Stromausfall - Was ist zu tun

  • Ich finde auch, dass ein Spiegel hinter der Kerze nicht viel bringt betr. Helligkeit.

    Aber eine weiße Wand, bzw. weiße Oberfläche bringt schon was.

    Der Spiegel ist besser auf der gegenüberliegenden Raumseite aufgehangen :)

    LG
    Linda

  • Auch wenn's nicht so toll aussieht - Grablichter sind eine gute Alternative.
    Die brennen ziemlich lange und durch die Deckel ein "in sich geschlossenes System" :)

  • Damit uns nicht fad wird ist ein Kerzenhalterbasteln schon auf dem Programm :).


    Danke für die Anregungen.

  • Wie selbstverständlich der Strom für uns ist, merkt man wenn man trotz 2 Stunden Stromausfall immer noch zum Lichtschalter beim Betreten eines Raumes greift, und sich kurz wundert warum der nicht funktioniert..... *lach* passiert mir immer wieder!

  • Hab mir ins Stiegenhaus zum Zählerschrank und neben dem Zählerschrank selbst folgendes angestöpselt:


    Schaltet sich ein wenn der Strom ausgeht.

    LED Rechargeable Emergency Light with Power Cord 230 V 2W 200LM

    https://www.amazon.de/gp/produ…F3Q/?tag=httpswwwaustr-21


    lampe.png


    17€, hat einen 18650 Akku integriert, könnte man also wohl auch reparieren und akku tauschen wenn nötig.


    Kann man dann abstöpseln und als Taschenlampe verwenden und rumtragen.

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  • ZACK... schon im Warenkorb :-)

    2 Mal editiert, zuletzt von HaderLump ()

  • Wir haben pro Stockwerk je eine wiederaufladbare Taschenlampe am Gang in einer Steckdose angesteckt. Die Dinger kann man so einstellen, dass sie sich einschalten, wenn der Strom ausgeht.

    Think positive, stay negative! :)

  • Wir haben pro Stockwerk je eine wiederaufladbare Taschenlampe am Gang in einer Steckdose angesteckt. Die Dinger kann man so einstellen, dass sie sich einschalten, wenn der Strom ausgeht.

    Welche Lampen verwendet ihr da?

    Never argue with an idiot, they drag you down to their level and beat you with experience.

  • Stromausfall ist zu jeder Jahreszeit ein leidiges Thema am Berg, da die Stromleitungen nahe am Waldrand hängen und Sturm und schwerer Schneefall immer wieder für länger anhaltende Stromausfälle sorgen.


    Zudem ist die Verteilerstation im Dorf ein wahrer Blitzmagnet - man braucht keine Wette abzuschließen ob sie getroffen wird, sondern nur wann...


    Wir hatten früher solch kleine Not-Steckdosentaschenlampen im Gang im Erdgeschoss und in den Schlafzimmern. Aber mit und mit fielen die Teile aus und wurden als unzuverlässig eingestuft. Ich weiß nicht ob es vielleicht an der ständige Aufladung des Akkus lag. Vielleicht sind die neuen Modelle auch besser mittlerweile, die letzten habe ich vor 5 oder 6 Jahre in der Tonne befördert.


    Die Notlampen wurden primär durch unsere Stirnlampen ersetzt, die bei allen im Nachtkastl liegen (und wir täglich verwenden wenn wir mit den Hunden durch den Wald gehen). Als Reserve liegen nebenbei auch Kerzen und Streichhölzer. Diese liegen im EG auch in jedem Raum bereit.


    Sollte es länger als ein paar Stunden dauern, haben wir einige Petroleumlampen im Keller stehen, welche dann zum Einsatz kommen.


    Versuche so wenig wie möglich auf Batterie/Akku angewiesen zu sein, wenn auch nicht immer vermeidbar.


    Um die Stromversorgung für längere Ausfälle aufrecht zu erhalten, haben wir uns vor gut 10 Jahren einen etwas größeren Notstromgenerator gekauft, der es uns erlaubt wichtige Geräte wie Kühl- und Gefrierschränke und Ölheizung weiter laufen zu lassen.

    Hard times create strong men, strong men create good times.

    Good times create weak men, weak men create hard times.

    Einmal editiert, zuletzt von Roekkr3 ()

  • Möchte hier noch etwas zur Fehlersuche im Verteilerkasten hinzufügen.


    das oben genannte Szenario mit, alle LS hinunter und FI hinauf gilt nur dann wenn eure LS 2polig sind. Und somit auch den Nullleiter unterbrechen.


    Bei einpoligen LS kann es sein das selbst wenn alle Leitungsschutzschalter hinuntergedrückt sind der FI dennoch fällt.

    Der FI oder Fehlerstromschalter fällt auch wenn Nullleiter und Erdung in Berührung kommen, ohne das die Phase kontaktiert wird.


    Somit wenn alle LS unten sind und der FI sich dennoch nicht wieder hochschalten lässt, mit einem Messgerät zwischen Nullleiter und Erdung messen ob da nicht ein Kurzschluss besteht.
    Achtung ⚠️ macht das nur sofern ihr euch mit Strom auskennt. Und messt am besten bei einer Steckdose wenn alles LS und FI unten sind. ⚠️

    Noch ein Tipp am Rande, zuerst das Messgerät aus Wechselspannung setzen und zwischen Nullleiter und Erdung Messen. Wenn dort eine Spannung über 1V angezeigt wird, gar nicht mehr ohm oder durchgang Messen. Es liegt kein Kurzschluss an, und ihr könnt euer Messgerät beschädigen.

