möchte, zunächst in 2 Hälften. Anschließend wird zunächst die eine, dann die andere Hälfte mit der flachen Seite auf das Schneidbrett gelegt und von oben eingeschnitten, allerdings nicht über die ganze Länge. Dann kann ich im 90 Grad Winkel zu den nun erfolgten Schnitten die Zwiebel schneiden, erhalte kleine Würfel und, da sie am Ende nicht durchtrennt wurde, hält sie beim Schneiden zusammen. (hoffentlich kennt ihr euch bei der Erklärung aus ).

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob das hier reinpasst, aber manchmal hilft es auch, wenn man einfach um die Ecke denkt. So war meine Frau im Dezember auf einem Weihnachtsmarkt als Ausstellerin und ich sollte ihr zu Mittag etwas zum Essen bringen. Es war nur ein kleiner Markt, bei dem man zum Essen nichts käuflich erwerben konnte. Da ich ihr etwas Warmes bringen wollte habe ich etwas überlegt, was ich ihr bringen könnte und wie ich es warm halte. Dann ist mir meine Thermosflasche eingefallen.

    Ich habe ihr Debreziner-Würstchen heiß gemacht, heißes Wasser in die Thermosflasche gefüllt und anschließend die Würstchen auch hinein gegeben. Die blieben wunderbar warm bzw. heiß und haben ihr auch gut geschmeckt.

    Try to leave this world a little better than you found it. (Robert Baden-Powell)

  • Auf die schnelle überlegt, fällt mir nur ein Lifehack zum Zwiebelschneiden ein. Ich schneide die Zwiebel, wenn ich sie klein würfelig haben möchte, zunächst in 2 Hälften. Anschließend wird zunächst die eine, dann die andere Hälfte mit der flachen Seite auf das Schneidbrett gelegt und von oben eingeschnitten, allerdings nicht über die ganze Länge. Dann kann ich im 90 Grad Winkel zu den nun erfolgten Schnitten die Zwiebel schneiden, erhalte kleine Würfel und, da sie am Ende nicht durchtrennt wurde, hält sie beim Schneiden zusammen. (hoffentlich kennt ihr euch bei der Erklärung aus f92t2430p33233n11_sQpLwyou.gif).

    Genau das lernt man im Kochunterricht gleich zu Beginn. Das heißt dann auf Fachchinesisch "brunoise". ;-)

  • Ein bisserl angewandte Mathematik:

    Im Herbst wurde am Grundstück der Schwiegermutter spontan beschlossen, eine Schalung für eine Art "Hochbeet-Streifenfundament" zu bauen. Manchmal muss ja alles "sofort und gleich" sein 😉

    An den Ecken sollte natürlich ein einigermaßen korrekter "rechter Winkel" entstehen, aber wie?

    An a2+b2=c2 erinnert man sich ja noch vage, anwenden kann man den alten Pythagoras so: a=3 b=4 c=5, (dann heißt er: 9+16=25, was bekanntlich stimmt)

    Wenn du also an einem kleinen Stock, er ist die "Ecke", 2 Schnüre bindest, eine 3Teile, eine 4Teile lang und die Enden mit der dritten, 5Teile langen Schnur verbindest, sodass ein Dreieck entsteht, dann ist bei der "Ecke" ein rechter Winkel entstanden. Mit "Teil" ist eine beliebige Maßeinheit gemeint, was immer man zur Verfügung hat, zB Zigarettenschachtel, Bleistift,.... Präzisionsarbeit wird das nicht ganz, aber ziemlich brauchbar und außer einem Stück Schnur wird nichts benötigt. 🤗

    Klingt hoffentlich nicht zu kompliziert, ist in der Praxis nämlich ganz einfach...

  • Und wenn das Beet gerade sein soll, schlägt man eine enigermaßen gerade Stange an der Ecke ein,

    eine zweite Stange schlägt man am 3 (oder 4) Teile Punkt ein, und man selbst steht mit einer weiteren Stange am Beetende.

    Wenn alle drei Stangen deckungsgleich (in Flucht lt. Augenmaß) sind, ist die Länge gerade.


    Dieses System wird auch am Bau verwendet, wenn zB. ein Grundstück ausgemessen wird.

    LG
    Linda

  • Netzfund: Scheibe emteisen mit einem Gefrierbeutel voll heißem Wasser.


    Man nehme einen handelsüblichen Gefrierbeutel und fülle ihn mit heißem Leitungswasser. Danach Beutel verschließen und sofort die Autoscheibe damit abreiben. Das Eis auf der Scheibe löst sich sofort auf.


    Hat das schon mal jemand getestet?

  • getestet nicht, aber eine kleine Rechnung: Frontscheibe um 1m², ohne alle anderen Fenster. Gefrierbeutel nehmen ich mal mit 1l an, kochend abgefüllt.

