Der große "wusstet ihr schon" – Thread

  • ja wusste ich. Und wusstest du, dass der Feldbacher Zwieback so heisst, weil er aus Feldbach kommt? (Das ist eine Stadt in der Steiermark)

  • wusstet ihr, dass es "gute" Nacktschnecken gibt, die normalerweise das Gemüse nicht fressen, sondern nur abgestorbene Pflanzenteile und die andere Nacktschnecken fressen?


    Die sterben bzw werden nicht geschlechtsreif, wenn sie kein Fleisch fressen, wenn ich das richtig verstanden habe. Man sollte sie paaren mit "normalen" Nacktschnecken, aber sie haben die andere immer aufgefressen.


    Übrigens legen "normale" alle 3 Monate Eier und diese erst im Alter von 1,5 bis 2 Jahren nur ein Mal im Jahr.


    Es ist der Tigerschnegel, wird statt 13 bis 15 cm stattliche 20 cm gross und soll ein echter Nützling sein.


    Nachteil... Die krabbeln zum Paaren auf die Hauswand und schleimen alles voll. Und sie haben nur im Umkreis von etwa 10 m um ihren Unterschlupf. Ich hab Massen von ihnen!

  • Ich mag die Tigerschnegel gerne. Die lassen sich herumtaragen und sind viel schneller als die anderen grauslichen Nacktschnecken. Leider haben wir viel zu wenige von den Tigerschnegeln bei uns rund ums Haus, dafür gefühlt tausende der anderen Schnecken.


    Ich hab die Viecher sogar in den nagelneuen Hochbeeten trotz Schneckenschutz und neuer Erde etc. :cursing:

  • 80% meiner Peterwurz ist heuer schon schnabuliert. gleich nachn aufgehen ist eine schnecke anscheinend mal drüber.

    ich seh defakto aber ganz wenige schnecken.

  • Nein!

    Erkennen die etwa ihren Imker?

    Also dass sie Gesichter erkennen habe ich gelesen. Ein befreundeter Imker hat mir aber versichert, dass ihn seine Bienen erkennen. Ich hab das bisher aber auch für romantisches Wunschdenken gehalten 😁

  • Nicht nur die Tigerschnecken (Tigerschnegel) sind Nützlinge,

    auch die Weinbergschnecken - die fressen die Eigelege der Nacktschnecken auf.


    Deswegen wird bei uns im Herbst der Schneckenzaun abgebaut, u der Garten ihnen (und den Hühnern) überlassen.

    Im Frühling wird der Schneckenzaun wieder aufgebaut, u dann ca. 2 Wochen abends immer wieder ein Rundgang unternommen, bei dem die Weinbergschnecken geklaubt werden (praktisch: am Schneckenhaus anfassen u auf die Futterweide werfen)

    Erst dann wird gesäht u gepflanzt - funktioniert sehr gut seit wir dieses System haben.

    Vorher waren immer wieder Nacktschnecken im Gemüsegarten, da die Eier mit dem Kompost 'eingeschleppt' wurden.

  • Vorher waren immer wieder Nacktschnecken im Gemüsegarten, da die Eier mit dem Kompost 'eingeschleppt' wurden.

    Kompost im Herbst oben auf das umgestochene Beet drauf, wenn der Frost kommt, damit der Kompost einmal durchfrieren kann. reduziert die nacktschnecken angeblich etwas.

  • Angeblich - aber eben nicht komplett.

    Wenn die in der Erde sind, kommen die Zizerlweis raus, u erst dann wenn die Erde warm ist - wenn Pflanzzeit ist!

    Die Weinbergschnecken sind schon vorher unterwegs, deswegen läßt sich das wunderbar staffeln.