  • Noch ein Tipp am Rande, zuerst das Messgerät aus Wechselspannung setzen und zwischen Nullleiter und Erdung Messen. Wenn dort eine Spannung über 1V angezeigt wird, gar nicht mehr ohm oder durchgang Messen. Es liegt kein Kurzschluss an, und ihr könnt euer Messgerät beschädigen.

    Ein Kurzschluss bedeutet per Definition, dass beide Messpunkte am selben Potential liegen und damit kann keine Spannung zwischen ihnen auftreten. Deine Beschreibung ist irreführend und für Anfänger aus meiner Sicht nicht geeignet.


    Ganz generell gilt für elektrischen Strom: Wenn man keine Ahnung hat lieber erstmal die Finger davon lassen und sehen dass man Ahnung kriegt. Dabei sollte man jedenfalls darauf achten, dass man als Blinder nicht von einem Einäugigen unterrichtet wird. Das ist jetzt nicht auf Dich bezogen Drago sondern gilt allgemein. Selbst sogenannte Elektrofachkräfte wissen nicht alles und machen nicht immer alles richtig, musste ich selbst schon leidvoll erfahren. Fehler beim hantieren an 230 Volt Netzspannung tun im günstigsten Fall weh, können aber leicht auch fatal enden.


    Ein gewisses elektrotechnisches Grundwissen sollte ein Blackout-Prepper schon haben oder wenigstens etwas wie "Elektrotechnik für Dummies" (

    https://www.amazon.de/dp/35277…D0TR?tag=httpswwwaustr-21) besitzen. Es ist bei weitem kein Hochschulstudium notwendig um die wesentlichen Aspekte einer Hausstromversorgung zu verstehen.



    EDIT: Link angepasst auf neuere Auflage

    2 Mal editiert, zuletzt von JoBe ()

  • Bei einpoligen LS kann es sein das selbst wenn alle Leitungsschutzschalter hinuntergedrückt sind der FI dennoch fällt.

    welchen pfad geht dann der delta-fehlerstrom?


    Der FI oder Fehlerstromschalter fällt auch wenn Nullleiter und Erdung in Berührung kommen, ohne das die Phase kontaktiert wird.

    das bedeutet üblicherweise du hast eine Neutralleiter/Nullleiter/Blauer Unterbrechung und Fehler irgendwo.

    Somit wenn alle LS unten sind und der FI sich dennoch nicht wieder hochschalten lässt, mit einem Messgerät zwischen Nullleiter und Erdung messen ob da nicht ein Kurzschluss besteht.

    Diesen Kurzschluss nennt man PEN-Brücke. Damit der FI funktionieren kann, muss dieser Wert sehr sehr niederohmig sein.

    Achtung ⚠️ macht das nur sofern ihr euch mit Strom auskennt. Und messt am besten bei einer Steckdose wenn alles LS und FI unten sind. ⚠️

    Wenn der FI unten ist, und man hat trotzdem noch eine Niederohmige verbindung zwischen ERde und Null, sollte man sich einen elektriker holen, damit der den fehler findet. Bei so einem szenario kann der schutz des FI als nicht funktional angesehen werden.



    Ich würde eine konzessionierte Fachkraft empfehlen.

  • Ein Kurzschluss bedeutet per Definition, dass beide Messpunkte am selben Potential liegen und damit kann keine Spannung zwischen ihnen auftreten. Deine Beschreibung ist irreführend und für Anfänger aus meiner Sicht nicht geeignet.

    JoBe Da hast du recht, ist irreführend wenn man das liest. werde ich rausnehmen. Aber seit dem ich in einem Mehrparteienhaus bei der SAT-Anlage einen Schlag, von der Ummantelung bekommen habe , und beim Messen 150V zwischen PE und N gemessen habe, setze ich immer zuerst auf Spannung messen ;)


    rand00m

    welchen pfad geht dann der delta-fehlerstrom?

    Hätte mich da auch besser Ausdrücken können. Selbst wenn man einen LS einschaltet kann der FI fallen, auch wenn der Fehler nicht an dem Stromkreis des LS liegt. Das hat damit zu tun dass bei einem kontakt zwischen PE und N (NICHT PEN) der fliesende Strom anderer Verbraucher dann Teilweise über PE abfließt. Obwohl der Fehler auf einem anderen Stromkreis liegt.

    das bedeutet üblicherweise du hast eine Neutralleiter/Nullleiter/Blauer Unterbrechung und Fehler irgendwo.

    Nein. Ich bin mir ziemlich sicher das die meisten ein TN-C-S-System oder TN-C-System verwenden, dabei ist es normal das bei Verbindung von PE und N nach dem FI dieser auch fällt.

    Diesen Kurzschluss nennt man PEN-Brücke. Damit der FI funktionieren kann, muss dieser Wert sehr sehr niederohmig sein.

    Eine PEN - Brücke wird bei den hier üblichen TN-C-S-Systemen nicht nach dem FI gemacht. Der PEN Leiter wird vorher aufgeteilt und als PE und N weitergeführt. Daher sollte keine Verbindung zwischen PE und N vorhanden sein. (Alles nach dem FI natürlich)


    LG

  • Interessant ... Elektriker unter sich :)

    Ich bin lieber auf etwas vorbereitet was nie passiert als nachher überrascht da zu stehen.