    Die Grundannahmen wären also gesetzt, aber welches Eis haben wir? Möglich ist alles zwischen kompakter Eispanzer und mit Restwärme angefrorener Schnee. Ich vermute das macht einen Unterschied.

    Aber mal angenommen: Eis kompakt, 3mm stark, bei 0°C. Spezifisches Gewicht damit 2754g. Für den Aggregatsübergang fest->flüssig braucht es 334J/g.

    Also mindestens 919836J, für den Aggregatsübergang. Energieinhalt vom Wasser: 4,19 J/g/°K. Also die 1000g Wasser geben mit jedem Grad Temperatur 4190J Energie ab. Wenn wir als optimistische Grenztemperatur nach unten die 0° annehmen sind das 419000J.

    Die Berechnung war jetzt rein akademisch - keinerlei Randbedingungen beachtet, und trotzdem gibt es einen gewaltigen Unterschied. Ich würde sagen: vereist: keine Chance. Leicht vereist (unter 1.5mm): grenzwertig, Hauch von Frost: kann funktionieren.

    Da man eine Scheibe meist nicht bei sommerlichen Temperaturen auftaut, dürfte ein großer Anteil der Energie im Beutel in die Umwelt entweichen. Aber andererseits - eine Beschleunigung ist es sicherlich. Also Motor an, vom groben Schnee befreien und dann mit dem Beutel - kann schon funktionieren - aber alleine - eher nicht.

  • Hat das schon mal jemand getestet?

    Vor einigen Jahren habe ich das mal ausprobiert mit einer leicht angeeisten Scheibe. Der Effekt war im Sichtbereich ausreichend, für den Rest der Scheibe habe ich dann den Eiskratzer verwendet.

    Wobei ich hier kein kochendes Wasser sondern nur heisses Wasser verwendet habe, man möchte den Beutel ja nachher noch angreifen können.

    Was ich dann einige Tage später gelesen habe, keine Ahnung ob es stimmt aber es klingt logisch: Autoscheiben mögen solche lokalen Temperaturunterschiede überhaupt nicht, wenn ein Bereich +30 Grad hat und der andere -5 Grad, das erzeugt Spannungen im Glas und kann zu Sprüngen führen.

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.

  • Also da schrecke ich schon mal davor zurück das Sackerl mit kochendem Wasser zu befüllen. =>lieber kalte Finger vom Eiskratzen als verbrühte Finger vom Befüllen.

  • Also den Versuch würde ich persönlich nicht wagen. Heißes Wasser auf die Scheibe ist ja grundsätzlich bekannt dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu unschönen Überraschungen führen wird. Aber was Don Pedro auch geschrieben hat gehts um lokale Temperaturunterschiede die zu Spannungen führen können auch wenn das Wasser im Beutel ist.


    Was ich bei huizhaecka noch ergänzen möchte, wenn es sich z.B. um angefrorenen Schnee handelt oder sonstigen Umständen die zu rauen Oberflächen führt wäre mir die Gefahr zu groß das mir der Beutel reißt und das Wasser über die Scheibe rinnt und es dann knack macht.


    Also warmes/heißes Wasser hat bei mir nichts in der Nähe von gefrorenen Scheiben zu suchen. Da gibt es genug andere Alternativen die ungefährlicher und auch effektiv sind. Am ehesten könnte ich mir vorstellen eine Wärmeflasche aufs Armaturenbrett zu legen (ich hab mal einen Versuch mit einem angewärmten Ziegelstein gesehen). Wie weit das aber funktioniert könnte uns huizhaecka berechnen :)

    Einmal editiert, zuletzt von theLU ()

  • Oder einfach gleich das Kochende Wasser auf die Scheibe kippen 😵 dann ist das Eis auch kein Problem mehr.

    Scherz beiseite, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Aufwand lohnt.

  • Wäre es nicht praktischer einfacher so eine Eisschutzfolie auf die Frontscheibe zu geben? Meine Kinder machen das, dauert am Abend ca. 30 Sekunden und am Morgen ebenfalls. Falls es in der Nacht geschneit hat, hift es ebenfalls.

  • Ich habe, als eines unserer PKW noch draußen stand, früh morgens eine heisse Wärmeflasche aufs Armaturenbrett gelegt.

    Dann geht es nachher mit dem Freikratzen der Frontscheibe recht problemlos.

  • im Prinzip reicht sogar kaltes bis leicht lauwarmes Wasser in einen Krug füllen, über die Scheiben giessen und gleich mit Scheibenwischer drüber, damit es nicht wieder einfriert. Da ist der Temperaturunterschied dann auch nicht zu gross wegen Spannungen im Glas. Und do viel Energie verbraucht kaltes Wasser nicht